Langstreckenlauf

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Langstreckenlauf: DDR-Olympiabriefmarke zu den Sommerspielen 1964

Langstrecken sind in der Leichtathletik die Laufstrecken oberhalb einer englischen Meile (1609 m).

Disziplinen und Distanzen[Bearbeiten]

Man unterscheidet:

Die International Association of Athletics Federations (IAAF) führt außer über die bereits genannten Distanzen Rekordlisten über folgende Strecken:[1]

  • Bahnlauf: 2000 m, 3000 m, 20.000 m, 25.000 m, 30.000 m und Stundenlauf
  • Straßenlauf: 10 km, 15 km, 20 km, Halbmarathon (21,097 km), 25 km, 30 km und 100 km

Weitere beliebte Distanzen im Straßenlauf sind 5 km; 5 Meilen (bzw. 8 km), 10 Meilen (= 16,093 km) und 50 km.

Ebenfalls zum Langstreckenlauf gehören Querfeldein- oder Crossläufe, die von 1912 bis 1924 olympische Disziplin waren und dies als Teildisziplin des Modernen Fünfkampfs bis heute noch sind. Eine weitere ehemalige olympische Disziplin war der 3000-m-Mannschaftslauf.

Darüber hinaus gibt es auch Langstrecken-Staffelläufe wie den aus Japan stammenden Ekiden.

Training[Bearbeiten]

Das Training im Langstreckenlauf ist kulturspezifisch und richtet sich nach den Strecken, die gelaufen werden sollen. Wenigstens einmal in der Woche soll dabei eine Strecke gelaufen werden, die von ähnlicher Länge wie die Zielstrecke ist, um den Stoffwechsel an die entsprechende Belastung zu gewöhnen.[2]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. IAAF: Records & Lists, abgerufen am 8. Dezember 2014.
  2. Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997). In: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Czwalina, Hamburg 1998, S. 41–56.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langstreckenlauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien