Laura Dahlmeier

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Laura Dahlmeier Biathlon
Laura Dahlmeier bei der Olympia-Einkleidung Erding 2014 (Martin Rulsch) 03.jpg
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 22. August 1993 (24 Jahre alt)
Geburtsort Garmisch-Partenkirchen
Karriere
Beruf Zollbeamtin
Verein SC Partenkirchen
Trainer Bernhard Kröll
Aufnahme in den
Nationalkader
2011
Debüt im Weltcup 15. Februar 2013
Weltcupsiege 27 (17 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 7 × Gold 3 × Silber 3 × Bronze
JWM-Medaillen 3 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
EOJF-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 3 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 2015 Kontiolahti Staffel
0Silber0 2015 Kontiolahti Verfolgung
0Gold0 2016 Oslo Verfolgung
0Silber0 2016 Oslo Massenstart
0Bronze0 2016 Oslo Sprint
0Bronze0 2016 Oslo Einzel
0Bronze0 2016 Oslo Staffel
0Gold0 2017 Hochfilzen Verfolgung
0Gold0 2017 Hochfilzen Einzel
0Gold0 2017 Hochfilzen Massenstart
0Gold0 2017 Hochfilzen Mixed-Staffel
0Gold0 2017 Hochfilzen Staffel
0Silber0 2017 Hochfilzen Sprint
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
0Gold0 2015 Langdorf Verfolgung
0Bronze0 2015 Langdorf Sprint
0Gold0 2016 Oberhof Staffel
0Silber0 2016 Oberhof Massenstart
0Bronze0 2016 Oberhof Speziallanglauf
0Bronze0 2017 Arber Sprint
0Silber0 2017 Arber Verfolgung
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 2011 Nové Město na Moravě Verfolgung
0Bronze0 2011 Nové Město na Moravě Staffel
0Gold0 2013 Obertilliach Einzel
0Gold0 2013 Obertilliach Sprint
0Gold0 2013 Obertilliach Staffel
0Silber0 2013 Obertilliach Verfolgung
Europäisches Olympisches JugendfestivalVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2011 Liberec Einzel
0Gold0 2011 Liberec Sprint
0Gold0 2011 Liberec Mixed-Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (2016/17)
Einzelweltcup 1. (2016/17)
Sprintweltcup 2. (2016/17)
Verfolgungsweltcup 1. (2016/17)
Massenstartweltcup 2. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 3 0 1
Sprint 3 5 3
Verfolgung 8 3 1
Massenstart 3 4 1
Staffel 10 3 3
letzte Änderung: 19. März 2017

Laura Dahlmeier (* 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen) ist eine deutsche Biathletin. Sie gewann bislang sieben Weltmeistertitel sowie insgesamt 13 Medaillen bei Biathlon-Weltmeisterschaften und den Gesamtweltcup der Saison 2016/17.

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laura Dahlmeier versuchte sich erstmals als Siebenjährige im Biathlonsport. Sie hatte zunächst auch Wettkämpfe im alpinen Skirennsport bestritten, bevor sie sich nach zwei Jahren für Biathlon entschied. Im Alter von 17 Jahren erzielte sie in der Saison 2010/11 einige Erfolge. So machte sie im Deutschlandpokal mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen auf sich aufmerksam. Bei ihren ersten Juniorenweltmeisterschaften 2011 gewann sie zudem durch ihre dritten Plätze in Verfolgung und Staffel zwei Medaillen. Beim kurz darauf im tschechischen Liberec ausgetragenen Europäischen Olympischen Jugendfestival siegte sie in allen drei Rennen (Sprint, Einzel und Mixed-Staffel).

Im folgenden Jahr verpasste Dahlmeier bei den Juniorenweltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti Top-Ten-Ergebnisse in den Einzelwettbewerben. In der Staffel erreichte sie zusammen mit Franziska Preuß und Julia Bartolmäs den sechsten Platz. Hingegen erreichte sie im Deutschlandpokal vier erste Plätze. Zusammen mit zwei weiteren dritten Plätzen entschied sie auch die Gesamtwertung des Deutschlandpokals in ihrer Altersklasse für sich.

