Le Verdon-sur-Mer

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Le Verdon-sur-Mer
Wappen von Le Verdon-sur-Mer
Le Verdon-sur-Mer (Frankreich)
Le Verdon-sur-Mer
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Lesparre-Médoc
Kanton Le Nord-Médoc
Koordinaten 45° 33′ N, 1° 4′ WKoordinaten: 45° 33′ N, 1° 4′ W
Höhe 0–36 m
Fläche 17,09 km2
Einwohner 1.367 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 80 Einw./km2
Postleitzahl 33123
INSEE-Code
Website http://www.ville-verdon.org/

Containerschiffe in Le Verdon

Le Verdon-sur-Mer ist eine französische Gemeinde mit 1367 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Lesparre-Médoc.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le Verdon-sur-Mer liegt an der Nordspitze der Halbinsel Médoc zwischen Atlantik und dem Ästuar der Gironde. Sie ist damit die nördlichste Gemeinde des Departements Gironde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im elften Jahrhundert existierte auf dem Gebiet des späteren Le Verdon ein Priorat, das dem Kloster Cluny zugehörig war.

Bis 1874 gehörte Le Verdon zur wenige Kilometer südwestlich gelegenen Gemeinde Soulac; seit 1911 wird es offiziell Le Verdon-sur-Mer genannt.

Im Zweiten Weltkrieg bestand in Le Verdon eine deutsche Befestigung, die der Sicherung der Gironde dienen sollte.

Im Jahr 2009 entstand vor der Küste eine neue, bisher offiziell unbenannte Insel, die bis zum Jahr 2010 auf 44.000 m² anwuchs.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Pointe de Grave besteht eine Fährverbindung nach Royan. Bordeaux liegt knapp 100 Straßenkilometer entfernt.

Auf der SNCF-Strecke Ligne du Médoc, die von Bordeaux nach Le Verdon-sur-Mer führt, soll ein Tram-Train-Betrieb eingeführt werden und das Straßenbahnnetz Bordeaux erweitern. Dabei soll ab dem Bahnhof Ravezies in Bordeaux die Linie C abzweigen und über Bruges auf einer 7,2 km langen Strecke bis zum Bahnhof Blanquefort führen. Somit würde von der Innenstadt in Bordeaux eine direkte, umsteigefreie Verbindung ermöglicht werden. Die Arbeiten sind noch in Gange und sollen 2017 fertiggestellt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 1434–1439, ISBN 2-84234-125-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Le Verdon-sur-Mer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien