Langenholzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Langenholzen
Wappen von Langenholzen
Koordinaten: 51° 59′ 44″ N, 9° 51′ 6″ O
Höhe: 122 m ü. NHN
Fläche: 7,88 km²
Einwohner: 1147 (Sep. 2017)
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31061
Vorwahl: 05181
Langenholzen (Niedersachsen)
Langenholzen

Lage von Langenholzen in Niedersachsen

Blick auf Langenholzen
Blick auf Langenholzen

Langenholzen ist ein nordöstlich gelegener Ortsteil der Stadt Alfeld (Leine) im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Durch den Ort führt die L 485 und verbindet diesen mit dem Stadtzentrum.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Warnetal zwischen den Sieben Bergen und dem Sackwald in der Sackmulde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort im Jahr 1205, zu dieser Zeit noch als „Holtensen“. Er entstand als planmäßig besiedeltes Hägerdorf, in welchem die zugewiesenen Hofstellen durch Hecken (Hägen) abgeteilt wurden.

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform hat Langenholzen am 1. März 1974 seine Selbständigkeit verloren und ist seitdem ein Ortsteil der Stadt Alfeld (Leine).[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gemeinsame Ortsrat von Langenholzen und Sack setzt sich aus drei Ratsfrauen und zwei Ratsherren folgender Parteien zusammen:[2][3]

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsbürgermeisterin von Langenholzen und Sack ist Sabine Voshage-Schlimme.[4] Ihre Stellvertreter sind Peter Almstedt (SPD) und Claudia Richter (CDU).[2][3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinde wurde das Kommunalwappen am 8. Februar 1935 durch das Preußische Staatsministerium verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 21. Februar desselben Jahres.[5]

Wappen von Langenholzen
Blasonierung: „Auf Blau über silbernen Wellenfluß übereinander drei silberne Bachforellen mit goldenen Flossen, von denen die oberste und unterste nach rechts, die mittlere nach links schwimmt.“[5]
Wappenbegründung: In Langenholzen, wo die Fischerei schon 1237 erwähnt wird, ist der Forellenfang in dem die Ortschaft durchströmenden Warnebach seit alten Zeiten bei jung und alt gang und gäbe. Das an diese Tatsache anknüpfende Wappen ist angelehnt an das 1667 datierte Wappen der alteingesessenen Sippe Fischer in einem Fenster der Kirche zu Langenholzen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die St.-Bonifatius-Kirche entstand im 12. Jahrhundert zunächst aus einem Wehrturm, dem um 1300 das Langschiff hinzugefügt wurde. Ihre erste Erwähnung findet die Kirche im Jahr 1205.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Langenholzen befindet sich das „Alfelder Schnarchmuseum“.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Langenholzen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  2. a b Der Ortsrat von Langenholzen/Sack. In: Internetseite der Stadt Alfeld. Abgerufen am 23. September 2017.
  3. a b Mandatsträger der Stadt Alfeld – Langenholzen/Sack. In: Internetseite der Stadt Alfeld. Abgerufen am 23. September 2017.
  4. Stephanie Marschall: Voshage-Schlimme ist erste Bürgermeisterin für Sack und Langenholzen. In: Internetseite Alfelder Zeitung. 15. November 2016, abgerufen am 20. November 2016.
  5. a b Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld. Neubindung. Lax GmbH & Co. KG, Hildesheim 1998 (Digitalisat des Textteils der Erstauflage von 1940 [PDF; 10,0 MB; abgerufen am 10. Juni 2019]).
  6. Alfelder Schnarchmuseum sowie der Entdeckerturm. In: Internetseite des Schnarch-Museums-Alfeld. Abgerufen am 23. September 2017.