Lauchhammer

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lauchhammer
Lauchhammer
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lauchhammer hervorgehoben

Koordinaten: 51° 30′ N, 13° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Höhe: 111 m ü. NHN
Fläche: 88,9 km2
Einwohner: 14.336 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 161 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01979
Vorwahl: 03574
Kfz-Kennzeichen: OSL, CA, SFB
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 176
Stadtgliederung: 4 Stadt- und 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Liebenwerdaer Str. 69
01979 Lauchhammer
Website: lauchhammer.de
Bürgermeister: Roland Pohlenz
Lage der Stadt Lauchhammer im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
SachsenCottbusLandkreis Dahme-SpreewaldLandkreis Elbe-ElsterLandkreis Spree-NeißeLandkreis Teltow-FlämingAltdöbernBronkowCalauFrauendorf (Amt Ortrand)GroßkmehlenGroßräschenGrünewaldGutebornHermsdorf (bei Ruhland)HohenbockaKroppenLauchhammerLindenau (Oberlausitz)Lübbenau/SpreewaldLuckaitztalNeupetershainNeu-SeelandOrtrandRuhlandSchipkauSchwarzbach (Lausitz)SchwarzheideSenftenbergTettau (Brandenburg)Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild

Lauchhammer (niedersorbisch Łuchow) ist eine Stadt im Süden Brandenburgs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie entstand 1950 als Großgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, Mückenberg und Dolsthaida. Sowohl die Stadt selbst als auch die nähere Umgebung sind durch langjährige Bergbau- und Industrietätigkeit geprägt. Bereits 1725 wurde ein Raseneisenwerk auf Holzkohle- und Torfbasis an den Lauchteichen gebaut; dieser Hammer im Lauch gab der Stadt ihren heutigen Namen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Lauchhammers am Schraden

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Niederlausitz. Lauchhammer befindet sich 45 Kilometer nördlich von Dresden. Cottbus ist rund 50 Kilometer entfernt, die Entfernung zur Sängerstadt Finsterwalde beträgt etwa 25 Kilometer. Die Höhenlage reicht von 94 bis 160 m über NHN.

Die Stadt liegt an der Schwarzen Elster, einem Nebenfluss der Elbe.

Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch zahlreiche Eingemeindungen erstreckt sich das Stadtgebiet über mehr als 88 Quadratkilometer.

Zwischen den einzelnen Stadt- und Ortsteilen liegt eine Vielzahl großer Wald- und Wiesenflächen. Durch den Braunkohleabbau befinden sich sowohl im Stadtgebiet als auch außerhalb der Stadt zahlreiche Bergbaufolgelandschaften. Diese bestimmen weitgehend das Erscheinungsbild des Umlands der Stadt. Im Ortsteil Grünewalde liegt das Naherholungsgebiet Grünewalder Lauch. Der See wurde 1981 als ehemaliges Tagebaurestloch aufgefüllt und hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Naherholungsgebiet entwickelt.

Neben dem Grünewalder Lauch gibt es drei weitere Teiche: den Wolschinkateich, den Kuthteich und den Wehlenteich. Die beiden letzteren befinden sich in der auch als Grüne Mitte bezeichneten 16 ha großen Wald- und Wiesenfläche zwischen Lauchhammer-Mitte und Lauchhammer-Süd.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Lauchhammer grenzt an folgende Städte und Gemeinden:

Gliederung Name Grenze Landkreis
Gemeinde Gorden-Staupitz NW EE
Stadt Finsterwalde N EE
Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf N EE
Gemeinde Schipkau NO OSL
Stadt Schwarzheide O OSL
Stadt Ruhland SO OSL
Gemeinde Frauendorf S OSL
Gemeinde Tettau S OSL
Gemeinde Schraden SW EE
Gemeinde Plessa W EE
Gemeinde Hohenleipisch W EE

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mückenberg, Bockwitz und Grünewalde, heutiges Lauchhammer im Nordosten des Amtes Hayn, zur Zeit des Kurfürstentums von Sachsen

Zur Stadt Lauchhammer gehören:[2]

die bewohnten Gemeindeteile

die Ortsteile

die Wohnplätze

  • Bärhaus
  • Koyne
  • Mittelhammer
  • Unterhammer
  • Waldesruh
  • Welkmühle

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stillgelegte Brikettfabrik des VEB Braunkohlenveredelung, 1990
Werbung der Lauchhammer AG von 1913 für Rohrleitungen
Ehemalige Private Oberschule in Lauchhammer, heutige Nutzung als Ärztehaus

Das heutige Lauchhammer entstand am 1. Juli 1950 als Großgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, Mückenberg und Dolsthaida.[3] Lauchhammer ist eine vergleichsweise junge Stadt und erhielt das Stadtrecht erst am 5. Juli 1953.

