Laramière

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Laramière
La Ramièra
Laramière (Frankreich)
Laramière
Region Okzitanien
Département Lot
Arrondissement Cahors
Kanton Marches du Sud-Quercy
Gemeindeverband Grand Villefranchois
Koordinaten 44° 21′ N, 1° 53′ OKoordinaten: 44° 21′ N, 1° 53′ O
Höhe 323–415 m
Fläche 22,08 km2
Einwohner 346 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 46260
INSEE-Code

Laramière – Kirche

Laramière (occitanisch: La Ramièra) ist eine südfranzösische Gemeinde mit 346 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Lot in der Region Okzitanien.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laramière liegt in einer Höhe von ca. 360 Metern ü. d. M. in der Causse de Limogne im Osten des Quercy nahe der Grenze zur ehemaligen Provinz Rouergue. Die nächstgelegene Stadt, Villefranche-de-Rouergue, ist etwa 15 Kilometer (Fahrtstrecke) in östlicher Richtung entfernt. Der Kantonshauptort Limogne-en-Quercy befindet sich 13 Kilometer nordwestlich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 304 269 258 240 251 264 283

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der Ort deutlich über 1.000 Einwohner. Infolge der Reblauskrise im Weinbau und der Mechanisierung der Landwirtschaft ging die Einwohnerzahl seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich bis auf den Tiefststand der 1980er Jahre zurück.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Haut-Quercy wurde die Landwirtschaft jahrhundertelang in erster Linie zur Selbstversorgung betrieben, zu der bis ins 19. Jahrhundert hinein auch der Weinbau gehörte, der im östlichen Quercy jedoch komplett aufgegeben wurde. Heute spielt – neben der Vieh- und Geflügelzucht – der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (gîtes) eine große Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis ins 12. Jahrhundert verlief eine Nebenstrecke des Jakobswegs (Via Podiensis) über Laramière; das im Jahr 1145 von den Augustiner-Chorherren mit einem Priorat bedacht wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prioratsgebäude

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philippe Mery: Le prieuré Notre-Dame de Laramière. Édition du Crapaud, La Roche-sur-Yon 2007, ISBN 978-2-95291-450-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laramière – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Église, Laramière in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Dolmen de la Peyro Levado, Laramière in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. Dolmen de Marcigaliet 1, Laramière in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)