Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017

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Amtliches Endergebnis[1]
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40
30
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32,0
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2012
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Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g von der Sperrklausel ausgenommen
      
Von 73 Sitzen entfallen auf:
Mögliche Koalition Sitze
Sitze gesamt 73
Absolute Mehrheit (ab 37 Sitzen)
      CDU, SPD 46
         CDU, Grüne, FDP 44
         SPD, Grüne, FDP 40
         CDU, Grüne, SSW 38
         CDU, FDP, SSW 37

Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 war die Wahl zum 19. Landtag von Schleswig-Holstein. Sie fand am 7. Mai 2017 statt.[2] Wahlberechtigt waren mehr als 2,3 Millionen Schleswig-Holsteiner, darunter zum ersten Mal auch rund 57.000 Jugendliche ab 16 Jahren.[3] Die Wahlbeteiligung lag bei 64,2 Prozent, 2012 hatte sie bei 60,2 Prozent gelegen.[4]

Etwa fünf Wochen nach der Wahl gaben CDU, Grünen und FDP bekannt, am 16. Juni 2017 eine Koalition zu schließen.[5]

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der vorangegangenen Wahl 2012 hatte die CDU mit 30,8 Prozent die meisten Stimmen erhalten, gefolgt von der SPD mit 30,4 Prozent und den Grünen mit 13,2 Prozent. Die Linke schied mit 2,3 Prozent aus dem Landtag aus. Der Piratenpartei gelang mit 8,2 Prozent der Stimmen der Einzug in den Landtag. Die FDP lag 51 Stimmen vor der Piratenpartei. Der SSW ist infolge der Bonn-Kopenhagener Erklärungen von der Fünf-Prozent-Hürde ausgenommen und ihm reichten somit 4,6 Prozent für den Einzug in den Landtag. Die Wahlbeteiligung sank um 13,4 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent. Nach Sondierungsgesprächen kam es zur Koalitionsregierung aus SPD, Grünen und SSW in einer sogenannten Dänen-Ampel (auch Küstenkoalition genannt).

Siehe auch: Kabinett Albig

Parteien und Kandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

425 Bewerber traten zur Wahl an. 289 Bewerber (2012: 232) kandidierten für ein Direktmandat in den 35 Wahlkreisen. 328 Bewerber (2012: 303) stellten sich auf 13 Landeslisten zur Wahl. 309 Kandidaten standen 116 Kandidatinnen gegenüber. Damit sank die Frauenquote gegenüber 2012 leicht auf 27,3 Prozent.[6]

Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landeslisten der 13 folgenden Parteien wurden vom Landeswahlausschuss zugelassen:[7]

Partei Kürzel Mitglieder (2017)[8] Ergebnis 2012 Direktkandidaten[9] Spitzenkandidat
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 19.521 30,8 % 35 Daniel Günther
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 17.300 30,4 % 35 Torsten Albig
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 2.391 13,2 % 35 Monika Heinold
Freie Demokratische Partei FDP 2.099 8,2 % 35 Wolfgang Kubicki
Piratenpartei Deutschland PIRATEN 450 8,2 % 35 Patrick Breyer
Südschleswigscher Wählerverband SSW 3.550 4,6 % 12 Lars Harms
Die Linke DIE LINKE 1.051 2,3 % 35 Marianne Kolter
Familien-Partei Deutschlands FAMILIE 118 1,0 % 4 Kirsten Bollongino
Freie Wähler FREIE WÄHLER 90 0,6 % 16 Thomas Thedens
Alternative für Deutschland AfD 960 26 Jörg Nobis
Liberal-Konservative Reformer LKR 108 13 Jürgen Joost
Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI 686 3 Hannah Bierstedt
Zukunft Schleswig-Holstein Z.SH 68 2 Lasse Lorenzen