Debüt im Weltcup und erste Olympische Spiele (2013 und 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch ihre guten Leistungen im Deutschlandpokal wurde Dahlmeier Anfang Januar 2013 vom Deutschen Skiverband für die Juniorenweltmeisterschaften in Obertilliach nominiert. Zum Auftakt belegte sie den ersten Rang im Sprint. Nachdem sie bei der anschließenden Verfolgung mit Platz zwei erneut auf das Podest lief, sicherte sie sich weitere Titel beim Einzelrennen und in der Staffel. Mit insgesamt drei Gold- und einer Silbermedaille wurde sie erfolgreichste Teilnehmerin bei den Juniorinnen. Aufgrund der starken Leistungen nominierte der Deutsche Skiverband sie auch für die eine Woche später stattfindenden Weltmeisterschaften in Nové Město.[1] Dort wurde sie anstelle von Nadine Horchler für die Damenstaffel aufgestellt und erreichte gemeinsam mit Franziska Hildebrand, Miriam Gössner und Andrea Henkel den fünften Rang. Bei ihrem Debüt im Weltcup und gleichzeitig bei einer Weltmeisterschaft absolvierte sie ihre Runde ohne Schießfehler und mit der drittbesten Laufzeit und übergab in Führung liegend an die Schlussläuferin Henkel.

Beim folgenden Biathlon-Weltcup 2012/13 in Oslo bestritt sie ihr erstes Einzelrennen und belegte im Sprint den siebten Platz.[2] Im anschließenden Verfolgungsrennen wurde sie Zehnte.[3] Dank dieser Resultate konnte sie sich für den Massenstart qualifizieren, in dem sie auf dem 27. Platz landete.[4] Im Sprint von Sotschi konnte sie ihr gutes Resultat von Oslo wiederholen und erreichte hinter ihrer Teamkollegin Evi Sachenbacher-Stehle den siebten Rang. Einen Tag später konnte sie sich am 10. März bei ihrem zweiten Staffeleinsatz als Schlussläuferin der deutschen Staffel um Andrea Henkel, Evi Sachenbacher-Stehle und Miriam Gössner durch zwei fehlerfreie Schießeinlagen und einer überragenden Schlussrunde den ersten Sieg im Biathlonweltcup sichern.

Am 15. Dezember 2013 erreichte sie mit dem fünften Platz in der Verfolgung von Annecy-Le Grand-Bornand ihr bislang bestes Weltcupresultat in einem Einzelrennen. Am 28. Dezember 2013 gewann sie, zusammen mit Florian Graf, die World Team Challenge in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen.[5]

Im Februar 2014 nahm sie an den Biathlon-Wettbewerben der XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi teil.

Erste Weltmeisterschaftstitel (2015 und 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2014 stürzte Dahlmeier beim Klettern im Zugspitzmassiv und zog sich einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk sowie eine Knochenprellung am Knöchel zu.[6][7] Aufgrund der Verletzungen und des damit verbundenen Trainingsrückstandes verpasste sie den Weltcup-Auftakt der Saison 2014/15 in Östersund und den zweiten Weltcup in Hochfilzen.[8] Zum dritten Weltcup in Pokljuka kehrte Dahlmeier in den Weltcup zurück und erreichte, als beste Deutsche, den neunten Rang.[6] Beim Sprintrennen in Antholz belegte Dahlmeier den dritten Platz und holte damit ihre erste Podiumsplatzierung im Weltcup.

