Lazarus Gottlieb Sichling

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Lazarus Sichling. Grafik von A. Neumann, 1863.

Lazarus Gottlieb Sichling (* 17. Juli 1812 in Nürnberg;[1]18. August 1863 in Leipzig) war ein deutscher Kupfer- und Stahlstecher.[2]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sichlings Vater war der Borstenbinder- und Verleger Hieronymus Pius Paulus Sichling (* 28. März 1784, † 5. Dezember 1828) in Nürnberg. Er starb als sein 2. Sohn Lazarus 16 Jahre alt war. Lazarus Sichling erhielt seine Ausbildung an der Kunstschule in Nürnberg. 1835 begab er sich nach München. Dort war Lazarus Sichling ein Schüler von Samuel Amsler. Sichling wiederum war in Leipzig Lehrer von Albrecht Fürchtegott Schultheiss[2] und Adolf Neumann.[3]

Karl Moor aus Die Räuber (Schiller-Galerie); Stahlstich von Sichling nach Pecht, um 1859

Sichling stach insbesondere Porträts, Veduten und Buchillustrationen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lazarus Sichling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut Kirchenbuch St. Lorenz Nürnberg.
  2. a b c Jutta Assel, Georg Jäger: Text- und Bilddokumente. In: Johann Wolfgang von Goethe / Egmont. Ein Trauerspiel. (goethezeitportal.de).
  3. Neumann, Adolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. 410.
  4. Friedrich Pecht: Verzeichnis der Abbildungen. In: Schiller-Galerie. Charaktere aus Schillers Werken. Gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg, Fünfzig Blätter in Stahlstich mit erläuterndem Texte von Friedrich Pecht, F. A. Brockhaus, Leipzig 1859 (direkt nach dem Vorwort books.google.fr).
  5. Friedrich Pecht: Goethe-Galerie. Charaktere aus Goethes Werken. Gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg Fünfzig Blätter in Stahlstich mit erläuterndem Texte von Friedrich Pecht F. A. Brockhaus, Leipzig 1864 (books.google.de).