15 Parteien und politische Vereinigungen haben fristgerecht bis zum 24. Februar ihre Wahlteilnahme angezeigt. Davon wurden 14 durch den Landeswahlausschuss als Parteien anerkannt. Die Initiative 146 wurde nicht als Partei anerkannt.[10] Sieben Parteien konnten Wahlvorschläge ohne Unterstützungsunterschriften einreichen, da sie im Landtag oder mit mindestens einem in Schleswig-Holstein gewählten Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten sind.[11] Nicht im Landtag vertretene Parteien hatten 1000 Unterstützungsunterschriften vorzulegen. Die Liste der Partei „Die Gerade Partei“ (DGP) wurde nicht zugelassen, weil ihr nicht die mindestens 1000 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten mit der Bescheinigung des Wahlrechts der Unterzeichner beigefügt waren.

Wahlprogramme, Spitzenkandidaten und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landesparlament vertretene Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein war ihr Landes- und Fraktionsvorsitzender Daniel Günther. Die CDU setzte auf sicheres Leben in Schleswig-Holstein. Dazu gehörte nicht nur die innere Sicherheit, sondern auch, dass die Institutionen des Staates ihre Aufgaben zügig und verlässlich erledigen.[12]

Der Ministerpräsident Torsten Albig war wie bei der Landtagswahl 2012 der Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein.

Spitzenkandidatin der Grünen war ihre Finanzministerin Monika Heinold.

Wolfgang Kubicki war zum sechsten Mal Spitzenkandidat der FDP Schleswig-Holstein. In ihrem Wahlprogramm forderte die FDP, die Elternbeiträge bei 200 Euro für Kinder unter drei Jahren und für die bis Sechsjährigen maximal 150 Euro zu deckeln. Die Forderung nach einem Investitionsgebot in die Verfassung und eine Änderungen bei Grunderwerbssteuer waren weitere Kernpunkte im Wahlprogramm.[13]

Die Piratenpartei Schleswig-Holstein setzte sich in ihrem Wahlprogramm für ihre Kernthemen Transparenz, Bürgerbeteiligung, Datenschutz und Bildung ein.[14] Spitzenkandidat war ihr Fraktionsvorsitzender Patrick Breyer.

Lars Harms war Spitzenkandidat und Vorsitzender des SSW im Landtag Schleswig-Holstein.

1320-ri-40-CDU Daniel Guenther.jpg
13-08-23-torsten-albig-07.jpg
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1312-ri-36-Lars Harms SSW.jpg
Daniel Günther[15] Torsten Albig[16] Monika Heinold[17] Wolfgang Kubicki[18] Patrick Breyer[19] Lars Harms[20]
CDU SPD Grüne FDP Piraten SSW

Nicht im Landtag vertretene Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spitzenkandidat der AfD Schleswig-Holstein war Jörg Nobis. Die AfD forderte direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild, eine Stärkung von Polizei und Justiz, die Stärkung der klassischen Familie, die Erhaltung des mehrgliedrigen Schulsystems, die Einführung eines Straftatbestandes der Steuerverschwendung, die Abschaffung der Grunderwerbsteuer und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, Verbesserungen in der Nutztierhaltung, ein Ende der Flüchtlingspolitik seit 2015, eine konsequente Durchsetzung von abgelehnten Asylanträgen und eine Mitbestimmung der Bürger über Integrations- und Zuwanderungsfragen.[21][22]

Die Spitzenkandidatin für Die Linke Schleswig-Holstein war Marianne Kolter. Der Titel ihres Wahlprogramms lautete: „Für ein solidarisches Schleswig-Holstein. Eine starke LINKE verändert das Land.“ Die Linke forderte darin unter anderem die Bekämpfung von Kinderarmut und Altersarmut, bezahlbare Wohnungen und gute Bildung.[23]

Spitzenkandidatin der Familien-Partei war ihre stellvertretende Bundesvorsitzende Kirsten Bollongino aus Büchen. Die Familien-Partei forderte das Familienwahlrecht, da gesellschaftliche Prozesse für alle – ob jung, ob alt – entschieden werden. Bildung war ein Schwerpunkt im Landeswahlprogramm. Unter anderem sollten die Schülerbeförderung, die Erstausbildung und Sport- und Kulturvereine kostenfrei sein. Verbesserung der Infrastruktur und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf waren weitere Kernanliegen der Partei im Wahlkampf sowie wie ein Zuschuss zum Familienurlaub für finanzschwache Familien.[24]

