Larabanga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eingangsseite der Moschee
Fraueneingang der Moschee

Larabanga ist ein Dorf im Nordwesten Ghanas und liegt rund 6 km südlich des Mole-Nationalparks im West Gonja District der Northern Region.

Bekannt ist das muslimische Dorf durch seine alte Moschee. Die Moschee soll 1421 errichtet worden sein, diese Angabe ist jedoch umstritten. Sie enthält eine sehr alte Ausgabe des Koran. In jedem Fall handelt es sich um die älteste Moschee Ghanas. Spätestens seit dem 17. Jahrhundert ist Larabanga ein Siedlungszentrum der Kamara[1].

2002 wurde die Moschee in Larabanga vom World Monuments Fund auf die Liste der 100 am stärksten gefährdeten Kulturgüter der Welt gesetzt. 2016 berichteten Fabian Sickenberger und Kevin Röhler über die Geschichte der Moschee und ihren derzeitigen Zustand in der FAZ.[2]

Der Ort liegt an der Straße, die südlich Tamale von der Hauptstraße nach Westen abzweigt und weiter nach Wa führt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Larabanga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ivor Wilks: A Note on the Early Spread of Islam in Dagomba. In: Transactions of the Historical Society of Ghana, Vol. 8, 1965, S. 87–98, hier S. 95
  2. Haus ohne Hüter in FAZ vom 2. November 2016, Seite 9

Koordinaten: 9° 13′ N, 1° 51′ W