Lausi

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Lausi
Der Suco Lausi liegt im Südosten des Verwaltungsamts Aileu Vila.
Daten
Fläche 42,40 km²[1]
Einwohnerzahl 1.420 (2015)[1]
Chefe de Suco Domingos Mendes
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Erbuti 307
Lausi 311
Lequitura 448
Rairema 312
Riafusun 42
Lequitura (Osttimor)
Lequitura
Lequitura
Koordinaten: 8° 49′ S, 125° 36′ O

Lausi (Lauisi) ist ein osttimoresischer Suco und Aldeia im Verwaltungsamt Aileu Vila (Gemeinde Aileu).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lausi
Orte Position[2] Höhe
Hatoleta 8° 49′ S, 125° 36′ O 1451 m
Lequitura 8° 49′ S, 125° 36′ O 1518 m
Rairema 8° 49′ S, 125° 36′ O 1518 m
Urhou 8° 50′ S, 125° 36′ O 1523 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Lausi eine Fläche von 5,24 km².[3] Nun sind es 42,40 km².[1] Der Suco Lausi liegt im Südosten des Verwaltungsamts Aileu Vila. Nördlich, jenseits des Flusses Daisoli, liegt der Suco Bandudato und westlich der Suco Lahae. Im Osten und Süden grenzt Lausi an den zur Gemeinde Ainaro gehörenden Verwaltungsamt Maubisse mit seinen Sucos Fatubessi und Maubisse. Zwischen Fatubessi und Lausi fließt der Oharlefa, der in den Daisoli mündet. Die Flüsse gehören zum System des Nördlichen Laclos.[4]

Die Überlandstraße von der Gemeindehauptstadt Aileu nach Maubisse führt durch den Suco. An ihr liegen die größeren Ortschaften des Sucos, Hatoleta, Lequitura (Liquitura, Likitura), Rairema und Urhou. Die Grundschule des Sucos liegt in Lequitura, die Escola Primaria Lequitura.[5][6]

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Erbuti, Lausi, Lequitura, Rairema und Riafusun.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 1.420 Einwohner (2015), davon sind 736 Männer und 684 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 33,5 Einwohner/km². Im Suco gibt es 212 Haushalte.[1] Über 85 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Der Rest spricht Tetum Prasa.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Domingos de Araújo zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Domingos Mendes.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Lausi (tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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