Kernanliegen der Freien Wähler in ihrem Wahlprogramm waren die Themen Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Ihr Spitzenkandidat war Thomas Thedens aus Bad Segeberg.[25]

Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) traten mit ihrem Spitzenkandidaten und Landesvorsitzenden Jürgen Joost erstmals zu einer Landtagswahl in Schleswig-Holstein an. Energiepolitik, Infrastruktur, Sicherheit, Familienpolitik und Bildungspolitik waren ihre Hauptanliegen im Wahlkampf

Die Satire-Partei Die PARTEI trat erstmals mit einer Landesliste zu einer Landtagswahl in Schleswig-Holstein an. Sie forderte unter anderem die Umwandlung der HSH Nordbank in eine staatliche Brauerei („HSH Nordbier“), außerdem wollte sie eine Vergrößerung des „Indianer-Reservats“ in Bad Segeberg und mehr Rechte für Nichtraucher und Raucher.

Umfragen und Prognosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntagsfrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institut Datum CDU SPD Grüne FDP Piraten SSW Linke AfD Sonst.
Forschungsgruppe Wahlen[26] 04.05.2017 32 % 29 % 12 % 11 % 3 % 4,5 % 6 % 2,5 %
INSA[26] 29.04.2017 33 % 29 % 12 % 10 % 4 % 5 % 5 % 2 %
Infratest dimap[26] 27.04.2017 32 % 31 % 12 % 8,5 % 3 % 4,5 % 6 % 3 %
Forschungsgruppe Wahlen[26] 27.04.2017 32 % 30 % 12 % 9 % 3 % 5 % 6 % 3 %
Infratest dimap[26] 20.04.2017 31 % 33 % 12 % 9 % 3 % 4 % 5 % 3 %
Infratest dimap[26] 06.04.2017 30 % 33 % 12 % 9 % 3 % 4 % 7 % 2 %
Infratest dimap[26] 16.03.2017 27 % 33 % 14 % 9 % 3 % 4 % 7 % 3 %
Infratest dimap[26][27] 09.12.2016 34 % 26 % 15 % 9 % 3 % 5 % 6 % 2 %
INSA[26][28] 19.10.2016 26 % 31 % 13 % 12 % 1 % 4 % 4 % 6 % 3 %
Forsa[26] 16.04.2016 28 % 28 % 16 % 9 % 1 % 4 % 3 % 9 % 2 %
Infratest dimap[26] 31.10.2014 34 % 29 % 15 % 3 % 2 % 3 % 5 % 7 % 2 %
Infratest dimap[26] 07.05.2013 34 % 31 % 15 % 6 % 3 % 4 % 3 % 4 %
Landtagswahl 2012 [26] 06.05.2012 30,8 % 30,4 % 13,2 % 8,2 % 8,2 % 4,6 % 2,3 % n.k. 2,3 %

Ministerpräsidentenumfrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Frage, wen die Bürger direkt zum Ministerpräsidenten wählen würden, gaben die Meinungsforschungsinstitute folgende Werte an:

Institut Datum Torsten Albig
(SPD)
Daniel Günther
(CDU)
Forschungsgruppe Wahlen[29] 07.05.2017 43 % 37 %
Infratest dimap[30] 07.05.2017 48 % 39 %
Forschungsgruppe Wahlen[31] 04.05.2017 43 % 36 %
Infratest dimap [32] 27.04.2017 48 % 27 %
Forschungsgruppe Wahlen[33] 27.04.2017 46 % 31 %
Infratest dimap [34] 20.04.2017 55 % 26 %
Infratest dimap [35] 06.04.2017 51 % 25 %
Infratest dimap [36] 16.03.2017 50 % 21 %
Infratest dimap [37][38] 09.12.2016 50 % 23 %