Am 7. Februar 2015 gelang Dahlmeier im Sprintrennen von Nové Město der erste Einzel-Weltcupsieg ihrer Karriere, eine Sekunde vor Franziska Hildebrand, die ihren ersten Podestplatz feiern durfte. In der Generalprobe zur Weltmeisterschaft bestätigte sie im Sprint von Oslo mit einem zweiten Platz ihre gute Form. Bei der WM in Kontiolahti erreichte sie im Sprintrennen trotz drei Schießfehlern dank Laufbestzeit aller Starterinnen den vierten Platz. In der anschließenden Verfolgung gewann sie mit Silber ihre erste WM-Medaille. Im Einzelrennen kam sie mit zwei Fehlern auf den sechsten Rang und wurde mit der Damenstaffel erstmals Weltmeister. Beim letzten Rennen der Saison in Chanty-Mansijsk feierte sie ihren zweiten Weltcuperfolg. Sie konnte sich am Ende der Saison auf dem achten Rang der Gesamtwertung platzieren, obwohl sie an acht der fünfundzwanzig Rennen nicht teilnehmen konnte. Mit zwei Ausnahmen beendete sie alle Rennen innerhalb der besten Zehn, sie stand achtmal auf dem Podium.

Dahlmeier mit den Medaillen der WM in Oslo 2016

Im November 2015 erkrankte Dahlmeier und konnte deshalb nicht am ersten Weltcup der Saison 2015/16 im schwedischen Östersund teilnehmen. In ihrem ersten Rennen, dem Sprint in Hochfilzen im Dezember, erfüllte sie mit einem sechsten Rang die internen Qualifikationskriterien des DSV für eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften und errang bei der anschließenden Verfolgung ihren dritten Weltcupsieg in einem Einzelrennen. Für die Staffel wurde sie nicht nominiert. Es folgten drei erste, ein zweiter und ein dritter Platz bei den Rennen in Pokljuka und Ruhpolding. Ebenfalls in Ruhpolding brachte sie die deutsche Staffel als Schlussläuferin auf dem zweiten Platz ins Ziel.[9] Karolin Horchler, die sich bereits auf dem Weg zu einem Rennen im Rahmen des IBU-Cups befand wurde nach Ruhpolding zurückbeordert, um die erkrankte Vanessa Hinz zu ersetzen, eröffnete das Rennen und übergab auf Rang fünf mit 22 Sekunden Rückstand auf Miriam Gössner, die mit zwei Strafrunden erst als elfte mit fast zwei Minuten Rückstand Maren Hammerschmidt ins Rennen schickte. Diese konnte jedoch die Staffel mit einer beherzten Leistung in der Loipe und am Schießstand zurück auf den zweiten Platz laufen und mit einem Rückstand von 27,7 Sekunden auf Laura Dahlmeier übergeben. Dahlmeier war in der Lage, die Lücke auf die Führende Olena Pidhruschna zu schließen, musste sich jedoch kurz vor der Zielgeraden der Ukrainerin geschlagen geben. Diese nutzte als Führende ihren taktischen Vorteil und ließ Dahlmeier nur die Möglichkeit, im Neuschnee auf eine andere Spur zu wechseln. Diese beendete das Rennen mit nur 1,2 Sekunden Rückstand auf Pidrushna, die vom heimischen Publikum in Ruhpolding ausgepfiffen wurde. Nach der zweiten Weltcupwoche in Ruhpolding musste Dahlmeier aufgrund eines Infekts ihre Starts im italienischen Antholz absagen. Im kanadischen Canmore nahm sie aus Rücksicht auf ihre Gesundheit nur an den Einzelrennen teil, die Mixed-Staffel gewannen Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp. Wie auch Hildebrand startete sie nicht in Presque Isle sondern reiste von Kanada direkt nach Hause, um sich in Ruhe auf die Weltmeisterschaften vorzubereiten. Am Holmenkollen starteten erneut Preuß, Hildebrand, Peiffer und Schempp und gewannen gemeinsam die Silbermedaille. Dahlmeier bestritt jedoch alle Einzelrennen und beendete jedes Rennen auf dem Podium. Neben der Bronzemedaille in der Staffel — gemeinsam mit Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt — gewann sie Gold in der Verfolgung, Silber im Massenstart und jeweils Bronze im Sprint und im Einzelrennen. Im Gesamtweltcup belegte sie den sechsten Rang direkt hinter ihrer Teamkameradin Hildebrand, die jedoch mehr Rennen als Dahlmeier bestritten hatte.

