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Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

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Wahlbeteiligung: 69,6 %[1]
 %
40
30
20
10
0
30,2
29,7
18,8
5,5
4,4
4,4
1,9
1,4
3,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
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   8
   6
   4
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+5,6
+9,1
−5,5
+0,8
−6,1
−1,1
+1,4
−1,9
Sitzverteilung
    
Insgesamt 157 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition im 18. Landtag
112
45
112 45 
Insgesamt 157 Sitze
Wahlbeteiligung und Landtagswahlergebnisse seit 1952

Die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg fand am 8. März 2026 statt. Es kam erstmals ein neues Wahlrecht zur Anwendung, das außer der Erststimme zusätzlich das von Bundestagswahlen bekannte System mit Zweitstimme für Landeslisten einführte. Zudem durfte ab dem Alter von 16 Jahren gewählt werden.

Die Wahl war durch den Zweikampf der beiden Regierungsparteien geprägt, bei dem Bündnis 90/Die Grünen mit ihrem neuen Spitzenkandidaten Cem Özdemir trotz leichter Verluste einen knappen Vorsprung vor der CDU bewahren konnte. Beide Parteien kamen jeweils auf rund 30 Prozent der Zweitstimmen. Mit einer Verdopplung ihres Stimmenanteils auf fast 19 Prozent wurde die AfD drittstärkste Partei. Die SPD erreichte mit nur noch 5,5 Prozent ihr bundesweit schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl. Die FDP verpasste erstmals seit Bestehen des Bundeslandes den Einzug in den Landtag. Die Partei Die Linke scheiterte ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde.

Gemäß Artikel 30 Absatz 2 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg muss die Wahl vor Ablauf der fünfjährigen Wahlperiode stattfinden, sofern es nicht zu einer vorzeitigen Landtagsauflösung kommt, was gemäß Artikel 43 der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder bedarf, oder wenn die Auflösung von 10 % der Wahlberechtigten verlangt wird und bei einer binnen sechs Wochen vorzunehmenden Volksabstimmung die Mehrheit der Stimmberechtigten diesem Verlangen beitritt. Die Wahlperiode des 2021 gewählten Landtags endet am 30. April 2026. Am 8. April 2025 legte die Landesregierung den 8. März 2026 als Wahltermin fest.[2]

Am selben Tag fanden auch die Kommunalwahlen in Bayern statt, die 2021 noch gleichzeitige Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 fand zwei Wochen später statt.

Durch Gesetz vom 26. April 2022 wurde das Landtagswahlrecht an das der meisten anderen deutschen Länder angepasst und eine Zweitstimme analog zum Bundestagswahlrecht eingeführt. Erringen Parteien weniger Sitze aus Wahlkreissiegen, als ihnen aufgrund ihres Zweitstimmenergebnisses zustehen, erhalten sie die restlichen Sitze über die neu eingeführten Landeslisten anstatt wie zuvor über die besten Wahlkreisergebnisse. Das Mindestalter für das aktive Wahlrecht wurde auf 16 Jahre gesenkt.[3]

Die 70 Landtagswahlkreise, die Sperrklausel von fünf Prozent und die Sitzverteilung nach Sainte-Laguë-Verfahren blieben bei der Reform bestehen, ebenso etwaige Überhangmandate aus Wahlkreissiegen und daraus resultierende Ausgleichsmandate, so dass sich wieder eine landesweit proportionale Verteilung ergibt. Die Grundgröße des Landtags bleibt bei 120 Sitzen, diese Anzahl ist nicht so festgeschrieben wie die Größe des Bundestages seit 2025 (630 Sitze), denn 2021 wurden 154 Sitze vergeben, 2026 157.

Die 70 Landtagswahlkreise verteilen sich seit 1976 konstant folgendermaßen auf die vier Regierungsbezirke, die weitgehend auf die früheren Landesteile Baden, Württemberg, Hohenzollern und deren Nord-Süd-Teilung unter den Besatzungsmächten zurückgehen: Stuttgart 26, Karlsruhe 19, Freiburg 14, Tübingen 11. Das Bevölkerungsverhältnis zwischen den vier Bezirken ist seit 50 Jahren relativ konstant.