Von seiner Eingemeindung im Jahr 1974 bis zur Umwidmung im September 2014 wurde der Ortsteil Kleinleipisch als fünfter Stadtteil unter dem Namen Lauchhammer-Nord geführt. Im Jahr 1993 wurden die Dörfer Kostebrau und Grünewalde als neue Ortsteile in die Stadt eingemeindet.

Tagebau-Gebiet nördlich von Lauchhammer, 1990

Lauchhammer zählt mit seiner langen Bergbautradition zu den ältesten Industriestandorten des Landes Brandenburg. Die Industriegeschichte im Gebiet der jetzigen Stadt begann bereits 1725 mit dem Bau eines Raseneisenwerkes auf Holzkohle- und Torfbasis bei einer abgelegenen Mühle. Dieses an den Lauchteichen gelegene Werk – der Hammer im Lauch – gab der Stadt ihren heutigen Namen.

Am 17. Juli 1725 erteilte der sächsische Kurfürst August der Starke der Freifrau von Löwendal das Privileg zur Errichtung eines Eisenhammerwerkes in Lauchhammer mit einem Hochofen und einer kleinen Gießerei. Nach dem Tod der Gründerin im Jahr 1776 ging es in den Besitz ihres Patenkindes, des Grafen Detlev Carl von Einsiedel, über. 1784 entstand eine Kunstgießerei, 1785 wurde mit dem Emaillieren eiserner Geschirre begonnen.[4]

1789 wurde bei Bockwitz – dem heutigen Lauchhammer-Mitte – das erste Kohleflöz angebohrt. Dies ist auch der erste schriftliche Hinweis auf die Niederlausitzer Braunkohle. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Kohlengruben, unter anderem die Grube Milly. Um das Jahr 1900 setzte eine verstärkte Industrialisierung der Stadt ein. In diesem Jahr wurde auch die BUBIAG (Braunkohlen- und Brikett-Industrie Aktiengesellschaft) gegründet. In der Folgezeit entstanden im Bergbau und in der verarbeitenden Industrie zahlreiche Arbeitsplätze. Dies führte zu einem verstärkten Wachstum der Einwohnerzahl und zur Gründung neuer Wohngebiete. Ab 1906 setzte die Bubiag ein erstes Siedlungsprogramm für die Arbeiter und ihre Familien um. 1919 wurde der heute unter Denkmalschutz stehende Grundhof errichtet.

1912 wurde zwischen Lauchhammer und Gröba bei Riesa die erste Hochspannungsleitung Europas (110 kV) gebaut.

Ab 1898 wurden in der ersten Brikettfabrik Briketts produziert. Insgesamt standen in der Stadt acht Brikettfabriken und eine Kokerei. In der Kokerei Lauchhammer gelang 1952 der weltweit erste Versuch, aus Braunkohle hüttenfähigen Koks (Braunkohlenhochtemperaturkoks) herzustellen. 1993 wurde die letzte Fabrik stillgelegt.

Einen Beleg für den früheren Braunkohleabbau stellt das imposante Bauwerk der Abraumförderbrücke F60 (Baureihe der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt) bei Lichterfeld dar. Sie wurde im Schwermaschinenbau Lauchhammerwerk der TAKRAF hergestellt.

Lauchhammer gilt auch als Stadt des Kunstgusses. Er hat ebenfalls eine sehr lange Tradition in der Stadt. Der erste Eisenkunstguss wurde 1784 durchgeführt. In der Stadt wird auch heute noch eine Kunst- und Glockengießerei betrieben.

