Lauwil

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Lauwil
Wappen von Lauwil
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Waldenburg
BFS-Nr.: 2889i1f3f4
Postleitzahl: 4426
Koordinaten: 617900 / 248840Koordinaten: 47° 23′ 25″ N, 7° 40′ 33″ O; CH1903: 617900 / 248840
Höhe: 633 m ü. M.
Fläche: 7.27 km²
Einwohner: 316 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 43 Einw. pro km²
Website: www.lauwil.ch
Lauwil

Lauwil

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Altes Schulhaus

Lauwil (Schweizerdeutsch: Louel) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Waldenburg des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauwil liegt am Fuss der Basellandschaftlichen Jurakette. Das Dorf liegt auf 634 m und gehört zum Bezirk Waldenburg. Seine Nachbargemeinden sind Reigoldswil, Bretzwil, Nunningen, Mümliswil-Ramiswil und Beinwil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1194 wird Luiwilre erstmals genannt. Im Mittelalter gehörte Lauwil zur froburgischen Herrschaft Waldenburg. Aber auch die Herren von Ramstein und das Kloster Schöntal hatten Besitz im Dorf.

1949 fand man bei Grabungen Überreste der mittelalterlichen Kirche St. Romai (St. Remigius), die wahrscheinlich der Mittelpunkt einer Kirchgemeinde Reigoldswil-Lauwil war. Daneben gab es gleichzeitig am Fusse der Wasserfalle eine St.-Hilarius-Kapelle. 1536 brannte St. Romai ab und wurde 1562 mit gleichem Namen in Reigoldswil wiederaufgebaut. Von 1555 an war Reigoldswil-Lauwil kirchlich mit Bretzwil verbunden, und seit 1765 bildet Lauwil mit Bretzwil eine Kirchgemeinde.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen erinnert an das Wahrzeichen Lauwils, die Hochwacht. In der Zeit der Trennungskämpfe lebte der Gedanke der Hochwachten wieder auf, als es galt, den isolierten, stadttreuen Gemeinden Hilfe zu bringen. So hatten die Basler bereits 1832 ein mit starker Wache versehenes Signal auf einem vorgelagerten Bergzug des Vogelbergs bei Lauwil errichtet, das man im Frühjahr 1833 nach Reklamation der Gegenpartei vorübergehend entfernte, den Posten aber beliess. Bei der Schaffung der Gemeindewappen hat die Gemeinde Lauwil 1944 in Erinnerung an das historische Geschehen das Hohwachtfeuer als Symbol in ihr Gemeindewappen aufgenommen. Das Wappen stellt drei rote Flammen über grünem Fünfberg auf silbernem Grund dar, die Lauwiler Flagge ist weissrot.

Wirtschaft/Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauwil besitzt viele landwirtschaftliche und lokale Betriebe, so auch zwei Restaurants und einen Dorfladen. Im Dorf gibt es einen Kindergarten sowie eine Schule (mit Unter- und Mittelstufe). Weiterführende Schulen befinden sich in der Nachbargemeinde Reigoldswil.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauwil liegt nicht im Durchgangsverkehr, da die Kantonsstrasse in Lauwil endet (Sackdorf). Für den öffentlichen Verkehr ist die Buslinie 91 der Basellandschaftlichen Verkehrsbetriebe mit Bretzwil und Reigoldswil vorhanden. An letzterem Ort gibt es einen Anschluss an die Buslinie 70 nach Liestal. Die Buslinie 91 ist teilweise auch bis Waldenburg verlängert, wo ein Anschluss an die Waldenburgerbahn besteht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wander- und Erholungsgebiet Wasserfallen (Bergrestaurant Vogelberg)
  • Vogelberingung Ulmethöhe (Herbst)
  • Whisky-Brennerei Hollen
  • Fluggebiet Delta- und Paragliding

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lauwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.