Wahlvorschläge

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Landeslisten konnten nur von Parteien eingereicht werden. In den Wahlkreisen hingegen konnten Kreiswahlvorschläge von Parteien und Einzelbewerbern eingereicht werden.[4] Landeslisten und Kreiswahlvorschläge waren bis zum 75. Tag vor der Wahl einzureichen (23. Dezember 2025).[5] Über ihre Zulassung wurde am 58. Tag vor der Wahl entschieden. Mit einer Landesliste waren 2000 und mit einem Kreiswahlvorschlag 150 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten einzureichen. Parteien, die seit der letzten Landtagswahl ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten im Landtag vertreten waren, benötigten keine Unterstützungsunterschriften.[6]

Vorherige Wahl 2021

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Wahl zum Landtag 2021
 %
40
30
20
10
0
32,6
24,1
11,0
10,5
9,7
3,6
3,0
5,5

Bei der Landtagswahl 2021 wurden die Grünen unter Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann stärkste Kraft mit 32,6 Prozent, was das bundesweit historisch beste Ergebnis bei einer Landtagswahl für die Grünen darstellte. Der Koalitionspartner CDU erreichte mit 24,1 Prozent das niedrigste Ergebnis seiner Geschichte. Auch die SPD erreichte mit 11 Prozent ihr historisch niedrigstes Ergebnis, wurde jedoch wieder drittstärkste Kraft. Die FDP erreichte eines ihrer besten Ergebnisse mit 10,5 Prozent. Die AfD verzeichnete starke Verluste und wurde mit 9,7 Prozent die kleinste Fraktion im Landtag.

Diskutiert wurden nach der Wahl eine Fortsetzung der grün-schwarzen „Kiwi-Koalition“ oder einer Ampelkoalition aus Grünen, SPD und FDP. Am 3. April 2021 einigten sich Grüne und CDU auf die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Teile der Grünen favorisierten jedoch eine Ampelkoalition. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hingegen bevorzugte die Fortsetzung der bisherigen Koalition mit der CDU und setzte sich durch. Am 12. Mai 2021 wurde er mit 95 Stimmen erneut zum Ministerpräsidenten gewählt. Er erhielt fünf Stimmen weniger, als die Regierungskoalition über Sitze verfügt. Ministerpräsident Kretschmann trat bei der Landtagswahl 2026 nicht erneut an.[7]

Bisher im Landtag vertretene Parteien

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Eine Abgeordnete der Grünen trat während der Legislatur zur CDU über. Ein Abgeordneter der SPD trat zwischenzeitlich aus der Fraktion aus, gehört der Partei aber weiterhin an.

Fraktion/Landesverband Kurzbe-
zeichnung
Sitze (154)
2021zuletzt
Bündnis 90/Die Grünen Grüne5857
Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU4243
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD1918
Freie Demokratische Partei FDP/DVP1818
Alternative für Deutschland AfD1717

Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien

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Im Mai 2025 wurden Manuel Hagel (CDU) und Andreas Stoch (SPD) von ihren Parteien zu Spitzenkandidaten gewählt.[8][9] Ebenfalls im Mai 2025 wählte der Landesparteitag der Grünen Cem Özdemir zum Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Özdemir kandidierte auf Platz 2 der Grünen-Landesliste, da laut Parteiregularien der Grünen immer eine Frau den ersten Listenplatz besetzen muss, in diesem Fall Thekla Walker).[10] Hans-Ulrich Rülke wurde im Juli 2025 erneut zum Spitzenkandidaten der FDP gewählt.[11] Landeschef Markus Frohnmaier (AfD) führte seine Partei als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in den Wahlkampf, kandidierte aber nicht für den Landtag; auf Platz eins der Landesliste stand Emil Sänze.[12][13]

Kandidaten

Cem Özdemir Manuel Hagel Andreas Stoch Hans-Ulrich Rülke Markus Frohnmaier

Alle 21 eingereichten Landeslisten von Parteien wurden zur Landtagswahl zugelassen:[14]