Seit 1880 werden in Lauchhammer Badewannen hergestellt. Zwischen 1968, als eine neue Badewannengießerei errichtet wurde, und 1989 wurden sämtliche Badewannen für den DDR-Markt im Werk Lauchhammer gefertigt. Während die Wannen bis Mitte der 1990er Jahre noch aus Gusseisen bestanden, wird heute das wesentlich leichtere Acryl benutzt.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Lauchhammer und die später eingegliederten Gemeinden gehörten seit 1817 zum Kreis Liebenwerda in der preußischen Provinz Sachsen (ab 1947 im neu gegründeten Land Sachsen-Anhalt). Im Jahr 1952 kam die Stadt zum Kreis Senftenberg im DDR-Bezirk Cottbus (1990–1993 im Land Brandenburg). Seit der Kreisreform 1993 liegt sie im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 -
1890 530
1910 741
1925 4 088
1933 4 333
1939 5 179
1946 6 401
1950 22 012
1964 28 024
Jahr Einwohner
1971 27 420
1981 24 497
1985 24 295
1989 23 558
1990 22 768
1991 21 786
1992 21 822
1993 23 682
1994 23 386
Jahr Einwohner
1995 23 948
1996 22 551
1997 22 022
1998 21 684
1999 21 353
2000 20 769
2001 20 276
2002 19 826
2003 19 407
Jahr Einwohner
2004 19 060
2005 18 697
2006 18 396
2007 18 021
2008 17 593
2009 17 276
2010 16 956
2011 15 877
2012 15 624
Jahr Einwohner
2013 15 252
2014 15 099
2015 15 084
2016 14 791
2017 14 569
2018 14 622
2019 14 336

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung von Lauchhammer besteht aus 22 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 49,3 % folgende Sitzverteilung:[8]

Partei / Wählergruppe Sitze
Pro Lauchhammer 7
AfD 4
CDU 3
Die Linke 3
SPD 2
Verein der Selbständigen 1
Alternatives Bürgerforum Lauchhammer 1
NPD 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1953–1966: Max Baer, seit 1945 Bürgermeister von Bockwitz, seit 1950 Bürgermeister der Großgemeinde Lauchhammer und seit 1953 erster Stadtbürgermeister
  • 1966–1989: Werner Pohl
  • 1989–1990: Reinhard Piskohl
  • 1990–1992: Christian Häntzka (CDU), erster Bürgermeister nach der Wende
  • 1992–1994: Wolfgang Conrad
  • 1994–2002: Rainer Schramm (parteilos)
  • 2002–2010: Elisabeth Mühlpforte (parteilos)[9]
  • seit 2010: Roland Pohlenz (parteilos)[10]

Pohlenz wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 21. Januar 2018 mit 51,8 % der gültigen Stimmen für weitere acht Jahre[11] in seinem Amt bestätigt.[12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Stadtwappen wurde im Frühjahr 1953 vom Rat der Stadt Lauchhammer genehmigt. Das Wappen zeigte einen schwarzen Hammer in einem roten Kreis und einen schwarzen Brikettstein auf goldenem Schild, vor einem blauen Tuch. Darüber waren zwei Ähren zu sehen.

Der Hammer stand für das Eisenwerk, der Brikettstein für den Braunkohlenbergbau, die Ähren für die Bedeutung der Landwirtschaft für die Stadt. Das blaue Tuch stand in Beziehung zum gelben Schild und sollte gleichzeitig Jugend und Friedenskampf symbolisieren.

Nach der politischen Wende sollte ein neues Wappen entworfen werden. Bürgermeister Christian Häntzka beauftragte damit Bürger der Stadt. Das neue Wappen, zunächst noch mit einer Krone versehen, wurde von Rudolf Armer entworfen und nach Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung am 3. Juni 1992 verbindlich genehmigt. Eine geänderte Version ohne Krone ist seit dem 24. Oktober 2001 genehmigt.

Blasonierung: „In einem geteilten und oben gespaltenen Schild vorn in Rot einen links-gewendeten, hersehenden silbernen Löwen (Leopard), hinten in Grün einen wachsenden natürlichen Eremiten in silberner Kutte, in der Linken einen goldenen Rosenkranz, in der Rechten eine silberne Grabhacke mit natürlichem Stil haltend, begleitet beiderseits von drei goldenen Ähren. Im unteren goldenen Feld befindet sich ein schwarzes Hammerwerk.“[13]

Der Löwe ist ein Symbol für das die Stadt prägende Geschlecht derer von Löwendahl, der Einsiedler steht für das Geschlecht der Grafen von Einsiedel. Die den Einsiedler umringenden Ähren versinnbildlichen die Landwirtschaft, das Hammerwerk steht für die Bedeutung der verschiedenen Eisenwerke der Stadt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauchhammer unterhält eine Städtepartnerschaft mit der rumänischen Stadt Târgu Jiu.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Lauchhammer und in der Liste der Bodendenkmale in Lauchhammer stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtgebiet von Lauchhammer sind einige Kirchen zu finden.

Nikolaikirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Nikolaikirche ist in Lauchhammer-Mitte zu finden. Die Kirche wurde im Jahr 1428 erbaut, zwei Vorgängerbauten aus Holz konnten nachgewiesen werden. Bei der Kirche handelt es sich um einen gotischen Saalbau mit eingezogenen Chor und Turm. Im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut.[14][15]

Christus-König-Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Christus-König-Kirche ist ebenfalls in Lauchhammer-Mitte zu finden. Errichtet wurde die kIrche in den Jahren 1935 bis 1936 als Ersatzneubau für die kleinere aus dem Jahr 1908 stammende St.-Josefs-Kapelle. Die Saalkirche mit Satteldach entstand nach Entwürfen des Architekten Johannes Reuter.[14][16]

Friedensgedächtniskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Friedensgedächtniskirche befindet sich in Lauchhammer-Ost. Die Weihe, der in den Jahren 1917 und 1918 errichteten Kirche, erfolgte am 18. November 1917. Unter dem Motto „Kultur erfahren“ ist in der Gegenwart die während des Ersten Weltkrieges erbaute „Friedens-Gedächtnis-Kirche“ kultureller Mittelpunkt des Stadtteils und der Stadt Lauchhammer. Das ursprünglich als Werkskirche und Gedenkstätte errichtete Gebäude wurde nach der Wende zum Tagungs- und Veranstaltungsort umfunktioniert. Neben der Nutzung für Kleintheater, Kabarett und Filmvorführungen, kann die Kirche unter anderem auch noch für Trauungen genutzt werden.[14][17]

Dorfkirche Kostebrau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche im Ortsteil Kostebrau wurde in den Jahren von 1906 bis 1907 erbaut. Im Inneren der Kirche befindet sich eine im Jahr 1884 von Wilhelm Sauer geschaffene Orgel, die sich ursprünglich in der evangelischen Dorfkirche von Klettwitz befand.[14]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstgussmuseum
Biotürme in Lauchhammer-West
Schloss Mückenberg um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Das Kunstgussmuseum Lauchhammer informiert über Geschichte, Handwerk und Werke des Kunst- und Glockengusses.[18]

Das Mühlenhofmuseum im Ortsteil Grünewalde gibt einen Einblick in Leben und Arbeit eines Müllers um das Jahr 1900.[19]

Seit Sommer 2008 sind nach Sanierung im Rahmen eines Projekts der Internationalen Bauausstellung (IBA) die letzten Relikte der Koksproduktion, die so genannten Biotürme von 1958, öffentlich zugänglich. In ihnen wurden phenolhaltige Abwässer durch Verrieseln über Schlacke biologisch behandelt. Besucher können einen der bis 2002 genutzten Türme besteigen und über verglaste Aussichtskanzeln weit über das ehemalige Industrieareal schauen. Die industriegeschichtlich einzigartige Anlage wird auch als „Castel del Monte der Lausitz“ bezeichnet.[20][21][22][23][24]

Im Ortsteil Grünewalde können sich Besucher über die Geschichte der Lausitz sowie historisches Handwerk bei den „Lausitzer Zeitreisen“ informieren. Gezeigt wird eine mittelalterliche Planwagenburg aus dem Jahr 1430. Neben der Planwagenburg befindet sich ein begehbares Wunschsteinlabyrinth.[24]

Heimatstuben gibt es in Lauchhammer-Mitte, Grünewalde und Kostebrau.[19][24]

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Neuguss der fünf Meter hohen Skulptur der „Germania“ befindet sich seit dem Jahr 2000 auf dem Marktplatz in Lauchhammer-Mitte. Das Original war 1896 eingeweiht und nach 1946 zerstört worden.

