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Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026

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Wahlbeteiligung 68,4 %[1]
 %
40
30
20
10
0
31,0
25,9
19,5
7,9
4,4
4,2
2,1
1,9
1,6
1,1
0,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu Landtagswahl 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+3,3
−9,8
+11,2
−1,4
+1,9
−1,2
−3,4
+1,9
−0,1
+0,1
−2,5
Sitzverteilung
    
Insgesamt 105 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition
71
34
71 34 
Insgesamt 105 Sitze

Die Wahl zum 19. Landtag von Rheinland-Pfalz fand am 22. März 2026 statt.[2] Gewählt wurden 105 Abgeordnete aus vier Parteien.

Zum ersten Mal seit der Landtagswahl 1987 wurde die CDU mit 31,0 % wieder stärkste Partei und löste damit die Vorherrschaft der SPD ab, die fast zehn Prozentpunkte verlor und mit 25,9 % ihr schlechtestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz verzeichnete. Den größten Zuwachs erhielt die AfD, die ihr Vorwahlergebnis mehr als verdoppelte und mit 19,5 % ihr bestes Ergebnis bei einer westdeutschen Landtagswahl erzielte. Als viertstärkste Partei zog zudem Bündnis 90/Die Grünen mit 7,9 % erneut in den Landtag ein. Die Linke verpasste den Einzug, ebenso wie die Freien Wähler, die nach Verlusten aus dem Landtag ausscheiden. Die FDP kam nur noch auf 2,1 % der Landesstimmen und schied ebenfalls aus.

Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Die Erststimme, mit der ein Direktkandidat gewählt wird, heißt Wahlkreisstimme. Mit der Zweitstimme, die Landesstimme genannt wird, wird eine Partei oder Wählervereinigung gewählt. Sie ist maßgeblich für die Sitzzuteilung im Landtag.

Parteien und Wählervereinigungen haben die Wahl, entweder eine in ganz Rheinland-Pfalz wählbare Landesliste oder jeweils eine Bezirksliste in den vier Bezirken aufzustellen. Üblicherweise werden Landeslisten aufgestellt, letztmals wurden bei der Landtagswahl 2016 Bezirkslisten zugelassen.

Wahlkreise und Sitzzuteilung

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Berücksichtigt werden bei der Sitzzuteilung nur Parteien und Wählervereinigungen, die mindestens 5 Prozent der Landesstimmen erhalten.

Eine Grundmandatsklausel gibt es im Gegensatz zu Bundestagswahlen nicht. Die Anzahl der Landtagssitze beträgt grundsätzlich 101, wobei die Zahl der Direktmandate, die nicht auf eine die Sperrklausel überwindende Partei oder Wählervereinigung entfallen, von der Gesamtzahl abgezogen wird, ehe die weitere Sitzzuteilung erfolgt. 52 Sitze werden als Direktmandate vergeben.

Erhält eine Partei mehr Direktmandate, als ihr Sitze anhand der Verhältniswahl zustehen, erhalten die anderen Parteien Ausgleichsmandate. Dadurch erhöht sich gegebenenfalls die Gesamtzahl der Sitze. Für die Verteilung der Sitze auf die Landes- und Bezirkslisten wird das Divisorverfahren mit Standardrundung nach Sainte-Laguë/Schepers verwendet.

Nach Artikel 84 der Verfassung für Rheinland-Pfalz muss die Wahl frühestens 57, spätestens 60 Monate nach dem Zusammentritt des vorherigen Landtags stattfinden. Im März 2025 wurde von der Landesregierung der 22. März 2026 als Wahltermin festgelegt.[3]

Vorherige Wahl 2021

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Bei der Landtagswahl 2021 wurde die SPD unter Führung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer stärkste Kraft mit 35,7 Prozent. Die CDU erreichte ihr schlechtestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz mit 27,7 Prozent. Die Grünen wurden unter Zugewinnen und 9,3 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft vor der AfD, die nach Verlusten nur noch auf 8,3 Prozent kam. Die FDP erreichte 5,5 Prozent. Des Weiteren schafften es die Freien Wähler erstmals in den Landtag mit 5,4 Prozent.

