Langendorf (Eschweiler)

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Lage des ehemaligen Ortes Langendorf im Rheinischen Braunkohlerevier

Langendorf war ein nördlicher Stadtteil von Eschweiler in Nordrhein-Westfalen.

Der Ort musste Anfang der 1970er Jahre dem Braunkohletagebau Zukunft-West weichen; die Einwohner wurden umgesiedelt und Langendorf daraufhin abgebaggert. Wo der Ort einst lag, befindet sich heute das Nordufer des Blausteinsees. Langendorf gehörte zum Kirchspiel Lohn im Kreis Jülich und wurde zusammen mit den umliegenden Orten Erberich, Fronhoven und Laurenzberg am 1. Januar 1972 aufgrund des Aachen-Gesetzes in die Stadt Eschweiler eingegliedert.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerd Pütz: Abgebaggerte Heimat. Fronhoven, Langendorf, Hausen. Selbstverlag, Eschweiler 1987.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 305.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 52′ N, 6° 17′ O