Wahlkreise und -verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlkreiseinteilung 2017

Am 22. April 2015 beschloss der Wahlkreisausschuss des Landtages eine Neueinteilung der Wahlkreise zur kommenden Landtagswahl, die aufgrund der Bevölkerungsentwicklung notwendig geworden war. So wurde der Wahlkreis Lübeck-Süd wieder hergestellt, während der Wahlkreis Schleswig-Nord aufgelöst wurde. Auch andere Wahlkreise erhielten eine neue Abgrenzung und teilweise auch einen neuen Namen. Die Neueinteilung trat am 29. Mai 2015 in Kraft.[39]

Es galt die Fünf-Prozent-Hürde für die bei der Wahl teilnehmenden Parteien. Infolge der Bonn-Kopenhagener Erklärungen sind Parteien der dänischen Minderheit hiervon jedoch ausgenommen, was für den SSW zutrifft.

Erstmals wurden die Wahlbenachrichtigungen in Leichter Sprache verfasst, was bei den Bürgern zu Diskussionen führte.[40]

Wie bei anderen Wahlen auch war bei dieser Wahl die Briefwahl beziehungsweise die Wahl vor dem eigentlichen Wahltermin im Wahlbüro möglich. Der späteste Termin dafür war der 5. Mai.[41]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlkreisgewinner nach Parteien
Wahl 2017 Wahl 2012 Veränderung
Zahl % Zahl %
Wahlberechtigte 2.318.022 100 2.239.615 100
Wählerinnen/Wähler 1.488.534 64,2 1.347.911 60,2 4,0
Ungültige Erststimmen 23.748 1,6 27.701 2,1 −0,5
Gültige Erststimmen 1.464.606 98,4 1.320.210 97,9 0,5
davon entfallen auf
CDU 565.065 38,6 485.709 36,8 1,8
SPD 479.840 32,8 472.752 35,8 −3,0
GRÜNE 131.446 9,0 139.888 10,6 −1,6
FDP 106.074 7,2 56.493 4,3 2,9
PIRATEN 21.942 1,5 97.335 7,4 −5,9
SSW 30.193 2,1 32.565 2,5 −0,4
DIE LINKE 51.182 3,5 32.090 2,4 1,1
FAMILIE 2.393 0,2
FREIE WÄHLER 7.816 0,5
AfD 60.990 4,2
LKR 2.739 0,2
Die PARTEI 1.908 0,1 467 0,0 0,1
Z.SH 1.167 0,1
EzB 1.851 0,1 1.408 0,1 0,0
NPD 1.503 0,1
Ungültige Zweitstimmen 13.846 0,9 19.459 1,4 −0,5
Gültige Zweitstimmen 1.474.508 99,1 1.328.452 98,6 0,5
davon entfallen auf
CDU 471.460 32,0 408.637 30,8 1,2
SPD 401.806 27,3 404.048 30,4 −3,2
GRÜNE 190.181 12,9 174.953 13,2 −0,3
FDP 169.037 11,5 108.953 8,2 3,3
PIRATEN 17.091 1,2 108.902 8,2 −7,0
SSW 48.968 3,3 61.025 4,6 −1,3
DIE LINKE 56.018 3,8 29.900 2,3 1,5
FAMILIE 9.262 0,6 12.758 1,0 −0,4
FREIE WÄHLER 8.369 0,6 7.823 0,6 0,0
AfD 86.711 5,9
LKR 3.053 0,2
Die PARTEI 8.219 0,6
Z.SH 4.333 0,3
NPD 9.832 0,7
MUD 1.621 0,1
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Frauenquote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Landtag werden prozentual weniger Frauen als in vergangenen Jahrzehnten angehören. 22 Frauen wurden gewählt, das entspricht 30,1 Prozent der 73 Abgeordneten. 2012 waren es 39,1 Prozent, 2009 gehörten 36,8 Prozent Frauen dem Landtag an, 2005 waren es 34,7 Prozent und 1996 41,3 Prozent.