  1. Bündnis 90/Die Grünen (Grüne)
  2. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  3. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Die Linke (Die Linke)
  7. Freie Wähler
  8. Die PARTEI
  9. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  10. Klimaliste Baden-Württemberg (KlimalisteBW)
  11. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  12. Volt Deutschland (Volt)
  13. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  14. Partei der Humanisten (PdH)
  15. Partei für Verjüngungsforschung (Verjüngungsforschung)
  16. Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW)
  17. Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer (Die Gerechtigkeitspartei)
  18. Partei der Rentner (PDR)
  19. Partei des Fortschritts (PdF)
  20. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  21. Werteunion (WerteUnion)
Institut Zeitraum der
Befragung
Befragte Methode 1 Grüne CDU SPD FDP AfD Linke FW BSW Sonst.
Landtagswahl 2026 08.03.2026 30,2 % 29,7 % 5,5 % 4,4 % 18,8 % 4,4 % 1,9 % 1,4 % 3,7 %
Forschungsgruppe Wahlen[15] 04.03.–05.03.2026 1.069 T+S 28 % 28 % 8 % 5,5 % 18 % 5,5 % 7 %
INSA[15] 24.02.–03.03.2026 1.000 O 24 % 27 % 9 % 6 % 20 % 6 % 8 %
Forschungsgruppe Wahlen[15] 23.02.–26.02.2026 1.049 T+S 25 % 27 % 9 % 6 % 19 % 6 % 8 %
Infratest dimap[15] 23.02.–25.02.2026 1.530 T+O 27 % 28 % 7 % 6 % 18 % 5,5 % 8,5 %
INSA[15] 17.02.–23.02.2026 1.000 O 22 % 28 % 10 % 6 % 20 % 7 % 3 % 4 %
INSA[15] 20.01.–27.01.2026 1.000O 21 % 29 % 10 % 5 % 20 % 7 % 3 % 5 %
Infratest dimap[15] 14.01.–20.01.2026 1.168T+O 23 % 29 % 8 % 5 % 20 % 7 % 8 %
Infratest dimap[15] 08.10.–14.10.2025 1.158T+O 20 % 29 % 10 % 5 % 21 % 7 % 3 % 5 %
INSA[15] 07.10.–14.10.2025 1.000O 17 % 31 % 11 % 7 % 20 % 7 % 3 % 4 %
Infratest dimap[15] 07.05.–13.05.2025 1.146T+O 20 % 31 % 10 % 5 % 19 % 7 % 4 % 4 %
INSA[15] 29.04.–06.05.2025 1.000O 17 % 31 % 12 % 6 % 19 % 8 % 4 % 3 %
Bundestagswahl 23.02.2025 13,6 % 31,6 % 14,2 % 5,6 % 19,8 % 6,8 % 1,4 % 4,1 % 2,9 %
INSA[15] 03.02.–10.02.2025 1.000O 20 % 31 % 13 % 5 % 18 % 4 % 5 % 4 %
Infratest dimap[15] 05.12.–10.12.2024 1.156T+O 22 % 33 % 13 % 4 % 15 % 4 % 9 %
INSA[15] 25.11.–02.12.2024 1.000O 20 % 34 % 11 % 6 % 17 % 3 % 6 % 3 %
Infratest dimap[15] 01.10.–08.10.2024 1.166T+O 18 % 34 % 13 % 5 % 16 % 5 % 9 %
INSA[15] 26.09.–04.10.2024 2.000T+O 18 % 32 % 13 % 6 % 18 % 3 % 6 % 4 %
INSA[15] 05.08.–12.08.2024 1.000O 19 % 31 % 11 % 7 % 16 % 3 % 8 % 5 %
INSA[15] 04.06.–11.06.2024 1.000O 19 % 30 % 12 % 7 % 15 % 3 % 7 % 7 %
Europawahl 09.06.2024 13,8 % 32,0 % 11,6 % 6,8 % 14,7 % 1,9 % 3,8 % 4,5 % 10,9 %
Infratest dimap[15] 07.05.–14.05.2024 1.148T+O 22 % 32 % 11 % 7 % 14 % 3 % 4 % 7 %
INSA[15] 04.03.–11.03.2024 1.000O 23 % 30 % 11 % 7 % 16 % 3 % 7 % 3 %
Infratest dimap[15] 11.01.–16.01.2024 1.152T+O 22 % 32 % 9 % 7 % 18 % 3 % 9 %
Infratest dimap[15] 21.09.–25.09.2023 1.162T+O 22 % 29 % 12 % 8 % 20 % 9 %
Infratest dimap[15] 13.07.–18.07.2023 1.185T+O 24 % 26 % 13 % 7 % 19 % 11 %
INSA[15] 20.03.–27.03.2023 1.000O 28 % 27 % 13 % 9 % 12 % 3 % 8 %
Infratest dimap[15] 16.03.–21.03.2023 1.178T+O 26 % 27 % 15 % 10 % 12 % 10 %
INSA[15] 24.10.–31.10.2022 1.000O 26 % 28 % 13 % 10 % 13 % 3 % 7 %
Infratest dimap[15] 20.10.–25.10.2022 1.175T+O 27 % 26 % 15 % 9 % 13 % 3 % 7 %
INSA[15] 04.07.–11.07.2022 1.000O 29 % 26 % 14 % 11 % 10 % 3 % 7 %
Infratest dimap[15] 12.04.–19.04.2022 1.170T+O 28 % 26 % 15 % 11 % 9 % 3 % 8 %
INSA[15] 28.03.–04.04.2022 1.000O 25 % 23 % 19 % 11 % 10 % 3 % 9 %
Infratest dimap[15] 04.03.–08.03.2022 1.152T+O 27 % 24 % 18 % 13 % 9 % 3 % 6 %
Infratest dimap[15] 13.01.–18.01.2022 1.166T+O 26 % 23 % 16 % 12 % 11 % 4 % 8 %
Infratest dimap[15] 07.10.–12.10.2021 1.162T+O 27 % 17 % 20 % 15 % 9 % 3 % 9 %
INSA[15] 04.10.–11.10.2021 1.000O 24 % 20 % 21 % 16 % 9 % 3 % 7 %
Bundestagswahl 26.09.2021 17,2 % 24,8 % 21,6 % 15,3 % 9,6 % 3,3 % 1,7 % 6,5 %
Landtagswahl 2021 14.03.2021 32,6 % 24,1 % 11,0 % 10,5 % 9,7 % 3,6 % 3,0 % 5,5 %
1 
T: telefonische Befragung; O: Onlinebefragung; S: SMS-basierte Befragung
Verlauf der Umfragewerte seit der Wahl 2021

