Landtagswahlkreis Calw

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Wahlkreis 43: Calw
Landtagswahlkreise BW 2011 WK43.svg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 43
Wahlberechtigte 110.928
Wahlbeteiligung 71,0 %
Wahldatum 13. März 2016
Wahlkreisabgeordneter
Name Thomas Blenke
Partei CDU
Stimmanteil 31,5 %

Der Wahlkreis Calw (Wahlkreis 43) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst den gesamten Landkreis Calw.

Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Änderungen, die den Wahlkreis Calw betrafen, gab es seitdem keine.[1]

Wahl 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 43 Calw
 %
40
30
20
10
0
31,5 %
24,3 %
19,0 %
11,6 %
8,1 %
2,2 %
3,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-12,5 %p
+6,3 %p
+19,0 %p
-10,6 %p
+1,6 %p
-0,1 %p
-3,7 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[2][3]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Thomas Blenke CDU 31,5 44,0
Johannes Schwarz Grüne 24,3 18,0
Heinrich Kuhn AfD 19,1
Daniel Steinrode SPD 11,6 22,2
Herbert Müller FDP 8,1 6,5
Corina Mößner DIE LINKE 2,2 2,3
Wolfgang Bismark ALFA 0,8
Susanne Breitling-Becker ödp 0,7 0,7
Falk Jüttner PIRATEN 0,7 2,0
Roland Watz NPD 0,6 1,4
Lothar Seidemann REP 0,3 1,2

Wahl 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[4][5]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %
Landtagswahl 2001
Stimmen in %
Thomas Blenke CDU 44,0 44,2 46,3
Rainer Prewo SPD 22,2 24,4 28,6
Philipp Jourdan Grüne 18,0 08,0 05,7
Beate Fauser FDP 06,5 12,6 11,2
Ronny Schmidt DIE LINKE 02,3 WASG: 3,1
Andreas Weidling AUF 01,6
Rudolf Schützinger NPD 01,4 01,1
Lothar Seidemann REP 01,2 03,2 05,9
Susanne Breitling-Becker ödp 00,7 00,4 00,7
Werner Seyfried PIRATEN 02,0
PBC 02,6 01,6
Demokratische Protest Partei (DPP)[6] 00,3

Abgeordnete seit 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat jeder Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[7] Dabei gibt es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen werden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt.

Den Wahlkreis Calw vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:

Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Erstmandat Hermann Dutt 1976, verstorben am 29. Juni 1977
Arnold Tölg, nachgerückt am 20. Juni 1977; 1980, 1984, 1988, 1992, 1996
Thomas Blenke 2001, 2006, 2011, 2016
FDP Zweitmandat Beate Fauser 1996, 2001, 2006
REP Zweitmandat Lothar König 1992, 1996
SPD Zweitmandat Rainer Prewo 2006
AfD Zweitmandat Heinrich Kuhn 2016

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung von 1975 (PDF; 344 kB)
  2. Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl am 13. März 2016 Wahlkreis 43 Calw. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 7. April 2016.
  3. Wahlvorschläge für die Landtagswahl am 13. März 2016. Abgerufen am 7. April 2016.
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis (Abgerufen am 3. April 2011)
  5. Innenministerium Baden-Württemberg: Wahlvorschläge für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011. S. 47. (PDF, 180 kB, abgerufen am 3. April 2011)
  6. Die DPP wurde am 22. Mai 2004 in Nagold gegründet. Vorsitzender war Günter Schmidt, seine Stellvertreter Thomas Schick und Ursula Mutschler-Stütz. Bundesschatzmeister war Elfriede Glauner. Quelle: Bundeswahlleiter, Ausgewählte Daten politischer Vereinigungen Stand 31. Dezember 2008. In Baden-Württemberg bestand ein Landesverband, der von Werner Bullinger geführt wurde. Kreisverbände bestanden in Calw, Freudenstadt und Zollernalb. Sie hatte bis zu 180 Mitglieder. Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de Demokratische Protestpartei DPP, Stand 2. Februar 2011.
  7. Landtag Baden-Württemberg: Erläuterung des Wahlrechts