Schlosskirche und Schlosspark in Lauchhammer-West
Germania-Denkmal in Lauchhammer-Mitte

Im Schlosspark (auch Volkspark) von Lauchhammer-West erinnert seit 1959 ein Ehrenmal an die Opfer des Faschismus, insbesondere an den Kommunisten Otto Hurraß, der 1934 im KZ Lichtenburg ermordet wurde.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal im Schlosspark Lauchhammer-West

Im Stadtteil Lauchhammer-West befindet sich der unter Denkmalschutz stehende Schlosspark, in dem sich bis 1945 das Schloss Mückenberg befand. Es wurde kurz nach Beendigung des Krieges durch einen Brand vernichtet. Heute befindet sich im Park noch die 1746 errichtete Mückenberger Schlosskirche. Seit 1952 gibt es eine kleine Parkeisenbahn.[25] Anlässlich der 275-Jahr-Feier des Lauchhammerwerkes wurde ein Nachguss der „Frau von Herculaneum“ im Jahr 2000 wieder am alten Standort im Schlosspark aufgestellt.

Im Park finden vereinzelt Open-Air-Konzerte statt. Durch den Orkan Kyrill wurde der Park im Januar 2007 schwer in Mitleidenschaft gezogen.[26][27] In Neupflanzungen und Wiederaufbau hat die Stadt bis 2010 über eine Million Euro investiert[28].

Geschützte Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Naturdenkmale in Lauchhammer enthält die Naturdenkmale in Lauchhammer einschließlich der Ortsteile.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1987 bis 1993 existierte in Lauchhammer die Rockband Müllerbeat, deren Album Don’t Call Me Müller! 1992 bei Deutsche Schallplatten Berlin veröffentlicht wurde.

Zur Förderung und Unterstützung regionaler Musiker und Bands wurde im Jahre 1992 der Bunt-Rock e. V. gegründet. Der Verein bietet den meist jugendlichen Künstlern Proberäume und Möglichkeiten zur Aufnahme ihrer Musik. Zu den regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen zählen die 60er-Jahre-Partys sowie die alljährlichen Straßenfeste.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebläsemaschine für Bleischachtöfen von 1867
Badewannenguss aus Metall, 1989

Da die gesamte Wirtschaft und Infrastruktur der Stadt an den Braunkohlenabbau in der Lausitz gekoppelt war, hat sich die wirtschaftliche Gesamtsituation der Stadt seit 1989 beträchtlich verschlechtert. Durch die Schließung der Tagebaue, Braunkohlefabriken und der Kokerei verloren mehr als 15.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Lauchhammer hat dadurch seit Jahren eine der höchsten Arbeitslosenquoten der Region.

Erst durch die Ansiedlung neuer Unternehmen konnte diese Entwicklung zum Teil gestoppt werden. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt zählen:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauchhammer liegt an der Bundesstraße 169 zwischen Elsterwerda und Senftenberg sowie an der Landesstraße 63 zwischen Staupitz und Ortrand. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Ruhland an der A 13 BerlinDresden.

Der Bahnhof Lauchhammer (ehem. Lauchhammer West) liegt an der Bahnstrecke Roßlau–Falkenberg–Hoyerswerda. Er wird von den Linien S 4 (MarkkleebergLeipzigHoyerswerda) der S-Bahn Mitteldeutschland und RB 49 (Falkenberg/ElsterCottbus) der DB Regio bedient.

Der Zugbetrieb in Lauchhammer wurde erstmals am 15. Oktober 1875 am Bahnhof Lauchhammer Ost der Strecke Ruhland–Lauchhammer Ost aufgenommen. Seit 1962 ist der Personenverkehr an diesem Bahnhof eingestellt.

