Lars Montag

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Lars Montag - 2016

Lars Montag (* 1971 in Bünde) ist ein deutscher Film- und Theaterregisseur.

Nach seinem Abitur (1990) am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Bünde arbeitete Montag bei einer Bielefelder Werbeagentur. Anschließend absolvierte er von 1990 bis 1992 seine Ausbildung an der Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg, war von 1992 bis 1994 Kameraassistent beim WDR in Köln, studierte von 1994 bis 1998 an der Kunsthochschule für Medien Köln und schloss sein Studium mit Diplom ab.

Für seinen elfminütigen Kurzspielfilm Lenas Land (1999)[1] bekam er beim Internationalen Festival der Filmhochschulen in München den Filmhochschulpreis in Silber.[2] Seither führte er Regie bei etlichen Spielfilmen und schrieb mehrere Drehbücher.

2001 inszenierte Montag an den Bühnen der Stadt Köln Ulrich Hubs Theaterstück Blaupause,[3] über dessen Premiere die ARD-Tagesthemen[4] ausführlich berichteten. Madame Mellville[5] war die zweite Theaterarbeit von Lars Montag. Die deutsche Uraufführung des Stückes fand am 15. Januar 2003 in Österreich statt, bevor die Produktion mit Sonja Kirchberger und Luke Wilkins auf Tournee durch Deutschland und die Schweiz ging.

Für das Drehbuch zum Tatort Kassensturz[6] wurde Montag (zusammen mit Stephan Falk) in der Kategorie „Bestes Buch“ für den Deutschen Fernsehpreis 2009 nominiert und bekam den ver.di Medienpreis 2010 verliehen.

Montag ist Mitglied im European Cultural Parliament (ECP)[7] und als Gastdozent an der HFF München, der dffb Berlin und der HFF Potsdam tätig.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzspielfilm Lenas Land
  2. Agentur für Filmschaffende: Biographie Lars Montag (PDF; 20 kB)
  3. Blaupause
  4. Tagesthemen vom 13. Januar 2002
  5. "Madame Mellville"
  6. Tatort "Kassensturz"
  7. European Cultural Parliament: Members