Bereits vor der Wahl hatten alle drei Parteien der Ampelkoalition für deren Fortsetzung geworben. Die Machtverhältnisse im Bündnis änderten sich jedoch, da nun die Grünen statt der FDP zweitstärkste Kraft waren. Knapp acht Wochen nach der Wahl vereinbarten alle drei Parteien ihre bisherige Koalition fortzusetzen. In der konstituierenden Sitzung des Landtages am 18. Mai 2021 wurde Malu Dreyer erneut zur Ministerpräsidentin gewählt und das Kabinett Dreyer III vereidigt.

Rücktritt von Dreyer und Amtsantritt von Schweitzer

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Dreyer kündigte am 19. Juni 2024 an, ihr Amt bald an Sozialminister Alexander Schweitzer abzugeben. Ihre Multiple Sklerose hatte sie schon Jahre zuvor öffentlich gemacht. Schweitzer hatte damit fast zwei Jahre Zeit, sich als neuer Ministerpräsident zu profilieren.[4]

Am 10. Juli 2024 vom Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt, bildete er das Kabinett Schweitzer. Dörte Schall wurde seine Nachfolgerin im Amt des Arbeits- und Sozialministers;[5] die übrigen Minister aus dem Kabinett Dreyer III blieben im Amt. Schweitzer kündigte an, die Ampelkoalition auch nach der 19. Landtagswahl fortsetzen zu wollen.[6]

Bisher im Landtag vertretene Parteien

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Fraktion / Landesverband Kurzbe-
zeichnung
Sitze
nach Wahl
2021
vor Wahl
2026
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 39 39
Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU 31 31
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 10 9
Alternative für Deutschland AfD 9 6
Freie Demokratische Partei FDP 6 6
Freie Wähler FREIE WÄHLER 6 4
Fraktionslose, davon:
Bündnis Sahra Wagenknecht
Parteilose
 
BSW
—
— 6
1
5

Die Landeslisten folgender 12 Parteien wurden zugelassen:[7]

Partei Kurzbezeichnung Erstplatzierter
auf Landesliste
Landesstimmen-
Ergebnis 2021
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD Alexander Schweitzer 35,7 %
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU Gordon Schnieder 27,7 %
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE Katrin Eder 9,3 %
Alternative für Deutschland AfD Jan Bollinger 8,3 %
Freie Demokratische Partei FDP Daniela Schmitt 5,5 %
Freie Wähler Rheinland-Pfalz FREIE WÄHLER Joachim Streit 5,4 %
Die Linke Die Linke Anna-Rebecca Ruppert 2,5 %
Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei Manuela Baker-Kriebel 1,7 %
Volt Deutschland Volt Katja Bühring 1,0 %
Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP Claudius Moseler 0,7 %
Bündnis Sahra Wagenknecht BSW Andreas Hartenfels –
Partei der Humanisten PdH Felix Jäger –

Bei drei eingereichten Landeslisten – Bündnis C, Team Freiheit und WerteUnion – konnte weder die Parteifeststellung erfolgen noch der Wahlvorschlag wegen unzureichender Unterstützungsunterschriften zugelassen werden. Die Basisdemokratische Partei Deutschland erreichte die erforderliche Anzahl von 2080 Unterschriften nicht.[7]

