Lauperswil

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Lauperswil
Wappen von Lauperswil
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Emmentalw
BFS-Nr.: 0903i1f3f4
Postleitzahl: 3438
Koordinaten: 623083 / 201746Koordinaten: 46° 57′ 59″ N, 7° 44′ 31″ O; CH1903: 623083 / 201746
Höhe: 646 m ü. M.
Fläche: 21,19 km²
Einwohner: 2629 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 124 Einw. pro km²
Website: www.lauperswil.ch
Kirche Lauperswil

Kirche Lauperswil

Karte
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Lauperswil ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauperswil liegt im Emmental und umfasst 2119 ha, davon 687 ha Wald.

Die Einwohnergemeinde Lauperswil besteht aus den Dörfern Lauperswil, Emmenmatt, Wittenbach, Längenbach, Moosegg, Obermatt, Mungnau und einem Teil der Ortschaft Zollbrück.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 53,6 %, BDP 14,4 %, SP 8,9 %, EDU 6,4 %, glp 3,8 %, GPS 3,6 %, FDP 3,3 %, EVP 3,3 %, CVP 0,5 %.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus spielt eine kleine aber nicht unbedeutende Rolle, mehrere typische Emmentaler Gasthöfe bieten Zimmer an. Eines der bekanntesten Ausflugsrestaurants des Emmentals liegt auf der Moosegg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche von 1518 besitzt heute noch die originalen Glasgemälde der Bauzeit. Die drei Glocken gehören zu den ältesten im Kanton Bern (um 1250 und 1470)[3].

Burgruine Wartenstein. 1284 übernahm die Familie von Schweinsberg die Burg (das Geschlecht der Swaro war ausgestorben). Kurz darauf erwarben die Schweinsberger grosse Ländereien im Urnerland und nannten sich nun „von Attinghausen“. Werner II. bekannt aus Schillers „Wilhelm Tell“ weilte einige Zeit auf Wartenstein und siegelte hier mehrere Urkunden.[4]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lauperswil. Heimatbuch 2003, Gemeindeverwaltung, Lauperswil 2003.
  • Hans Minder: Die Bürger der Gemeinde Lauperswil. Lauperswil 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lauperswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Resultate der Gemeinde Lauperswil. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016 (html).
  3. Barbara Sammet: Kirche von Lauperswil. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 151). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1975, ISBN 978-3-85782-151-6.
  4. Hans Minder: In: Einwohnergemeinde Lauperswil.