Den höchsten Anteil an Frauen in der 19. Wahlperiode entsenden entsprechend den Quotierungsregeln der Partei Bündnis90/Die Grünen mit 50 Prozent der zehn Mandatsinhaber. Fast die Hälfte sind es bei der SPD mit zehn Frauen der 21 Abgeordneten. Die CDU stellt drei Frauen unter ihren 25 Abgeordneten. Die FDP hat zwei Frauen unter neun Landtagsmitgliedern, die AfD eine Frau unter fünf und der SSW stellt eine unter ihren drei Landtagsmitgliedern.[42]

Juniorwahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juniorwahl in Schleswig-Holstein 2017
 %
30
20
10
0
27,1
20,5
19,5
7,9
6,4
6,1
4,5
2,8
2,7
2,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2012
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
+6,1
-2,9
+3,9
+3,1
+2,7
+6,1
-17,3
+2,8
+0,5
-5,0
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
i von der Sperrklausel ausgenommen

In der Woche vor der Landtagswahl wurde an 156 Schulen unter der Bezeichnung Juniorwahl die eigentliche Wahl im Unterricht vorbereitet und begleitet.[43] Teilnehmen konnten Schüler ab Klassenstufe 7.[44] Bei diesem Unterrichtsprojekt waren 27.814 Schüler wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 80,8 Prozent. Auf die SPD entfielen 27,1 Prozent der abgegebenen Stimmen, auf die Grünen 20,5 Prozent, gefolgt von der CDU mit 19,5 Prozent. Die FDP erhielt 7,9 Prozent der Stimmen, die Linke 6,4 Prozent, die AfD 6,1 Prozent, die Piraten 4,5 Prozent, die PARTEI 2,8 Prozent und der SSW 2,7 Prozent. Für die übrigen Parteien wurden insgesamt 2,5 Prozent der Stimmen abgegeben.[45]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Endergebnis, Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
  2. Wahltermine. In: wahlrecht.de, abgerufen am 5. Mai 2017.
  3. Wer darf den Landtag von SH wählen? In: ndr.de. 29. April 2017, abgerufen am 7. Mai 2017.
  4. Schleswig-Holstein hat gewählt. In: landtag.ltsh.de. Abgerufen am 8. Mai 2017.
  5. ndr.de
  6. 57.000 Jungwähler sind zur ersten „U-18-Wahl“ aufgerufen. In: landtag.ltsh. 27. April 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  7. 13 Landeslisten zur Landtagswahl zugelassen. In: ndr.de, 17. März 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  8. Wer steht zu Wahl?, auf bpb.de, abgerufen am 4. April 2017.
  9. Zugelassene Wahlkreisbewerberinnen und Wahlkreisbewerber zur Landtagswahl 2017. In: schleswig-holstein.de, abgerufen am 8. April 2017.
  10. 14 Parteien für Landtagswahl im Norden anerkannt. In: welt.de, 4. Februar 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  11. http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wahlen/Landtagswahl/PDF/aufforderungLandtagswahl.pdf?__blob=publicationFile&v=4
  12. CDU-Wahlprogramm setzt auf sicheres Leben in Schleswig-Holstein. In: cdu-sh.de, 2. November 2016, abgerufen am 5. Mai 2017.
  13. FDP spricht über Programm und politische Linie. In: ndr.de, 25. Februar 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  14. Wahlwerbespot zur Landtagswahl 2017. In: landesportal.piratenpartei-sh.de, 14. April 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  15. CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther: Ausdauersportler im Spagat. In: taz.de, 21. November 2016, abgerufen am 19. Januar 2017.
  16. Schleswig-holsteinische SPD nominiert Torsten Albig als Spitzenkandidaten. In:msn.com, 26. November 2016, abgerufen am 19. Januar 2017.