Direktwahl Ministerpräsident

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Institut Datum Cem Özdemir (Grüne) Manuel Hagel (CDU) Markus Frohnmaier (AfD) keiner der Abgefragten weiß nicht/
unbekannt
Infratest dimap[16] 08.03.2026 45 % 32 % 23 %
Forschungsgruppe Wahlen[17] 08.03.2026 46 % 33 % 21 %
Forschungsgruppe Wahlen[18] 05.03.2026 47 % 24 % 8 % 7 % 14 %
Forschungsgruppe Wahlen[19] 27.02.2026 47 % 25 % 8 % 4 % 16 %
Infratest dimap[20] 26.02.2026 42 % 21 % 11 % 26 %
Infratest dimap[21] 22.01.2026 39 % 19 % 9 % 33 %
Infratest dimap[22] 16.10.2025 41 % 17 % 8 % 34 %
Infratest dimap[23] 15.05.2025 39 % 18 % 7 % 36 %

Prognose zu Direktmandaten

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Institut Datum Direktmandate Grüne CDU SPD FDP AfD
Landtagswahl 2026 70 13 56 0 0 1
election.de[24] 06.03.2026 70 16 53 0 0 1
poll.graphics[25] 05.03.2026 70 26 42 0 0 2
poll.graphics[25] 02.03.2026 70 17 50 0 0 3
Forschungsgruppe Wahlen[26] 27.02.2026 70 26 42 0 0 2
election.de[27] 27.02.2026 70 11 58 0 0 1
election.de[28] 20.02.2026 70 9 59 0 0 2
election.de[29] 13.02.2026 70 9 59 0 0 2
election.de[30] 06.02.2026 70 9 59 0 0 2
Landtagswahl 2021 70 58 12 0 0 0
Erststimmenmehrheiten in den Wahlkreisen
Zweitstimmenmehrheiten in den Wahlkreisen

Nach dem amtlichen Endergebnis erhielt Bündnis 90/Die Grünen die meisten Zweitstimmen. In absoluten Zahlen übertraf die Partei die Stimmzahlen von 2021; aufgrund der höheren Wahlbeteiligung sank der Stimmenanteil der Grünen jedoch um 2,6 Prozentpunkte gegenüber der Vorwahl. Die CDU steigerte sich als Juniorpartner der vorherigen Regierung um fast sechs Prozentpunkte und erzielte mit 29,7 % der Zweitstimmen ihr bestes Landesergebnis seit der Landtagswahl 2011. Zudem gelang es ihr erstmals seit 2001 wieder, ihr prozentuales Ergebnis zu steigern.

