Lasse Lehtinen

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Lasse Lehtinen 2017 in Helsinki

Lasse Antero Lehtinen (* 23. Januar 1947 in Kotka) ist ein finnischer Politiker der Sozialdemokratischen Partei Finnlands und war von 2004 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments[1]. Er ist auch als Journalist, Schriftsteller und Fernsehproduzent tätig.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lasse Lehtinen wurde 1947 in Kotka geboren. Von 1957 bis 1965 ging er in Kuopio zur Schule. Sein Studium der Philosophie absolvierte er an der Universität Stockholm, wo er 1977 mit einem Master of Arts abschloss. 2002 habilitierte er in Oulu und erhielt den Doktor der Philosophie.

Lehtinen ist seit 1962 als Journalist tätig. So arbeitete er von 1966 bis 1969 bei Yhtyneet Kuvalehdet und danach weitere drei Jahre bei Yleisradio als Editor. Seit 1993 ist er auch als Produzent und Schriftsteller für das Fernsehen tätig. Von 1999 bis 2005 war er in insgesamt 212 Episoden Moderator der Sendung Haluatko miljonääriksi?, der finnischen Ausgabe von Who Wants to Be a Millionaire?.

1968 wurde Lehtinen Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Kuopio, eine Position, die er bis 1980 innehatte. Von 1972 bis 1983 war er Mitglied des Finnischen Parlaments, danach war er bis 1990 als Diplomat tätig, erst im finnischen Außenministerium und dann in der finnischen Botschaft in London. 1990 unterstützte er Martti Ahtisaari bei dessen Präsidentschaftswahl als Kampagnendesigner.

2004 wurde Lehtinen in das Europäische Parlament gewählt, wo er Stellvertretender Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zu Kanada ist. Er gehörte der Sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament an.

Lehtinen hat bereits 30 Bücher verfasst. Er ist seit 1976 verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Lasse Lehtinen, Markus Meckel (2012)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lasse Lehtinen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.europarl.europa.eu/meps/de/28263/LASSE_LEHTINEN_home.html, abgerufen am 31. März 2016