Langen bei Bregenz

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Langen bei Bregenz
Wappen von Langen bei Bregenz
Langen bei Bregenz (Österreich)
Langen bei Bregenz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bregenz
Kfz-Kennzeichen: B
Fläche: 21,85 km²
Koordinaten: 47° 30′ N, 9° 50′ OKoordinaten: 47° 30′ 28″ N, 9° 49′ 37″ O
Höhe: 658 m ü. A.
Einwohner: 1.425 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6932
Vorwahl: 05575
Gemeindekennziffer: 8 02 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 150
6932 Langen bei Bregenz
Website: www.langen.at
Politik
Bürgermeister: Josef Kirchmann
Gemeindevertretung: (2015)
(15 Mitglieder)
15
15 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • Bürgerliste Langen: 15
Lage der Gemeinde Langen bei Bregenz im Bezirk Bregenz
Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bildstein Bizau Bregenz Buch Damüls Doren Egg Eichenberg Fußach Gaißau Hard Hittisau Höchst Hörbranz Hohenweiler Kennelbach Krumbach Langen bei Bregenz Langenegg Lauterach Lingenau Lochau Mellau Mittelberg Möggers Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzach Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth Wolfurt VorarlbergLage der Gemeinde Langen bei Bregenz im Bezirk Bregenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Kirchdorf von Langen bei Bregenz
Kirchdorf von Langen bei Bregenz
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Langen bei Bregenz ist eine Gemeinde mit 1425 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bregenz in Vorarlberg. Die Gemeinde liegt am Südhang des Pfänderstockes, ungefähr zehn Kilometer von Bregenz entfernt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Langen bei Bregenz befindet sich in der Region Bodensee-Alpenrhein im Vorarlberger Rheintal. Da Langen allerdings sehr nahe am Bregenzerwald liegt, wird die Gemeinde in mancher Hinsicht noch zur Region Bregenzerwald dazugezählt. So ist Langen beispielsweise unter den Orten der Käsestraße Bregenzerwald zu finden, einem Zusammenschluss von Bregenzerwälder Bauern, Wirten, Handwerkern und Handelsbetrieben.

Von Langen aus besteht die Möglichkeit, drei über tausend Meter hohe Berge zu bewandern. Der höchste ist der 1095 m hohe Hirschberg, der seinen Namen mit dem 1834 m hohen Hirschberg bei Bizau teilt. Von ihm aus kann man auf den 1069 m hohen Hochberg und auf den 1064 m hohen „Hausberg“ Bregenz', den Pfänder.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Langen grenzt an neun Gemeinden, welche mit Ausnahme von Scheidegg, einer bayerischen Gemeinde, alle im Bezirk Bregenz liegen.

Möggers Scheidegg
Eichenberg, Lochau, Bregenz Compass card (de).svg Sulzberg
Buch, Alberschwende Doren

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft des Namens „Langen“ ist vermutlich auf einen der ersten Siedler in der Gegend zurückzuführen. Dass dieser den Namen „Lang“ oder „Lange“ trug, ist auch deshalb wahrscheinlich, weil zahlreiche weitere Parzellennamen in der Umgebung auf ähnliche Weise entstanden sind. Ursprünglich bezeichnete Langen nur den heutigen Ortskern der Gemeinde, das Dorf, während die übrigen Teile der heutigen Gemeinde Langen zusammenfassend als Hinterrickenbachtobel oder Hintertobel bezeichnet wurden.

Im Jahr 1422 wurde ein Dominikanerinnenkloster am Hirschberg gegründet, welches um 1460 infolge eines Blitzschlages abbrannte und daraufhin nach Kennelbach verlegt wurde. Etwa um dieselbe Zeit existierte in der Siedlung Langen auch eine kleine Kapelle, die zu diesem Zeitpunkt noch der Mutterpfarre Bregenz angehörte. Zur kirchlichen Loslösung von der Pfarre Bregenz kam es erst 1565. Zehn Jahre später, im Jahr 1575, wurde die Gemeinde durch die Eingliederung der Gemeindeteile westlich des Weißenhuberbaches vergrößert.

Wesentlichen Anschluss an die Gebiete außerhalb des Vorderen Bregenzerwaldes fand die Gemeinde in den Jahren 1765/66, als eine Straßenverbindung von Weiler im Allgäu über Langen und die Bregenzer Fluh nach Bregenz errichtet wurde. Diese Straße war Teil der Salzstraße von Solbad Hall ins Rheintal. Ein Verkehrsanschluss für Fuhrwerke und später Kraftfahrzeuge wurde aber erst ab dem Jahr 1903 möglich, als es die erste befahrbare Straße von Bregenz über Kennelbach-Kustersberg und das Wirtatobel nach Langen gab. Bereits ein Jahr zuvor war mit der Bregenzerwaldbahn, die im Flussbett der Bregenzer Ache zwischen Bezau und Bregenz fuhr und eine Haltestelle Langen-Buch hatte, die Gemeinde an das Eisenbahnnetz angeschlossen worden. Zwar musste das im Volksmund so genannte „Wälderbähnle“ im Jahr 1980 seinen Betrieb einstellen, jedoch wurde in den Jahren 1980/81 als Ausgleich dafür die Landesstraße nach Langen erheblich ausgebaut und erneuert.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Langen bei Bregenz besteht aus 15 Mitgliedern, die nach der Gemeindevertretungswahl 2015 alle der Bürgerliste Langen angehören. Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Kirchmann, Vizebürgermeister ist Peter Steurer.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Langen bei Bregenz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 26 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 101 Beschäftigten und 8 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 602. Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 73 Schüler. In Langen bei Bregenz gibt es zudem einen Kindergarten.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Langen bei Bregenz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Ice Race 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte im Rahmen des Webauftritts der Gemeinde Langen bei Bregenz.
  2. Dehio Vorarlberg (1983)