Den größten Stimmenzuwachs konnte die Alternative für Deutschland verzeichnen. Mit einem Plus von 9,1 Prozentpunkten konnte die Partei ihren Stimmenanteil von 2021 nahezu verdoppeln und erzielte mit 18,8 % der Zweitstimmen ihr bis dahin bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in einem westdeutschen Bundesland. Im Landtagswahlkreis Mannheim I gelang ihr der Sieg des Direktmandats durch Bernhard Pepperl, der sich mit 22,3 % knapp gegen die Kandidaten von CDU und Grünen durchsetzte. Im Wahlkreis Pforzheim war die AfD mit 26,4 % die Partei mit den meisten Zweitstimmen; ihren Höchstwert erreichte sie jedoch im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen mit 26,7 %.

Die SPD wird mit 5,5 % der Zweitstimmen mit einer deutlich verkleinerten Fraktion vertreten sein. Die Sozialdemokraten, die 2001 noch über ein Drittel der Mandate besetzten, erzielten ihr bis dahin bundesweit schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Bestehen der Bundesrepublik. Auch für die FDP war es das schlechteste Abschneiden seit Gründung des Bundeslands 1952. Sie scheiterte erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde und ist in ihrem Stammland Baden-Württemberg nicht mehr im Landtag vertreten. Die Partei war zwischen 1946/47 und 1952 auch in den drei Vorgängerländern stets im Landtag vertreten gewesen. Die Partei stürzte auf 4,4 % der Zweitstimmen ab und fiel damit auch knapp hinter die Linkspartei zurück, der trotz leichter Zugewinne der Sprung über die Sperrhürde ebenfalls nicht gelang. Unter den sonstigen Parteien erreichten die Freien Wähler und das erstmals angetretene Bündnis Sahra Wagenknecht Ergebnisse von mindestens einem Prozent der gültigen Zweitstimmen. Fast 16 Prozent der abgegebenen Stimmen wurden wegen der Fünf-Prozent-Hürde nicht verwertet.

Die Erst- und Zweitstimmenanteile von Grünen, CDU und SPD unterschieden sich jeweils erheblich. Die CDU lag bei den Erststimmen etwa 9 % vor den Grünen, die ihrerseits bei den Zweitstimmen knapp stärkste Partei wurden. Die Grünen erzielten etwa fünf Prozent mehr Zweit- als Erststimmen, die CDU erhielt umgekehrt circa fünf Prozent mehr Erststimmen. Für die SPD-Kandidaten wurden trotz sehr geringer Aussichten auf den Gewinn des Direktmandats 8,4 % abgegeben, für die Landesliste hingegen nur 5,5 %. Hatten die Grünen 2021 noch in 58 Wahlkreisen das Direktmandat gewinnen können, gelang ihnen dies 2026 nur noch in 13 Wahlkreisen. Das beste Ergebnis erzielte dabei Cem Özdemir, der als Ministerpräsidentenkandidat der Grünen im Landtagswahlkreis Stuttgart II 47,9 % der Erststimmen erhielt. Im benachbarten Landtagswahlkreis Stuttgart I erzielten die Grünen ihr bestes Zweitstimmenergebnis und erhielten 50,02 % der gültigen Stimmen. Nach 12 Direktmandaten 2021 setzten sich die Kandidaten der CDU nun in 56 Wahlkreisen durch. Spitzenkandidat Manuel Hagel gewann das Direktmandat im Landtagswahlkreis Ehingen mit 47,1 % der Erststimmen. Die Landesliste der CDU erzielte im selben Wahlkreis 40,6 %, was ebenfalls den Bestwert der CDU unter den Wahlkreisen darstellt.

Die Zahl der Mandate stieg noch einmal um drei auf 157 bei einer regulären Zahl von 120 Abgeordneten. Dies liegt zum einen an der vergleichsweise hohen Zahl der Wahlkreise, nämlich 70 bei regulär 120 Abgeordneten, zum anderen an dem großen Erfolg der CDU-Direktkandidaten.