Institut Zeitraum der
Befragung
Befragte Methode 1 SPD CDU Grüne AfD FDP FW Linke BSW Sonst.
Landtagswahl 2026 22.03.2026 — — 25,9 % 31,0 % 7,9 % 19,5 % 2,1 % 4,2 % 4,4 % 1,9 % 3,1 %
Forschungsgruppe Wahlen[8] 18.03.–19.03.2026 1.139 T+S 27 % 29 % 9 % 19 % — 4,5 % 5 % — 6,5 %
INSA[8] 10.03.–17.03.2026 1.000 O 27 % 28 % 9 % 20 % — 5 % 5 % — 6 %
Forschungsgruppe Wahlen[8] 10.03.–12.03.2026 1.121 T+S 26 % 28 % 9 % 19 % — 5 % 5 % — 8 %
Infratest dimap[8] 09.03.–11.03.2026 1.534 T+O 28 % 29 % 8 % 19 % — 4,5 % 5 % — 6,5 %
Infratest dimap[8] 19.02.–24.02.2026 1.158 T+O 27 % 28 % 9 % 19 % — 5 % 5 % — 7 %
Infratest dimap[8] 14.01.–20.01.2026 1.151 T+O 26 % 29 % 10 % 18 % — 4 % 6 % — 7 %
Infratest dimap[8] 01.10.–07.10.2025 1.158 T+O 23 % 29 % 10 % 19 % — 4 % 6 % — 9 %
INSA[8] 16.09.–23.09.2025 1.000 O 22 % 27 % 9 % 23 % 4 % 3 % 6 % 4 % 2 %
Infratest dimap[8] 27.05.–06.06.2025 1.140 T+O 23 % 30 % 11 % 17 % 3 % 4 % 5 % — 7 %
INSA[8] 25.03.–01.04.2025 1.000 O 21 % 28 % 9 % 19 % 2 % 3 % 9 % 5 % 6 %
Bundestagswahl 23.02.2025 — — 18,6 % 30,6 % 10,4 % 20,1 % 4,6 % 2,1 % 6,5 % 4,2 % 2,9 %
Infratest dimap[8] 05.12.–10.12.2024 1.175 T+O 24 % 32 % 11 % 14 % 4 % 4 % — 4 % 7 %
Infratest dimap[8] 04.07.–09.07.2024 1.165 T+O 21 % 31 % 10 % 12 % 5 % 7 % — 5 % 9 %
Europawahl 09.06.2024 — — 17,5 % 30,7 % 9,3 % 14,7 % 5,9 % 5,2 % 1,7 % 4,7 % 10,3 %
Infratest dimap[8] 15.02.–20.02.2024 1.157 T+O 22 % 31 % 10 % 15 % 4 % 7 % — 4 % 7 %
Infratest dimap[8] 25.10.–30.10.2023 1.048 T+O 22 % 31 % 12 % 17 % 5 % 5 % — — 8 %
Infratest dimap[8] 13.07.–18.07.2023 1.156 T+O 25 % 31 % 11 % 16 % 5 % 6 % — — 6 %
INSA[8] 08.05.–15.05.2023 1.000 O 28 % 27 % 11 % 14 % 6 % 5 % 2 % — 7 %
Infratest dimap[8] 27.03.–28.03.2023 1.180 T+O 28 % 29 % 14 % 12 % 5 % 5 % — — 7 %
Infratest dimap[8] 09.12.–13.12.2022 1.166 T+O 28 % 29 % 15 % 11 % 5 % 5 % — — 7 %
INSA[8] 07.11.–14.11.2022 1.000 O 28 % 28 % 13 % 13 % 5 % 5 % 2 % — 6 %
Infratest dimap[8] 26.09.–27.09.2022 1.183 T+O 27 % 27 % 14 % 12 % 8 % 4 % — — 8 %
Infratest dimap[8] 04.03.–08.03.2022 1.158 T+O 34 % 26 % 11 % 7 % 9 % 5 % — — 8 %
Infratest dimap[8] 19.11.–23.11.2021 1.172 T+O 34 % 21 % 12 % 8 % 11 % 6 % — — 8 %
Bundestagswahl 26.09.2021 — — 29,4 % 24,7 % 12,6 % 9,2 % 11,7 % 3,6 % 3,3 % — 5,5 %
Infratest dimap[8] 02.09.–07.09.2021 1.160 T+O 40 % 23 % 9 % 8 % 6 % 5 % 3 % — 6 %
Infratest dimap[8] 09.07.–13.07.2021 1.153 T+O 38 % 24 % 9 % 8 % 6 % 6 % 3 % — 6 %
Landtagswahl 2021 14.03.2021 — — 35,7 % 27,7 % 9,3 % 8,3 % 5,5 % 5,4 % 2,5 % — 5,7 %
1 
P: persönlich-mündliche Befragung; T: telefonische Befragung; O: Onlinebefragung; S: SMS-basierte Onlinebefragung
Verlauf der Umfragewerte seit der Wahl 2021