  17. Parteien: Monika Heinold als Grünen-Spitzenkandidatin nominiert. In: shz.de, 27. November 2016, abgerufen am 19. Januar 2017.
  18. FDP-Spitzenkandidat für Landtagswahl 2017: 99 Prozent für Wolfgang Kubicki. In: shz.de, 12. November 2016, abgerufen am 19. Januar 2017.
  19. Zugelassene Landeslisten zur Landtagswahl 2017. In: schleswig-holstein.de, abgerufen am 26. März 2017.
  20. SSW wählt Harms zum Spitzenkandidaten. In: ndr.de, 24. September 2016, abgerufen am 19. Januar 2017.
  21. Wahlprogramm der AfD Schleswig-Holstein zur Landtagswahl 2017. AfD Schleswig-Holstein, 22. November 2016, abgerufen am 15. April 2017.
  22. Wilhelm Knelangen: Alternative für Deutschland. In: Bundeszentrale für politische Bildung. 4. April 2017, abgerufen am 5. April 2017.
  23. Programm zur Landtagswahl 2017. LINKE Schleswig-Holstein, abgerufen am 27. April 2017.
  24. Wahlprogramm der Familien-Partei. In: familienpartei.net, abgerufen am 5. Mai 2017.
  25. FREIE WÄHLER treten zur Landtagswahl 2017 an. In: sh.freiewaehler.eu, abgerufen am 5. Mai 2017.
  26. a b c d e f g h i j k l m Umfragen Schleswig-Holstein. In: Wahlrecht.de, abgerufen am 5. Mai 2017.
  27. NDR Umfrage: Keine Mehrheit für Küstenkoalition. In: ndr.de, 9. Dezember 2016, abgerufen am 5. Mai 2017.
  28. Umfrage: Küsten-Koalition würde aktuell wiedergewählt. In: shz.de, 19. Oktober 2016, abgerufen am 5. Mai 20177.
  29. Landtagswahl: ZDF-Wahltool. In: zdf.de, 8. Mai 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  30. Landtagswahl 2017: Kandidaten im Vergleich. In: tagesschau.de, 8. Mai 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  31. Keine Mehrheit für Regierung aus SPD, Grüne und SSW. In: zdf.de, 4. Mai 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  32. Noch eine Umfrage sieht CDU vor SPD. In: shz.de, 27. April 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  33. CDU knapp vor SPD – Linke auf der Kippe. In: zdf.de, 27. April 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  34. Umfrage: Enges Rennen zwischen SPD und CDU. In: ndr.de, 20. April 2017, abgerufen am 4. Mai 2017.
  35. SPD bleibt stabil, CDU holt auf. In: ndr.de, 6. April 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  36. SPD gewinnt deutlich – CDU mit Verlusten. In: ndr.de, 16. März 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  37. LänderTREND: Schleswig-Holstein Dezember 2016 im Auftrag des NDR. In: infratest-dimap.de, abgerufen am 5. Mai 2017.
  38. NDR Umfrage: Keine Mehrheit für Küstenkoalition. In: ndr.de, 9. Dezember 2016, abgerufen am 5. Mai 2017.
  39. Wahlkreiseinteilung zur Landtagswahl beschlossen aus: Landesportal Schleswig-Holstein, Meldung vom 23. April 2015
  40. Christian Hiersemenzel: Leichte Sprache verschreckt Wähler. In: kn.de, 5. April 2017, abgerufen am 5. Mai 2017.
  41. Wie funktioniert die Briefwahl? In: ndr.de. 3. April 2017, abgerufen am 27. April 2017.
  42. Wolfram Hammer: Vor allem Männer. In: Lübecker Nachrichten, 9. Mai 2017, S. 3.
  43. Juniorwahl 2017 Schleswig-Holstein. In: juniorwahl.de. 10. April 2017, abgerufen am 3. Mai 2017.
  44. Landeszentrale für politische Bildung: Juniorwahl 2017 Schleswig-Holstein (PDF). Abgerufen am 1. Mai 2017.
  45. Endergebnis Juniorwahl 2017. In: juniorwahl.de. Abgerufen am 8. Mai 2017.