Landtagswahlkreis Hochsauerlandkreis II

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Wahlkreis 125: Hochsauerlandkreis II
Wahlkreis Hochsauerlandkreis II
Staat Deutschland
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisnummer 125
Wahlbeteiligung 60,8 %
Wahldatum 14. Mai 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten

Matthias Kerkhoff
Partei CDU
Stimmanteil 56,5 %

Der Landtagswahlkreis Hochsauerlandkreis II ist ein Landtagswahlkreis in Nordrhein-Westfalen. Zur Landtagswahl 2010 wird er die dem Hochsauerlandkreis angehörigen Gemeinden Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg und Winterberg umfassen. Die Wahlkreisnummer beträgt momentan 125.[1]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlberechtigt waren 100.400 Einwohner, die Wahlbeteiligung lag bei 60,8 Prozent.[2]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Matthias Kerkhoff CDU 47,3 40,0
Ferdinand Wiegelmann SPD 33,1 32,4
Martina Wolf GRÜNE 5,6 6,8
Nancy Schmidt FDP 3,9 8,0
Tanja Wiese DIE LINKE 1,9 1,8
Florian Otto PIRATEN 7,0 7,0
Christa Hudyma Freie Wähler 1,2 0,8

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlberechtigt waren 101.473 Einwohner, die Wahlbeteiligung lag bei 61,2 Prozent.[3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Hubert Kleff CDU 53,4 47,8
Karsten Rudolph SPD 31,3 28,8
Detlev Kleemann GRÜNE 5,7 7,3
Joseph Mühlenbein FDP 5,0 6,7
Reinhard Prange DIE LINKE 4,6 4,2

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlberechtigt waren 112.180 Einwohner.[4]

Direktkandidat Partei Stimmen in %
Hubert Kleff CDU 60,0
Karsten Rudolph SPD 26,8
Karl Peter Brendel FDP 5,6
Reinhard Heithorst GRÜNE 3,2
Karl Kempen WASG 2,0
Daniela Wegener NPD 0,9
Arnd Schubeus REP 0,6
Torsten Wichert PDS 0,6
Dirk Engemann ödp 0,3

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Wahlkreis Hochsauerlandkreis II ging zur Landtagswahl 1980 aus dem Wahlkreis Brilon hervor, er umfasste alle Gemeinden des heutigen Wahlkreises bis auf Meschede. In diesem Zuschnitt war er mit dem ehemaligen Landkreis Brilon weitestgehend deckungsgleich. Zur Landtagswahl 2000 wurde er jedoch in Hochsauerlandkreis I − Soest III umbenannt, sein Gebiet wurde um die Stadt Rüthen des Kreises Soest erweitert. Die Reduzierung der Wahlkreise zur Landtagswahl 2005 sorgte für die Auflösung des Wahlkreises Hochsauerlandkreis III – Siegen-Wittgenstein I, die Stadt Meschede wurde dem Wahlkreis zugeschlagen, welcher nunmehr Hochsauerlandkreis II − Soest III hieß. Erst zur Landtagswahl 2010 wurde Rüthen wieder dem Landtagswahlkreis Soest II zugeordnet, die Zuordnung zum bisherigen Wahlkreis sorgte für Kritik.

Der Wahlkreis wurde stets von der CDU gewonnen [5]:

Jahr Wahlkreisname Direktmandat
1947 131 Brilon Josef Schmelzer
1950 131 Brilon Wilhelm Otto
1954 131 Brilon Wilhelm Otto
1958 131 Brilon Hubertus Freiherr von Elverfeldt
1962 131 Brilon Hubertus Freiherr von Elverfeldt
1966 134 Brilon Hubertus Freiherr von Elverfeldt
1970 134 Brilon Franz Hillebrand
1975 134 Brilon Hans Watzke
1980 143 Hochsauerlandkreis II Hans Watzke
1985 143 Hochsauerlandkreis II Hans Watzke
1990 143 Hochsauerlandkreis II Günter Langen
1995 143 Hochsauerlandkreis II Günter Langen
2000 142 Hochsauerlandkreis I – Soest III Günter Langen
2005 125 Hochsauerlandkreis II – Soest III Hubert Kleff
2010 125 Hochsauerlandkreis II Hubert Kleff
2012 125 Hochsauerlandkreis II Matthias Kerkhoff

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahlkreis Hochsauerlandkreis I

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einteilung der Wahlkreise. Landtag NRW. Abgerufen am 6. Dezember 2012.
  2. Ergebnisse der Landtagswahl 2012 abgerufen am 19. November 2012
  3. Ergebnisse der Landtagswahl 2010 abgerufen am 19. November 2012
  4. Ergebnisse der Landtagswahl 2005 abgerufen am 19. November 2012
  5. Abgeordnetensuche auf der Website des Landtags NRW: [1], [2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]