Gesamtweltcupsiegerin und mehrfache Weltmeisterin (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. November 2016 siegte Dahlmeier im ersten Einzelrennen der neuen Saison und übernahm als erste Deutsche nach Magdalena Neuner das gelbe Trikot. Sie behielt es, bis sie zwei Rennen in Oberhof aussetzte und Gabriela Koukalová zeitweise die Führung übernahm. Schon vor den Weltmeisterschaften hatte Dahlmeier die Führung im Gesamtweltcup zurückerobert. Bei den Weltmeisterschaften gewann Dahlmeier in jedem Rennen eine Medaille, insgesamt fünf Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Seitdem die Mixed-Staffel zum Programm der Weltmeisterschaften gehört, war dies nur der Norwegerin Tora Berger 2013 in Nové Město (4× Gold, 2× Silber) sowie der Französin Marie Dorin-Habert 2016 in Oslo (3× Gold, 2× Silber, 1× Bronze) gelungen. Dahlmeier ist damit erfolgreichste Teilnehmerin an einer einzelnen Biathlon-Weltmeisterschaft überhaupt. Saisonübergreifend gewann sie im elften WM-Rennen nacheinander eine Medaille, was vor ihr noch keiner anderen Biathletin gelang. Mit dem Sieg im Einzelrennen bei den Biathlon-Weltmeisterschaften gewann sie ihre erste „Kristallkugel“, die Trophäe für die Weltcupwertung des Einzelwettkampfs. Dahlmeier hatte alle Einzelrennen des Winters gewonnen und führte am Ende die Wertung mit 77 Punkten Vorsprung auf ihre Mannschaftskameradin Vanessa Hinz an. Mit dem Sieg im Verfolgungsrennen von Kontiolahti sicherte sich Laura Dahlmeier vorzeitig den Sieg des Gesamtweltcups und ist damit seit Magdalena Neuner im Jahr 2012 die erste Deutsche, die diese Wertung gewinnen konnte.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dahlmeier lebt in Garmisch-Partenkirchen. Sie ist die Tochter von Andreas Dahlmeier und seiner Ehefrau Susi (geborene Buchwieser). Die Eltern waren Anfang der 1990er-Jahre erfolgreiche Mountainbikefahrer und errangen mehrere nationale und internationale Titel. Am 1. August 2011 wurde Dahlmeier in das Zoll-Ski-Team aufgenommen und schloss eine Ausbildung als Zollwachtmeisterin ab. Sie ist eine passionierte und erfahrene Bergsteigerin.[10] Sie ist 1,62 m groß und wiegt 52 kg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 erhielt Dahlmeier den WinterStar des Bayerischen Fernsehens in der Kategorie Perspektive[11] und den Bayerischen Sportpreis als Herausragende Nachwuchssportlerin.[12] Im Oktober des gleichen Jahres wurde Dahlmeier für ihre Erfolge bei den Juniorenweltmeisterschaften und im Weltcup zur Juniorsportlerin des Jahres 2013 gewählt.[13] Während des Weltcups in Hochfilzen wurde sie am 7. Dezember 2013 von der IBU als beste Nachwuchsbiathletin der vergangenen Saison ausgezeichnet.[14] 2015 erhielt sie gemeinsam mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Vanessa Hinz – in der Besetzung der Weltmeisterstaffel – den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Botschafter des bayerischen Sports“. Im Juli 2017 wurde Dahlmeier erneut mit dem Bayerischen Sportpreis ausgezeichnet.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 07. Feb. 2015 TschechienTschechien Nové Město na Moravě Sprint
2. 22. Mär. 2015 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Massenstart
3. 12. Dez. 2015 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Verfolgung
4. 19. Dez. 2015 SlowenienSlowenien Pokljuka Verfolgung
5. 09. Jan. 2016 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Verfolgung
6. 10. Jan. 2016 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Massenstart
7. 06. Mär. 2016 NorwegenNorwegen Oslo (WM) Verfolgung
8. 30. Nov. 2016 SchwedenSchweden Östersund Einzel
9. 09. Dez. 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Sprint
10. 10. Dez. 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Verfolgung
11. 19. Jan. 2017 Flag of Italy.svg Antholz Einzel
12. 12. Feb. 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Verfolgung
13. 15. Feb. 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Einzel
14. 19. Feb. 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Massenstart
15. 02. Mär. 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Sprint
16. 04. Mär. 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Verfolgung
17. 11. Mär. 2017 FinnlandFinnland Kontiolahti Verfolgung
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 10. Mär. 2013 RusslandRussland Sotschi Staffel1
2. 12. Dez. 2013 FrankreichFrankreich Annecy-Le Grand-Bornand Staffel2
3. 08. Jan. 2014 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Staffel3
4. 25. Jan. 2015 Flag of Italy.svg Antholz Staffel4
5. 13. Mär. 2015 FinnlandFinnland Kontiolahti (WM) Staffel5
6. 11. Dez. 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Staffel6
7. 12. Jan. 2017 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Staffel7
8. 22. Jan. 2017 Flag of Italy.svg Antholz Staffel6
9. 09. Feb. 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Mixed-Staffel8
10. 17. Feb. 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Staffel6
2 mit Franziska Preuß, Andrea Henkel und Franziska Hildebrand
3 mit Franziska Preuß, Evi Sachenbacher-Stehle und Franziska Hildebrand
4 mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Luise Kummer
5 mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Vanessa Hinz
6 mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt
7 mit Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt und Franziska Preuß
8 mit Vanessa Hinz, Arnd Peiffer und Simon Schempp