Direktwahl Ministerpräsident

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Institut Datum Alexander
Schweitzer
(SPD)
Gordon
Schnieder
(CDU)
Jan
Bollinger
(AfD)
keiner der Abgefragten weiß nicht/
unbekannt
Forschungsgruppe Wahlen[9] 22.03.2026 39 % 31 % — 30 %
Infratest dimap[10] 22.03.2026 40 % 30 % — 30 %
Forschungsgruppe Wahlen[11] 19.03.2026 40 % 25 % 10 % 7 % 18 %
INSA[12] 17.03.2026 29 % 13 % 9 % 22 % 27 %
Forschungsgruppe Wahlen[13] 13.03.2026 41 % 23 % 6 % 4 % 26 %
Infratest dimap[14] 12.03.2026 41 % 23 % — 36 %
38 % 21 % 8 % 33 %
IFAK Institut[15] 11.03.2026 25 % 9 % — — —
Infratest dimap[16] 26.02.2026 34 % 17 % 7 % 42 %
Infratest dimap[17] 22.01.2026 34 % 14 % 8 % 44 %
IFAK Institut[18] 27.11.2025 25 % 11 % — — —
Infratest dimap[19] 09.10.2025 38 % 19 % — 43 %
Infratest dimap[20] 05.06.2025 40 % 17 % — 43 %
Infratest dimap[21] 12.12.2024 37 % 12 % — 51 %

Direktwahl Ministerpräsident: Pfalz

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Eine Umfrage wurde speziell in der Pfalz durchgeführt. Dies ist die Heimatregion von Ministerpräsident Alexander Schweitzer.

Institut Datum Alexander
Schweitzer
(SPD)
Gordon
Schnieder
(CDU)
Jan
Bollinger
(AfD)
Katrin
Eder
(Grüne)
Daniela
Schmitt
(FDP)
Rebecca
Ruppert (Linke)
Andreas
Hartenfels
(BSW)
Joachim
Streit
(FW)
CMR[22] 10.03.2026 31 % 19 % 14 % 4 % 3 % 4 % 3 % 3 %

Prognosen zu Direktmandaten

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Institut Datum Direktmandate SPD CDU Grüne AfD
Landtagswahl 2026 22.03.2026 52 13 39 — —
election.de[23] 20.03.2026 52 17 34 1 —
election.de[24] 13.03.2026 16 35 1 —
election.de[25] 06.03.2026 17 33 1 1
election.de[26] 27.02.2026 17 33 1 1
election.de[27] 20.02.2026 14 37 1 —
Landtagswahl 2021 14.03.2021 52 28 23 1 —

Wahlbeteiligung

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Die Wahlbeteiligung lag bei 68,4 % und stieg im Vergleich zur Landtagswahl 2021 um 4,1 %.

