Langerringen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langerringen
Langerringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langerringen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 9′ N, 10° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Langerringen
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 42,1 km2
Einwohner: 3683 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86853
Vorwahl: 08232
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 170
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 16
86853 Langerringen
Webpräsenz: www.langerringen.de
Bürgermeister: Konrad Dobler (CSU)
Lage der Gemeinde Langerringen im Landkreis Augsburg
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Über dieses Bild
Langerringen von Süden
Kirche in Gennach

Langerringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Langerringen. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Langerringen mit Westerringen, Gennach und Schwabmühlhausen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Langerringen (mit Burghof, Einöde und Gerum)
  • Westerringen (mit Westerringen-Bahnhof, Linderhof, Volkner und Reitgarten)
  • Gennach (mit Bichl, Pisterhof und Gennachermühle)
  • Schwabmühlhausen
  • Schwabaich (früher: Aichhöfe)
  • Falkenberg (mit Baumschule und „Mondscheinhof“)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsadel der Edlen von Erringen hatte hier im 12. und 13. Jahrhundert ihren Sitz. Sie werden als Ministerialen des Augsburger Hochstifts mehrfach genannt. Um 1300 gaben sie ihre bischöflichen Lehen wieder auf. Im Jahr 1460 erwarb das Domstift Augsburg den Hof und weitere Güter als Lehen vom Hochstift Augsburg und richtete im Ort ein Pflegamt ein. Bis ins 17. Jahrhundert hieß der Ort Erringen. Auch der Ortsteil Westerringen gehörte dem Domstift Augsburg. Ab 1806 gehörte der Ort zum Königreich Bayern. Danach teilte Langerringen die Geschichte seines größere Umlandes. Am 17. April 1945 marschierten amerikanische Truppen in Langerringen ein. In den Jahren 1934 und 1935 wurden die Singold und der Röthenbach reguliert. Von 1939 bis zur Auflösung 1972 gehörte Langerringen zum ehemaligen Landkreis Schwabmünchen.

(Quelle unter[2])

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Gennach und Schwabmühlhausen eingegliedert.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Langerringen liegt im Süden des Landkreises Augsburg. Langerringen ist ein typisches Straßendorf, das neben zweier Hauptstraßenzüge im Nordwesten und (Nord-)Osten erweitert ist durch später hinzugekommene Siedlungen, die je nach Relation als Neubaugebiete bezeichnet werden können.

Zudem ist das Dorf durch die Singold und ihre Nebenflüsse und den daraus resultierenden Auenlandschaften geprägt. Die Singold verläuft westlich des Hauptstraßenzugs und trennt die westlich vorgelagerten Siedlungen vom Dorfkern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,3 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Unabhängige Wähler     8 Sitze  (45,3 %)
  SPD 2 Sitze (16,6 %)
  Freie Wähler e. V. 4 Sitze (25,7 %)
  Dorfliste Schwabmühlhausen 2 Sitze (12,4 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konrad Dobler ist seit 2002 Bürgermeister von Langerringen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau auf grünem Berg ein oben stumpfer silberner Quaderturm mit offenem Tor.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 17. Juni 2000 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde La Baconnière.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Geschichte Langerringens. Gemeinde Langerringen, abgerufen am 19. April 2017 (deutsch).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Langerringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien