Lassalle-Institut

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Das Lassalle-Institut ist eine Schweizer Bildungs- und Forschungseinrichtung für Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft. Es wurde 1995 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger mit Sitz im Lassalle-Haus in Edlibach ZG gegründet, dessen Name sich auf Hugo Makibi Enomiya-Lassalle bezieht.[1]

Das Institut arbeitet ideell und finanziell autonom, finanziert sich jedoch für Projekte durch Spenden. Es gehört zu den bedeutendsten Institutionen Europas auf dem Gebiet Zen, Ethik und Leadership.

Rechtsform, Trägerschaft, Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trägerschaft des als Verein organisierten Instituts bilden die Schweizer Jesuiten und das Katharina-Werk, Basel. Als Vereinspräsident amtet Gebi Küng,[2] im Patronat sind Gebi Küng, Thomas W. Bechtler, Bernie Glassmann, Annette Kaiser, Hans Küng, Martin Seiz, Pierin Vincenz und Roger de Weck.[3] Die operative Leitung hat Tobias Karcher.[4]

Grundlagen für Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlagen dafür bilden:

  • eine selbstentwickelte Ethik-Position
  • eine ganzheitliche Dialog- und Unternehmenskultur
  • die Arbeit mit den 3 mal 3 Elementen des geschützten Lassalle-Institut-Modells, enthaltend:
    • die Entwicklung der Fähigkeit zu mentaler, emotionaler und spiritueller Intelligenz
    • die Erfahrung von Einheit, Verschiedenheit und Einzigartigkeit als Seinskultur von Mensch und Welt
    • nachhaltiges Handeln auf der Mikro-, Meso- und Makroebene.

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zen für Führungskräfte, Symposien, In-House-Seminare, Coaching, komplementäre Ausbildung für Führungskräfte (in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten), Ethik-Forschung[5], Lehrgang «Geist und Leadership», Internationales «Future Leaders Forum» (Forum für zukünftige Führungskräfte).[6]

Sanierung der Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Februar 2015 begannen umfangreiche Sanierungen des ganzen Bildungshauses (Lassalle-Institut und Lassalle-Haus).[7] Deshalb zogen gegen Ende 2014 viele Mitarbeiter sowie die Verwaltung in das nicht weit entfernte Institut der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen ZG, um dort Kurse, Lehrgänge etc. im ähnlichen Umfang anzubieten. Ab Mai 2016 wurde der Bildungsbetrieb wieder in Edlibach fortgeführt.

Vernetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als NGO ist das Lassalle-Institut aktiv bei den Vereinten Nationen; einen beratenden Status hat es beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und ist dem Department of Public Information (DPI) angegliedert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über uns. In: Website des Lassalle-Instituts.
  2. Handelsregister. Mutationen. Lassalle-Institut. In: Schweizerisches Handelsamtsblatt. 7. September 2012.
  3. Folgende Persönlichkeiten stehen hinter der Vision und dem Auftrag des Lassalle-Institutes. In: Website des Lassalle-Instituts.
  4. Leitung. In: Website des Lassalle-Instituts.
  5. siehe Anna Gamma, Jörg Eugster, Regula Grünenfelder; Lassalle-Institut (Hrsg.): Ethik 2006. NZZ Libro, ISBN 978-3-03823-219-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. Seminare. In: Website des Lassalle-Instituts.
  7. Lassalle-Haus: Bewegte Geschichte. Abgerufen am 9. Februar 2015.