Latham Sportscars

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Latham Sportscars
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1983
Auflösung 1990
Sitz Bicester, Oxfordshire
Leitung Julia Latham-Jackson
Branche Automobilhersteller

Latham Sportscars war ein britischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul und Julia Latham-Jackson betrieben in Bicester in der Grafschaft Oxfordshire Specialist Cars, ein Geschäft für Kit Cars. 1983 stellten sie einen Prototyp her, den sie auf der Kit-Car-Show in Stoneleigh präsentierten. Daraufhin zogen sie nach Newlyn Coombe bei Penzance in Cornwall, gründeten das Unternehmen Latham Sportscars und begannen mit der Produktion von Automobilen und Kits. Der Markenname lautete Latham. Andrew Dawkes unterstützte sie dabei. Aufgrund der geringen Nachfrage verließen die beiden Männer das Unternehmen und arbeiteten für TWR bzw. Triumph Motorcycles, woraufhin es Julia Latham-Jackson alleine führte. 1988 erfolgte der Umzug zurück nach Bicester. 1990 endete die Produktion. Insgesamt entstanden 26[1] oder 27[2][3] Exemplare.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der F 1 von 1983 basierte auf einem Triumph TR 3. Er hatte eine Ähnlichkeit mit einem Modell von Falcon Cars[3] bzw. mit dem Jaguar XK-SS[1][2]. Er blieb ein Einzelstück.

Der F 2[1] bzw. F 2 Super Sports[3] bzw. Super Sports[2] erschien 1983 und blieb bis 1990 im Angebot. Als Fahrgestell diente ein Monocoque aus Fiberglas mit vorderem und hinterem Hilfsrahmen. Viele Teile kamen vom Triumph Dolomite.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Latham.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 877. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 143 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Latham Sportscars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Latham.
  2. a b c d George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 877. (englisch)
  3. a b c Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 143 (englisch).