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 3 3 8 3 10 27
2. Platz 5 3 4 3 15
3. Platz 1 3 1 1 3 9
Top 10 7 21 20 14 18 80
Punkteränge 9 30 25 18 18 100
Starts 9 30 26 18 18 101
Stand: Saisonende 2016/17
Saison Einzelrennen1 Platzierungen Einzelrennen Staffelrennen1 Platzierungen Staffelrennen Gesamt-Weltcup3
1. – 2. – 3. Top Ten Punkteränge Damen Mixed2 1. – 2. – 3. Top Ten Punkte Platz
2012/13 07 (26) 0 – 0 – 0 05 07 02  (6) 00  (2) 1 – 0 – 0 02 220 35
2013/14 17 (22) 0 – 0 – 0 05 16 03  (3) 00  (1) 2 – 1 – 0 03 410 15
2014/15 17 (25) 2 – 4 – 2 15 17 04  (6) 00  (4) 2 – 0 – 1 04 725 08
2015/16 18 (25) 5 – 3 – 3 14 18 02  (5) 00  (4) 0 – 1 – 1 02 786 06
2016/17 24 (26) 10 – 6 – 1 23 24 04  (5) 03  (5) 5 – 1 – 1 07 1211 01
Gesamt 83 (124) 17 – 13 – 6 62 82 015 (25) 03  (16) 10 – 3 – 3 018  

Stand: Saisonende 2016/17

1 Anzahl der Rennstarts. In Klammern ist die Gesamtzahl der Rennen der Saison angegeben.
2 Beinhaltet Mixed-Staffelrennen und Einzel-Mixed-Staffelrennen.
3 Zur besseren Vergleichbarkeit werden hier die tatsächlich erzielten Weltcup-Punkte aufgeführt und Streichergebnisse nicht abgezogen.