Im Nachbarort Schwarzheide befindet sich ein Verkehrslandeflugplatz der Kategorie II.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mit Regionalausgaben im Gebiet erscheinende Zeitung ist die Lausitzer Rundschau. Der in Lauchhammer direkt ansässige private Regionalfernsehsender Stadtkanal Lauchhammer (WMZ TV Lauchhammer) erreicht über das Kabelfernsehnetz rund 12.000 Haushalte in Lauchhammer, Kostebrau, Ortrand, Plessa und Schraden.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Turnen ist eine Sportart, die sich schon rechtfrühzeitig im heutigen Stadtgebiet von Lauchhammer etabliert hatte. Bereits im August des Jahres 1893 hatte sich in Bockwitz der bürgerliche Turnverein „Edelweiß“ gegründet. Zwei Jahre später erfolgte in der Brunnenstraße die Einrichtung eines ersten Turnplatz und in der Folgezeit sollte sich der Turnsport zu einem festen Bestandteil des Sports im Mückenberger Ländchen entwickeln. Weitere erwähnenswerte Vereine des Ländchens waren hier in der Anfangszeit der Männerturnverein, kurz MTV, Bockwitz „Gut Heil“, der 1908 gegründete Arbeiterturnverein Bockwitz und die „Freie Turnerschaft“ Kleinleipisch. Eine erste Turnhalle, welche durch den Umbau einer Scheune entstand, die bereits zuvor für den Turnsport genutzt wurde, gab es im Jahre 1907 auf dem Anwesen des Gasthauses „Goldener Löwe“ (heute Bürgerhaus) in Bockwitz. Nach dem man 1922 mit etwa 100 Sportlern beim 1. Bundesfest des Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB) in Leipzig teilgenommen hatte, wurde nun in Bockwitz das „1. Bezirksturn- und Sportfest“ ausgetragen. Wettkämpfe und andere sportliche Veranstaltungen wurden im Verlaufe dessen aber auch in den anderen Nachbargemeinden im Ländchen (Mückenberg, Dolsthaida, Nauendorf, Kleinleipisch) durchgeführt. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg kam der Turnsport schließlich einige Zeit zum erliegen.[29][30][31]

Nach der im August 1945 erfolgenden Wiederaufnahme des Turnsports in Lauchhammer entwickelte dieser sich zur Talenteschmiede für den Leistungssport in der DDR. Neben zahlreichen Titeln im Jugendbereich, errangen Sportler, die in Lauchhammer ihre sportliche Karriere begannen, zahlreiche nationale und internationale Titel. Die erfolgreiche Tradition des Lauchhammeraner Turnsports wird seit 1992 durch den Turn- und Gymnastikverein Lauchhammer 92, kurz TGV 92, fortgeführt, welcher aus der Sektion Turnen, der BSG Aktivist Lauchhammer hervorging.[29][31]

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauchhammer hatte zu Zeiten der DDR einen Ruf als Basketballhochburg. Der heutige Verein Basketball-Gemeinschaft (BG) Lauchhammer 1950 ging aus der Sektion Basketball der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Motor Lauchhammer Ost hervor, die 1950 gegründet wurde. Die Mannschaft spielte in der DDR-Basketball-Oberliga.

Die Lauchhammeraner Basketballer konnten nach 1990 nicht an alte Erfolge anknüpfen. Die Herrenmannschaft spielt zurzeit (Stand: 2019) in der Brandenburger Oberliga, während die Damenmannschaft nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga Nord vom Spielbetrieb der Saison 2007/2008 zurückgezogen wurde. Nach erneuter Gründung einer Damenmannschaft wurde die Saison 2012/2013 mit dem Meistertitel der Oberliga Brandenburg abgeschlossen. In den letzten Jahren konnte der Verein mehr als 50 Meistertitel im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich erkämpfen und ist damit nach wie vor einer der erfolgreichsten Brandenburger Basketballvereine.

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Lauchhammer spielt in der Saison 2019/2020 in der Landesklasse Süd Brandenburg.

American Football[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2019 wurde der Verein Lauchhammer Miners gegründet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büste der Benedicta Margareta Freifrau von Löwendal in Lauchhammer

Ehrenbürger von Lauchhammer sind der Heimatforscher Rudolf Armer (1916–1993), der den Ehrenbürgerbrief unter anderem für seine Erforschung der Stadtgeschichte im Jahre 1993 erhielt[32] sowie der Naturschützer Werner Blaschke (* 1932). Blaschke erhielt den Ehrenbürgerbrief im Jahre 1999 für seine jahrzehntelange Naturschutzarbeit.[33]

Eng mit Lauchhammer verbunden ist der Name der Benedicta Margareta Freifrau von Löwendal (1683–1776), da sie durch ihr hiesiges Wirken erst die Grundlagen für die heute bestehende Stadt Lauchhammer im Mückenberger Ländchen schuf. Die Ehefrau des sächsischen Oberhofmarschalls Woldemor von Löwendal (1660–1740) verlegte im Jahre 1716 ihren Wohnsitz von Dresden nach Mückenberg. Die Freifrau von Löwendal schuf 1725 mit der Gründung eines Hammerwerkes, eben des Lauchhammerwerkes, die Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt. Sie wurde damit zu einer der ersten Unternehmerinnen der Niederlausitz. Über 51 Jahre wirkte die Freifrau, die auch im Besitz der Herrschaft Saathain war, in der Region.