Das endgültige amtliche Wahlergebnis wurde am 27. März 2026 durch den Landeswahlausschuss festgestellt:

ListenErststimmenZweitstimmenMandate
Stimmen%+/-MandateStimmen%+/-MandateAnzahl+/-
GRÜNE1.368.01525,5−7,1131.623.20830,2−2,44356−2
CDU1.837.68934,3+10,2561.595.92929,7+5,656+14
AfD1.009.98418,8+9,111.010.57418,8+9,13435+18
SPD450.1698,4−2,6298.2975,5−5,51010−9
Die Linke265.1984,9+1,4236.9754,4+0,8
FDP256.1374,8−5,7235.5984,4−6,1−18
FREIE WÄHLER54.5591,0−2,0102.7161,9−1,1
BSW31.2930,6neu76.4391,4neu
Tierschutzpartei2.1320,0±0,049.8270,9+0,9
Volt52.2071,0+0,545.8420,9+0,4
Die PARTEI8.5290,2−1,122.7650,4−0,8
dieBasis3.0910,1−0,915.1260,3−0,7
Bündnis C4.0680,1±0,012.5330,2+0,1
WerteUnion4.6590,1neu11.3230,2neu
ÖDP5.7050,1−0,79.3390,2−0,6
PDR9.0170,2neu
Die Gerechtigkeitspartei6440,0neu7.3150,1neu
PdF3.6490,1neu
Verjüngungsforschung±0,03.5260,1+0,1
KlimalisteBW−0,92.7640,1−0,8
PdH±0,02.3470,0±0,0
PIRATEN1.9120,0−0,1−0,1
BÜNDNIS DEUTSCHLAND1.5950,0neu
Einzelbewerber1.6010,0−0,1−0,1
Sonstige−0,9−0,9
Gesamt5.359.187100705.375.10910087157+3
Ungültige Stimmen47.5500,9+0,231.6280,6−0,1
Wählende5.406.73769,6+5,85.406.73769,6+5,8
Wahlberechtigte7.764.8587.764.858
Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Zusätzlich zur Einführung der Zweitstimme wurden Überhangmandate bei dieser Wahl zum ersten Mal landesweit (und nicht auf der Ebene der vier Regierungsbezirke) ausgeglichen. Das vorige Wahlrecht hatte dazu geführt, dass ein Bezirk, in dem Überhangmandate anfielen, auch Ausgleichsmandate erhielt und somit gegenüber Bezirken ohne Überhang doppelt überrepräsentiert war. Gleichzeitig hatte diese Regelung fast immer dazu geführt, dass die größte oder zweitgrößte Partei wegen des mehrfachen Rundungsvorteils einen oder zwei Sitze mehr bekam, als es bei landesweitem Ausgleich der Fall gewesen wäre. Kurioserweise hätte das frühere Wahlrecht beim Ergebnis von 2026 dazu geführt, dass den Grünen und der AfD ein Sitz weniger zugeteilt worden wäre, wodurch die Grünen trotz ihres leichten Stimmenvorsprungs ein Mandat weniger als die CDU erhalten hätten.[31]

Nach der Wahl galt eine Fortsetzung der bisherigen Koalition aus Grünen und CDU als wahrscheinlich. Eine Koalition aus CDU und AfD hätte ebenfalls über eine Mehrheit im Landtag verfügt, wurde jedoch von der CDU sowohl im Vorfeld als auch am Wahlabend ausgeschlossen.[32]

Nach der Niederlage bot CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel kurz nach der Wahl seinen Rücktritt als Landesvorsitzender an, der CDU-Landesvorstand lehnte dies jedoch ab.[33] Für eine künftige grün-schwarze Koalition stellte die CDU zahlreiche Forderungen an die Grünen. Unter anderen sollte die Machtbefugnis von Cem Özdemir per Geschäftsordnung eingegrenzt werden, der Landtagspräsident von der CDU gestellt werden, das CDU-Wahlprogramm „eins zu eins“ abgebildet werden und Mechanismen geschaffen werden, die dafür sorgen würden, dass die CDU im Kabinett unter keinen Umständen überstimmt werden könne.[34][35] Zudem brachten Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper eine Teilung des Ministerpräsidentenamtes zwischen Hagel und Özdemir nach israelischem Vorbild ins Spiel und sprachen angesichts dessen, dass Grüne und CDU beide über 56 Mandate im neuen Landtag verfügten, von einer Pattsituation. Cem Özdemir und die Grünen wiesen derartige Forderungen zurück und betonten die bisherige Tradition, dass die Partei mit den meisten Stimmen die Regierung anführe.[36]