Ergänzende Informationen: Punkteverteilung / Streichergebnisse im Biathlon-Weltcup

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2014

Olympische Winterspiele | RusslandRussland Sotschi

46. 30. 13. - 11. DSQ1
1 Die Mixedstaffel wurde aufgrund eines Dopingvergehens von Evi Sachenbacher-Stehle disqualifiziert.[15]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Weltmeisterschaften 2013

IBU.svg | TschechienTschechien Nové Město na Moravě

- - - - 5. -
Weltmeisterschaften 2015

IBU.svg | FinnlandFinnland Kontiolahti

4. 2. 6. 7. 1. -
Weltmeisterschaften 2016

IBU.svg | NorwegenNorwegen Oslo

3. 1. 3. 2. 3. -
Weltmeisterschaften 2017

IBU.svg | OsterreichÖsterreich Hochfilzen

2. 1. 1. 1. 1. 1.

Schießergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schießleistung Laura Dahlmeier (Weltcuprennen inkl. Staffeln)[16]

Zur Auswertung der Schießergebnisse wurden alle IBU-Weltcup-Rennen herangezogen. Das Schießen aus den Staffelrennen ging dabei ebenfalls mit ein.

Schießergebnisse Liegendschießen Stehendschießen Gesamt
Saison 2012/13 60 / 65 92 % 57 / 65 88 % 117 / 130 90 %
Saison 2013/14 173 / 190 91 % 173 / 191 91 % 346 / 381 91 %
Saison 2014/15 144 / 156 92 % 146 / 157 93 % 290 / 313 93 %
Saison 2015/16 147 / 160 92 % 147 / 161 91 % 294 / 321 92 %
Gesamt 524 / 571 92 % 523 / 574 91 % 1047 / 1145 91 %
Stand: 19. März 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laura Dahlmeier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dahlmeier für WM in Nove Mesto nominiert. biathlon-online.de, 29. Januar 2013, abgerufen am 29. Januar 2013.
  2. IBU Datacenter: 7,5 km Sprint der Damen in Oslo, Saison 2012/13
  3. IBU Datacenter: 10 km Verfolgung der Damen in Oslo, Saison 2012/13
  4. IBU Datacenter: 12,5 km Massenstart der Damen in Oslo, Saison 2012/13
  5. WTC-Hall of Fame. In: biathlon-aufschalke.de. Abgerufen am 5. März 2014.
  6. a b Gössner bleibt im Team – Dahlmeier steigt wieder ein. In: sportschau.de. 17. Dezember 2014, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  7. Dahlmeier: „Mir wird jetzt noch anders“. In: tz.de. 28. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  8. Weltcup-Auftakt in Östersund ohne deutsche Hoffnungen. In: sportschau.de. 27. November 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  9. Gössner-Aussetzer verhindert Sieg der deutschen Staffel in Ruhpolding auf www.youtube.com, abgerufen am 22. September 2016
  10. Biathletin Laura Dahlmeier im Portrait
  11. WinterStar 2013: Sport, Spiel und Ehrungen. Bayerischer Rundfunk, 24. März 2013, abgerufen am 25. März 2013.
  12. Bayerischer Sportpreis 2013: Seehofer ehrt Größen des Sports. Bayerischer Rundfunk, 6. Juli 2013, archiviert vom Original am 15. Juli 2013, abgerufen am 9. Juli 2013.
  13. Laura Dahlmeier ist „Juniorsportlerin des Jahres 2013“. Stiftung Deutsche Sporthilfe, 12. Oktober 2013, abgerufen am 12. Oktober 2013.
  14. Weltverband zeichnet Greis und Dahlmeier aus. biathlon-online.de, 9. Dezember 2013, abgerufen am 10. Dezember 2013.
  15. IOC Disciplinary Commision Decision. In: IOC. 21. Februar 2014, abgerufen am 18. März 2014. (pdf)
  16. Statistics Women. real biathlon. Abgerufen am 27. November 2016.