Lassalle-Institut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Das Lassalle-Institut ist eine Schweizer Bildungs- und Forschungseinrichtung für Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft. Sie wurde 1995 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger mit Sitz im Lassalle-Haus gegründet, dessen Name sich auf Hugo Makibi Enomiya-Lassalle bezieht.

Das Institut arbeitet ideell und finanziell autonom, finanziert sich jedoch für Projekte durch Spenden. Sie gehört zu den bedeutendsten Institutionen Europas im Gebiet Zen, Ethik und Leadership.

Rechtsform, Trägerschaft, Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trägerschaft des als Verein organisierten Instituts bilden die Schweizer Jesuiten und das Katharinawerk, Basel. Als Vereinspräsident amtet Carol Franklin Engler, im Patronat sind Thomas W. Bechtler, Hans-Peter Dürr, Bernie Glassmann, Annette Kaiser, Hans Küng, Martin Seiz, Pierin Vincenz, Roger de Weck. Die operative Leitung hat Anna Gamma.

Grundlagen für Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlagen dafür bilden:

  • eine selbstentwickelte Ethik-Position
  • eine ganzheitliche Dialog- und Unternehmenskultur
  • die Arbeit mit den 3 mal 3 Elementen des geschützten Lassalle-Institut-Modells beinhaltend:
    • die Entwicklung der Fähigkeit zu mentaler, emotionaler und spiritueller Intelligenz
    • die Erfahrung von Einheit, Verschiedenheit und Einzigartigkeit als Seinskultur von Mensch und Welt
    • Nachhaltiges Handeln auf der Mikro-, Meso- und Makroebene.

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zen für Führungskräfte; Symposien; In-House-Seminare; Coaching; Komplementäre Ausbildung für Führungskräfte (in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten); EthikForschung;[1] Lehrgang „Geist und Leadership“; Internationales „Future Leaders Forum“ (Forum für zukünftige Führungskräfte).

Sanierung der Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Februar 2015 begingen umfangreiche Sanierungen des ganzen Bildungshauses (Lassalle-Institut und Lassalle-Haus).[2] Deshalb zogen gegen Ende 2014 viele Mitarbeiter sowie die Verwaltung in das nicht weit entfernte Institut der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen ZG um dort Kurse, Lehrgänge etc. im ähnlichen Umfang anzubieten. Ab April 2016 soll der Bildungsbetrieb wieder in Edlibach fortgeführt werden.

Vernetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als NGO ist die Lassalle-Institution aktiv bei den Vereinigten Nationen; einen beratenden Status hat es beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und ist dem Department of Public Information (DPI) angegliedert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Buch: Ethik 2006, NZZ libro, Lassalle-Institut (Hrsg.), Anna Gamma, Jörg Eugster, Regula Grünenfelder, ISBN 978-3-03823-219-3
  2. Lassalle-Haus: Bewegte Geschichte. Abgerufen am 9. Februar 2015.