Nachdem die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, kündigte deren Landesvorsitzender Hans-Ulrich Rülke an, von seinem Amt zurückzutreten.[37] Die Jungen Liberalen forderten auch den Rücktritt der FDP-Parteispitze aus Christian Dürr und Nicole Büttner.[38] Ähnliche Forderungen nach einem personellen Neuanfang kamen aus der Jugendorganisation der SPD, die eine Mitgliederbefragung zur Neubesetzung des Landesvorsitzes anregte, nachdem Andreas Stoch am Wahlabend vom Partei- und Fraktionsvorsitz zurückgetreten war.[39][40]

Die Grünen und die CDU begannen am 24. März 2026 mit Sondierungsgesprächen und schlossen diese in der Nacht auf den 14. April ab.[41] Die Parteigremien der Partei stimmten für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen,[42] die am Folgetag begannen[43] und mit einer Einigung am 30. April endeten.[44] Am 6. Mai stellten beide Parteien den Koalitionsvertrag vor. Über diesen Vertrag wird auf den Parteitagen am 9. Mai 2026 beraten und abgestimmt.[45] Als Zieldatum für die Wahl des Ministerpräsidenten setzten die Verhandler den 13. Mai[veraltet], wobei die konstituierende Sitzung des Landtags für den Vortag vorgesehen war.[46]

Am 11. Mai 2026 unterzeichneten die Verhandler der jeweiligen Parteien den Koalitionsvertrag.[47] Am 13. Mai wurde Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten gewählt und gemeinsam mit seinem Kabinett vereidigt.

