Laura Trott

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Laura Trott (2015)
Europameisterin im Omnium: Trott (M.) mit Amalie Dideriksen (l.) und Aušrinė Trebaitė

Laura Trott, OBE, (* 27. April 1992 in Harlow) ist eine britische Radrennfahrerin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

2010 wurde Laura Trott Europameisterin in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Katie Colclough und Wendy Houvenaghel. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 wurde sie Weltmeisterin in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Houvenaghel und Danielle King. 2011 wurde sie in Apeldoorn Doppel-Europameisterin in der Mannschaftsverfolgung sowie im Omnium und war damit erfolgreichste Sportlerin der EM. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2012 errang sie erneut zwei Goldmedaillen, in der Mannschaftsverfolgung sowie als jüngste Starterin im Omnium.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London errang Trott zwei Goldmedaillen, eine im Omnium sowie eine weitere in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit King und Joanna Rowsell, wobei die Fahrerinnen an einem Tag zweimal ihren eigenen Weltrekord verbesserten, den sie im April 2012 bei der Bahn-WM in Melbourne aufgestellt hatten. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2013 in Minsk wurde sie gemeinsam mit Danielle King und Elinor Barker erneut Weltmeisterin in der Mannschaftsverfolgung; im Omnium belegte sie Rang zwei.

2014 wurde Laura Trott (Spitzname: „Trotty“) britische Meisterin im Straßenrennen. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2015 im schweizerischen Grenchen errang sie drei Goldmedaillen, im Omnium, in der Mannschaftsverfolgung sowie im Scratch. Mit insgesamt zehn Titeln ist Trott die bisher erfolgreichste Radsportlerin bei Europameisterschaften.[1]

Ehrungen[Bearbeiten]

Laura Trott wurde mit der Aufnahme in die Hall of Fame des europäischen Radsportverbandes Union Européenne de Cyclisme geehrt. 2013 wurde sie zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt.[2] 2014 wurde das Grundy Park Leisure Centre in Cheshunt in The Laura Trott Leisure Centre umbenannt, nachdem es für vier Millionen Pfund renoviert worden war.[3]

2013 belegte sie auf der britischen Rangliste der „100 Sexiest Women in the World“ des Männermagazins FHM Platz 42.[4]

Teams[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Laura Trott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. By Press Association: Laura Trott takes omnium gold to claim record 10th European title. In: dailymail.co.uk. 18. Oktober 2015, abgerufen am 26. Oktober 2015 (englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNY13 - London 2012 Olympic and Paralympic Games. 29. Dezember 2012, abgerufen am 12. November 2015.
  3. Cheshunt’s Grundy Park Leisure Centre renamed after Laura Trott ahead of Women’s Tour stage four. Hertfordshire Mercury, 10. Mai 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  4. Paul Christian: Laura Trott is sure hot as she’s voted into FHM’s top 100 sexiest women in the world. In: whtimes.co.uk. 7. Mai 2013, abgerufen am 12. November 2015 (englisch).