Als sie 1776 in Mückenberg verstarb, vererbte die Adlige ihren Besitz ihrem Patenkind Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737–1810). Der Politiker trat als Unternehmer in die Fußstapfen der Freifrau von Löwendal. Durch sein Engagement trieb er die Entwicklung der Eisenverarbeitung und des Kunstgusses in Lauchhammer weiter voran. Im Auftrag von Detlev Carl von Einsiedel gelang es zum Beispiel Thaddäus Ignatius Wiskotschill und Joseph Mattersberger im Jahre 1784 eine in Wachs ausgegossene antike Figur einer Bacchantin in Eisen zu gießen. Dem Grafen folgte sein Sohn Detlev von Einsiedel (1773–1863). Auch er wurde Politiker und zu einem erfolgreichen Eisenhüttenunternehmer. Zwei weitere Persönlichkeiten der örtlichen Eisenindustrie waren Johann Friedrich Trautschold (1773–1842), seines Zeichens Oberfaktor, Hüttenmeister und Unternehmenschronist am Eisenwerk sowie der in Bockwitz geborene Traugott Leberecht Hasse (1775–1853). Der Montanwissenschaftler hatte einst seine praktische Ausbildung im gräflich-einsiedelschen Hüttenwerk Lauchhammer erhalten.

Als kulturschaffende Persönlichkeiten hatten sich unter anderem der populäre Kinder- und Jugendbuchautor Benno Pludra (1925–2014), der „Schradenmaler“ Walter Besig (1869–1950) sowie die Schauspieler Gunter Sonneson (* 1943), Petra Kalkutschke (* 1961) und Thomas Gumpert (* 1951) einen Namen gemacht. Siegfried Krepps (1930–2013) bildhauerischen, stadtgeschichtlich und oft sehr bedeutenden Arbeiten im öffentlichen Raum sind an zahlreichen Plätzen Berlins und anderer Städte zu finden. Der Kleinleipischer Lehrer Otto Bornschein (1866–1936) gilt als einer der Begründer der regionalen Heimatforschung im einstigen Landkreis Liebenwerda. Sein Grabstein befindet sich in der Nähe des Bahnhofs auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs in Lauchhammer-West.[34] Als Musiker hatte sich vor allem der Lauchhammeraner Künstler Ecki Lipske (* 1961) als Gitarrist der zu DDR-Zeiten populären Rockband electra hervorgetan.

Auch als Sportstadt brachte und bringt bis heute Lauchhammer zahlreiche erfolgreiche Namen hervor. Im Turnen waren Sportler, wie Alex Niemann (1911–1964, mehrfacher Gaumeister und Bronze-Medaillengewinner bei den Ostzonenmeisterschaften im Turnen 1949), Heinz-Otto Werner (mehrfacher DDR-Meister 1953/1954), Magdalena Schmidt (Bronzemedailien-Gewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen 1968), Bernd Schiller (* 1948, Bronzemedaillen-Gewinner mit der DDR-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 1970), Annelore Zinke (* 1968), Weltmeisterin am Stufenbarren 1974 und Jana Fuhrmann (* 1968, Bronzemedaillen-Gewinnerin mit der DDR-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 1985) erfolgreich. Im Fußball waren es zum Beispiel die DDR-Oberliga-Spieler Bernd Deutschmann (* 1953), Bernd Müller (* 1955) und Svend Fochler (* 1966). Erfolgreiche aus Lauchhammer stammende Boxer waren Achim Brauske (* 1943, Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 1971 im Mittelgewicht), Mario Veit (* 1973, Profi) und Stefan Härtel (* 1988, Profi). Annett Neumann (* 1970) war als Bahnradrennfahrerin erfolgreich und im Basketball wurde Sabine Loewe-Hannatzsch (* 1982) Nationalspielerin.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Armer: Lauchhammer in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1992, ISBN 978-90-288-5394-2.
  • Autorenkollektiv: Lauchhammer und sein Krankenhaus. Hrsg.: Stadtverwaltung und Krankenhaus Lauchhammer. Euroverlag, Cottbus, Chemnitz, München 1993.
  • Stadtverwaltung Lauchhammer (Hrsg.): Lauchhammer – Geschichten einer Stadt. Geiger Verlag, Horb am Neckar 2003, ISBN 3-89570-857-7.
  • Autorenkollektiv: Bergbaugeschichte im Revier Lauchhammer. Hrsg.: Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer e. V. Lauchhammer 2003.
  • Angelika Steffens: „Hör bloß off mit deine Kokerei!“ – Erinnerungen an die Großkokerei Lauchhammer. Lauchhammer 2004.
  • Luise Grundmann, Dietrich Hanspach (Verf.): Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand. Hrsg.: Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2005, ISBN 3-412-10900-2.
  • Ulf Jacob: Architektur erfahren. Bauhistorische Schätze der Stadt Lauchhammer, hrsg. von der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA GmbH), Lauchhammer 2006, ISBN 3-00-019981-0.
  • Wolfgang G. Schwanitz (Hrsg.): 125 Jahre Sueskanal: Lauchhammers Eisenguß am Nil (= Historische Texte und Studien. Bd. 18). Olms, Hildesheim 1998, ISBN 3-487-10315-X.
  • Stadtverwaltung Lauchhammer (Hrsg.) Lauchhammer-Auf den Spuren der Geschichte. Stadt-Bild-Verlag Leipzig 2017, ISBN 978-3-942146-89-0

