Laubbläser

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Person mit einem tragbaren Laubbläser

Ein Laubbläser ist, ein elektrisches oder mit Verbrennungsmotor betriebenes Gartengerät zum Fortblasen von Laub. Im deutschen Sprachgebiet ist er seit dem Ende der 1990er Jahre verbreitet und ermöglicht ähnliche Arbeiten wie mit einer Harke, einem Rechen oder mit einem Besen.

Nachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem erwünschten Effekt des Beseitigens von Laub und kleinen Ästen sind mehrere Nachteile gegenüber der traditionellen Methode des Zusammenrechens mittels eines Laubrechens festzustellen:

Rechtliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland gelten im Gegensatz zu anderen Maschinen für diese Geräte formal keine Emissionsgrenzwerte für Lärm, hingegen uneingeschränkt für Abgase[1][2][3][4]. In Wohngebieten dürfen sie nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, § 7 Betrieb in Wohngebieten, nur werktags zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr verwendet werden.[5] Sie fallen unter Artikel 13 der Richtlinie 2000/14/EG.[6]

Seit dem 1. Oktober 2014 gilt in den österreichischen Städten Graz und Leibnitz sowie in der Gemeinde Kaindorf an der Sulm ein Verbot für diese Geräte. Dieses Verbot wurde in die Steiermärkische Luftreinhalteverordnung aufgenommen.[7]

In den USA sind diese Geräte wegen der Lärmentfaltung in einigen Gemeinden seit den 1970er Jahren verboten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laubbläser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richtlinie 97/68/EG in der konsolidierten Fassung vom 13. Dezember 2011, abgerufen am 25. November 2018
  2. Richtlinie 2005/88/EG. EU. 14. Dezember 2005. Abgerufen am 7. Januar 2019.
  3. Richtlinie (EU) 2016/1628. EU. 14. September 2016. Abgerufen am 7. Januar 2019.
  4. Patrick Strub: Weniger Lärm beim Gärtnern. Axel Springer Schweiz AG. 18. Juli 2007. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  5. Streitfall des Tages: Wann Vermieter und Mieter fegen müssen. In: Handelsblatt vom 9. November 2011.
  6. 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV) (PDF-Datei; 49 kB).
  7. ris.bka.gv.at – Landesgesetzblatt Land Steiermark von 2013 (PDF-Datei), abgerufen am 8. November 2014.
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