Commons: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Ergebnispräsentation Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg in Land Baden-Württemberg. Abgerufen am 8. März 2026.
  2. Termin steht fest: BW-Landtagswahl am 8. März 2026. In: swr.de. 8. April 2025, abgerufen am 26. September 2025.
  3. Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Baden-Württemberg und des Gesetzes über die Landtagswahlen vom 26. April 2022 (GBl. S. 237) (PDF; 202 kB)
  4. § 1 Landtagswahlgesetz
  5. Landtagswahl 2026 findet am 8. März statt. 8. April 2025, abgerufen am 4. August 2025.
  6. §$ 24 Landtagswahlgesetz
  7. Nachfolge von Winfried Kretschmann: Özdemir will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. In: taz.de. 25. Oktober 2024, abgerufen am 8. März 2026.
  8. Landesparteitag: Hagel wird CDU-Spitzenkandidat für Landtagswahl in Baden-Württemberg. In: zeit.de. 17. Mai 2025, abgerufen am 18. Mai 2025.
  9. Einstimmig nominiert: Landtagswahl in BW 2026: Stoch soll Spitzenkandidat der SPD werden. In: swr.de. 16. Mai 2025, abgerufen am 18. Mai 2025.
  10. Christine Keck: Özdemir setzt auf ein grünes Wunder. In: Der Spiegel. 24. Mai 2025, abgerufen am 24. Mai 2025.
  11. BW-Landtagswahl 2026: FDP nominiert Rülke als Spitzenkandidaten - SWR Aktuell. In: swr.de. 5. Juli 2025, abgerufen am 14. August 2025.
  12. Baden-Württemberg: AfD BW wählt Frohnmaier zum Ministerpräsidenten-Kandidaten. In: tagesschau.de. 31. Mai 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.
  13. Markus Frohnmaier ist Spitzenkandidat der AfD für 2026 – Emil Sänze führt die Landesliste an. In: stimme.de. 1. Juni 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.
  14. Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu. In: im.baden-wuerttemberg.de. 9. Januar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.
  15. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, auf wahlrecht.de
  16. Baden-Württemberg Landtagswahl 2026: Direktwahl Ministerpräsident. Abgerufen am 8. März 2026 (deutsch).
  17. Landtagswahl in Baden-Württemberg: Wen hätten Sie lieber als Ministerpräsidenten... Abgerufen am 8. März 2026 (deutsch).
  18. ZDF-Politbarometer Extra: Baden-Württemberg: Wahl wird knappes Rennen. 5. März 2026, abgerufen am 5. März 2026.
  19. ZDF-Politbarometer Extra: Vor BaWü-Wahl: CDU knapp vor Grünen, Özdemir am beliebtesten. 27. Februar 2026, abgerufen am 27. Februar 2026.
  20. Umfrage-Beben in BW: Grüne holen vor Landtagswahl stark auf - fast gleichauf mit CDU. In: swr.de. 26. Februar 2026, abgerufen am 26. Februar 2026.
  21. Neue Umfrage zur BW-Landtagswahl: CDU weiter vorn, Grüne holen auf und überholen AfD. In: swr.de. 22. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026.
  22. Führende CDU verliert bei Menschen in BW an Zustimmung, AfD erstmals vor Grünen. In: swr.de. 16. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.
  23. Landtagswahl: Mehrheit will nach Kretschmann-Ära eine CDU-geführte Regierung - AfD und Linke legen massiv zu. In: swr.de. Abgerufen am 15. Mai 2025.
  24. Wahlkreisprognose Landtagswahl Baden-Württemberg 2026. Abgerufen am 6. März 2026.
  25. 1 2 Baden-Württemberg –. In: poll.graphics. Abgerufen am 6. März 2026.
  26. Wer gewinnt welchen Wahlkreis? Wie sieht die politische Landkarte aus? In: staatsanzeiger.de. 4. März 2026, abgerufen am 6. März 2026.
  27. Wahlkreisprognose Landtagswahl Baden-Württemberg 2026. Abgerufen am 6. März 2026.
  28. Wahlkreisprognose Landtagswahl Baden-Württemberg 2026. Abgerufen am 6. März 2026.
  29. Wahlkreisprognose Landtagswahl Baden-Württemberg 2026. Abgerufen am 6. März 2026.
  30. Wahlkreisprognose Landtagswahl Baden-Württemberg 2026. Abgerufen am 6. März 2026.
  31. Erläuterung im Politikpodcast Lucke & Hengstmann vom 9. März 2026, ab Minute 6:40.
  32. Jonas Wagner: AfD in Baden-Württemberg: Er will einen Keil zwischen Grüne und CDU treiben. In: faz.net. 9. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  33. Christopher Ziedler; Christopher Stolz: Nach Wahlniederlage in Baden-Württemberg: Manuel Hagel bietet Rücktritt an – CDU lehnt ab. In: tagesspiegel.de. 9. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  34. CDU nach der Landtagswahl. Die eine Umdrehung zu viel. In: T-Online.de, 12. März 2026. Abgerufen am 14. März 2026.
  35. Der Wahlkampf ist vorbei, das gilt auch für die CDU. In: Süddeutsche Zeitung, 12. März 2026. Abgerufen am 14. März 2026.
  36. CDU-Politiker schlagen Teilung der Amtszeit vor – Özdemir spricht von „Quatsch“. In: welt.de. 9. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  37. FDP-Landeschef Rülke kündigt Rücktritt nach Wahldebakel an. In: sueddeutsche.de. 8. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  38. Junge Liberale fordern Rücktritt von FDP-Spitze. In: julis.de. 9. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  39. Jusos wollen Mitgliederbefragung nach SPD-Wahlschlappe. In: n-tv.de. 9. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  40. SPD-Landes- und Fraktionschef Stoch kündigt Rückzug an. In: handelsblatt.com. 8. März 2026, abgerufen am 10. März 2026.
  41. "Aus Verantwortung fürs Land". Ergebnis der Sondierungen zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Baden-Württemberg und CDU Baden-Württemberg (PDF; 0,2 MB)
  42. Henning Otte: Nach zähem Ringen – Grüne und CDU in BW starten Koalitionsverhandlungen. In: SWR Aktuell. Südwestrundfunk, 14. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
  43. Henning Otte: Hagel als Innenminister gehandelt – Heiße Phase der Regierungsbildung: Diese Politiker sollen Minister werden. In: SWR Aktuell. Südwestrundfunk, 15. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
  44. Henning Otte, Katharina Fuß: Grüne und CDU in BW einigen sich auf Koalitionsvertrag. In: S. W. R. Aktuell. Südwestrundfunk, 1. Mai 2026, abgerufen am 1. Mai 2026.
  45. Koalitionsvertrag Aus Verantwortung fürs Land ‐ Gemeinsam stark in stürmischen Zeiten (PDF; 1,8 MB)
  46. CDU und Grüne in Stuttgart wollen Koalitionsverhandlungen starten. In: Die Zeit. Zeitverlag Gerd Bucerius, 14. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
  47. Startschuss für Grün-Schwarz: Koalitionsvertrag wurde unterzeichnet. In: swr.de. 11. Mai 2026, abgerufen am 16. Juni 2026.