Wahlkreisstimmenmehrheiten in den Wahlkreisen
Landesstimmenmehrheiten in den Wahlkreisen
ListenWahlkreisstimmenLandesstimmenMandate
Stimmen%+/-MandateStimmen%+/-MandateAnzahl+/-
CDU675.03733,4+2,039627.95431,0+3,3−39+8
SPD548.72727,1−5,113525.80725,9−9,81932−7
AfD383.25118,9+11,3−394.75619,5+11,22424+15
GRÜNE160.1267,9−3,0−160.0737,9−1,41010±0
Die Linke76.9673,8+1,0−88.9834,4+1,9−−−
FREIE WÄHLER83.0514,1−3,4−84.9724,2−1,2−−−6
FDP50.0882,5−3,5−42.0632,1−3,4−−−6
BSW15.2630,8neu−37.8041,9neu−−neu
Tierschutzpartei6.3890,3neu−32.7331,6−0,1−−−
Volt13.6750,7+0,6−22.0991,1+0,1−−−
ÖDP8.2770,4±0,0−9.1730,5−0,2−−−
PdH––−−1.8130,1neu−−neu
Team Todenhöfer5310,0neu––––−−−
Die PARTEI5160,0−0,4–––−1,1−−−
Einzelbewerber6240,0−0,1−––−−−−
Übrige––−0,7−––−1,2−−−
Gesamt2.022.522100522.028.23010053105+4
Ungültige Stimmen24.0201,2−0,618.3120,9−0,2
Wählende2.046.54268,4+4,12.046.54268,4+4,1
Wahlberechtigte2.990.0642.990.064
Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Zum ersten Mal vergrößert sich der Landtag durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Durch zwei Überhangmandate für die CDU und je ein Ausgleichsmandat für SPD und AfD steigt die Mitgliederzahl von 101 auf 105.[28]

Ergebnisse in den Wahlbezirken

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Wahlkreisstimme

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Gebiet Wahl-
berechtigte
Wahl
beteiligung
CDU SPD AfD Grüne Linke FW FDP Sonstige
Bezirk 1[29] 821.644 66,1 % 36,7 % 25,5 % 18,5 % 7,8 % 3,4 % 3,5 % 2,4 % 2,1 %
Bezirk 2[29] 691.179 69,5 % 36,8 % 26,8 % 17,4 % 6,1 % 3,7 % 4,8 % 2,7 % 1,8 %
Bezirk 3[29] 735.721 68,2 % 29,3 % 28,2 % 17,4 % 11,9 % 5,0 % 2,9 % 2,7 % 2,7 %
Bezirk 4[29] 741.520 70,2 % 30,7 % 28,1 % 22,2 % 5,9 % 3,2 % 5,3 % 2,1 % 2,4 %
Gebiet Wahl-
berechtigte
Wahl
beteiligung
CDU SPD AfD Grüne Linke FW FDP Sonstige
Bezirk 1[29] 821.644 66,1 % 34,4 % 24,0 % 18,9 % 7,6 % 4,2 % 3,9 % 2,1 % 5,1 %
Bezirk 2[29] 691.179 69,5 % 34,9 % 24,0 % 17,9 % 6,5 % 4,1 % 5,6 % 2,1 % 5,0 %
Bezirk 3[29] 735.721 68,2 % 27,3 % 28,2 % 17,8 % 10,6 % 5,5 % 3,0 % 2,3 % 5,5 %
Bezirk 4[29] 741.520 70,2 % 27,3 % 27,5 % 23,1 % 6,8 % 3,8 % 4,3 % 1,9 % 5,5 %

Nachdem die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, kündigte deren Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende Daniela Schmitt an, zur Neuwahl des Parteivorstandes am 9. Mai 2026 nicht mehr anzutreten.[30]

