Lannoy (Nord)

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Lannoy
Wappen von Lannoy
Lannoy (Frankreich)
Lannoy
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Croix
Gemeindeverband Métropole Européenne de Lille
Koordinaten 50° 40′ N, 3° 13′ OKoordinaten: 50° 40′ N, 3° 13′ O
Höhe 28–32 m
Fläche 0,15 km2
Einwohner 1.752 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 11.680 Einw./km2
Postleitzahl 59390
INSEE-Code
Website http://www.ville-lannoy.fr/

Lannoy (ndl.: "Lanno"[1], lat.: Lanoia) ist eine französische Gemeinde mit 1752 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Kanton Croix, und ist mit einer Fläche von lediglich 0,15 km²[2] eine der kleinsten, aber auch dichtbesiedeltsten Gemeinden Frankreichs.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat nur zwei Nachbargemeinden: Lys-lez-Lannoy und Hem. Lannoy ist gut an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Außerdem wird Lannoy von Buslinien der Transpole bedient.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde wird erstmals unter der Form Lannoit 1233 erwähnt.[3] Der Ort wird 1458 durch Johann von Lannoy zu einer Festung ausgebaut. Während der Industrialisierung haben sich einige Betriebe in Lannoy angesiedelt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1800 1821 1841 1861 1881 1901 1921 1946 1968 1975 1990 1999 2009
Einwohner[4] 923 1.428 1.481 1.638 1.985 1.884 1.689 1.359 1.182 1.362 1.674 1.726 1.713

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Monuments historiques in Lannoy (Nord)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 950–955.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lannoy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De Nederlanden in Frankrijk, Jozef van Overstraeten, 1969
  2. Lannoy in Zahlen (Lannoy en chiffre) auf den Seiten der Gemeindeverwaltung
  3. Albert Dauzat, Charles Rostaing: Dictionnaire étymologique des noms de lieu en France, 1979, Paris
  4. Des villages de Cassini aux communes d’aujourd’hui