Periodika

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lauchhammer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Lauchhammer – Reiseführer

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2019 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Lauchhammer
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis Oberspreewald-Lausitz
  4. Landesarchiv Sachsen-Anhalt Mitteldeutsche Stahlwerke AG Riesa, Werk Lauchhammer
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 27
  10. Roland Pohlenz wird neuer Bürgermeister in Lauchhammer. In: Lausitzer Rundschau vom 10. Januar 2010
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74
  12. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 21. Januar 2018
  13. Wappen der Stadt Lauchhammer. service.brandenburg.de, abgerufen am 19. Mai 2015.
  14. a b c d Datenbank des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (Memento vom 9. Dezember 2017 im Internet Archive), abgerufen am 6. November 2017.
  15. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg. 2. Auflage. 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 595.
  16. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg. 2. Auflage. 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 596.
  17. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg. 2. Auflage. 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 597.
  18. Referenzen der Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer. Abgerufen am 30. April 2019.
  19. a b Heimatverein Grünewalde e. V. hv-gruenewalde.de, abgerufen am 19. Mai 2015.
  20. Homepage der Biotürme in Lauchhammer. Abgerufen am 2. August 2009.
  21. Die Biotürme auf der Homepage von Lauchhammer. Abgerufen am 2. August 2009.
  22. Denkmalliste des Kreises Oberspreewald-Lausitz im Land Brandenburg. (PDF; 130 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 29. Oktober 2014; abgerufen am 2. August 2009.
  23. Informationsblatt „Biotürme Lauchhammer“
  24. a b c Stadt Lauchhammer (Hrsg.): Lauchhammer entdecken. (Broschüre).
  25. Parkeisenbahn | Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer e. V. Abgerufen am 14. Juli 2017.
  26. Der Schlosspark auf der Website von Lauchhammer. Abgerufen am 28. Oktober 2014.
  27. Manfred Feller: Nur rund 150 Bäume überlebten den Sturm in: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Senftenberg, 3. Februar 2007; abgerufen am 30. Juli 2017
  28. Torsten Richter: Eine Million Euro steckt im Schlosspark in: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Senftenberg, 20. Januar 2010; abgerufen am 30. Juli 2017
  29. a b Rudi Raschke, Götz Krosche: „Zur Geschichte der Turnvereine in Lauchhammer“ auf der Homepage des TGV 92 Lauchhammer, abgerufen am 20. Juni 2020
  30. Festschrift 2017
  31. a b „25 Jahre Turn- und Gymnastikverein Lauchhammer 92 e.V. und die Entwicklung des Turnsports von 1893 bis Heute“, Festschrift, Lauchhammer 2017
  32. „Mit dem Stadtwappen ein Denkmal gesetzt“ in Lausitzer Rundschau, 12. Februar 2016
  33. dh: „Ein Leben für den Naturschutz: Werner Blaschke für sein Lebenswerk geehrt“ in Lausitzer Rundschau, 13. Dezember 2017
  34. Luise Grundmann, Dietrich Hanspach (Verf.): Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand. Hrsg.: Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2005, ISBN 3-412-10900-2, S. 151–155.