CDU und SPD stellten am 8. April 2026 die Ergebnisse von Sondierungsgesprächen vor und kündigten die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen an.[31] Am 30. April stellten sie den Koalitionsvertrag vor. Die Wahl von Gordon Schnieder zum Ministerpräsidenten im rheinland-pfälzischen Landtag fand am 18. Mai 2026 statt. Anschließend wurden auch die Ministerinnen und Minister der neuen schwarz-roten Landesregierung vereidigt.[32]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Landesergebnis. In: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 2. April 2026.
  2. ↑ Ebling: Wahltermin für Landtagswahlen 2026 steht fest. In: mdi.rlp.de. Ministerium des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, 18. März 2025, abgerufen am 24. November 2025.
  3. ↑ Landtagswahl 2026 in RLP am 22. März. In: swr.de. 18. März 2025, abgerufen am 18. März 2025.
  4. ↑ Rückzug von Malu Dreyer: Abgang einer Bürgernahen. In: tagesschau.de. 19. Juni 2024, abgerufen am 24. November 2025.
  5. ↑ Dörte Schall wird neue Arbeits- und Sozialministerin in RLP. In: swr.de. 3. Juli 2024, abgerufen am 24. November 2025.
  6. ↑ Südpfälzer ist neuer Ministerpräsident: Alexander Schweitzer - wer ist der Nachfolger von Malu Dreyer? In: swr.de. 10. Juli 2024, abgerufen am 24. November 2025.
  7. 1 2 Landeswahlleiter: Zwölf Wahlvorschlagsträger bewerben sich um den Einzug in den rheinland-pfälzischen Landtag
  8. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Umfragen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026, auf wahlrecht.de
  9. ↑ Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wen hätten Sie lieber als Ministerpräsidenten …, auf zdfheute.de
  10. ↑ Rheinland-Pfalz Landtagswahl 2026: Direktwahl Ministerpräsident, auf tagesschau.de
  11. ↑ ZDF-Politbarometer Extra: Enges Rennen in Rheinland-Pfalz: CDU knapp vor der SPD, auf zdfheute.de
  12. ↑ Rheinland-Pfalz-Umfrage: Dramatisches Wahl-Finale für Schwarz-Rot, auf bild.de
  13. ↑ ZDF-Politbarometer Extra: CDU knapp vor SPD in Rheinland-Pfalz. 13. März 2026, abgerufen am 13. März 2026.
  14. ↑ infratest dimap Rheinland-PfalzTREND März 2026, auf infratest-dimap.de
  15. ↑ Der Rheinland-Pfalz-Report, auf rpr1.de
  16. ↑ S. W. R. Aktuell: Hauchdünner Vorsprung: Aktuelle Umfrage sieht SPD nur einen Punkt vor CDU in RLP. 26. Februar 2026, abgerufen am 26. Februar 2026.
  17. ↑ S. W. R. Aktuell: Umfrage in Rheinland-Pfalz: Bildung als Topthema vor der Landtagswahl. 22. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026.
  18. ↑ Anke Mersmann: Wahlkampf-Endspurt: Wer überzeugt die Unentschlossenen? 27. November 2025, abgerufen am 11. März 2026.
  19. ↑ Aktuelle Umfrage: Große Sorgen - kaum Einigkeit, wer die Probleme lösen kann. In: swr.de. 9. Oktober 2025, abgerufen am 9. Oktober 2025.
  20. ↑ infratest dimap Rheinland-PfalzTREND Juni 2025, auf infratest-dimap.de
  21. ↑ infratest dimap Rheinland-PfalzTREND Dezember 2024, auf infratest-dimap.de
  22. ↑ Jörg Schmihing: RHEINPFALZ-Umfrage benennt klaren Favoriten als Regierungschef. 10. März 2026, abgerufen am 11. März 2026.
  23. ↑ Wahlkreisstimmen-Prognose vom 20. März 2026, auf election.de
  24. ↑ Wahlkreisstimmen-Prognose vom 13. März 2026, auf election.de
  25. ↑ Wahlkreisstimmen-Prognose vom 6. März 2026, auf election.de
  26. ↑ Wahlkreisstimmen-Prognose vom 27. Februar 2026, auf election.de
  27. ↑ Wahlkreisstimmen-Prognose vom 20. Februar 2026, auf election.de
  28. ↑ Landeswahlleiter: Landtagswahl 2026: Vorläufiges Ergebnis
  29. 1 2 3 4 5 6 7 8 LW 2026 Endergebnis Stimmbezirksebene. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, 4. Februar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.
  30. ↑ Schmitt zieht sich von FDP-Landesspitze zurück. In: S. W. R. Aktuell. Südwestrundfunk, 23. März 2026, abgerufen am 1. Mai 2026.
  31. ↑ Schneller als in BW: Einigung in RLP über Koalitionsgespräche. In: S. W. R. Aktuell. Südwestrundfunk, 8. April 2026, abgerufen am 1. Mai 2026.
  32. ↑ Schnieder zum Ministerpräsidenten gewählt. In: Tagesschau. Norddeutscher Rundfunk, 18. Mai 2026, abgerufen am 18. Mai 2026.