Lebenshaltungskosten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lebenshaltungskosten sind die Kosten, die von einem Haushalt aufgewandt werden müssen, um das Leben im Alltag zu bestreiten.

Als Kosten der Lebenshaltung gelten die gesamten Aufwendungen im In- und Ausland für:

Zur Ermittlung der Lebenshaltungskosten verwendet das Statistische Bundesamt einen so genannten Warenkorb. Dieser enthält die Konsumgewohnheiten eines Durchschnittshaushalts mit vier Personen. Da jedoch beispielsweise die Ausgaben für die (oft obligatorische) Krankenversicherung im Warenkorb fehlen, enthalten die Lebenshaltungskosten nicht alle Ausgaben für einen Haushalt. Neben den jeweiligen Gütern und deren Qualität sind auch die durchschnittlich in einem Zeitabschnitt (in der Regel einen Monat) gekauften Mengen wichtig (Wägungszahl). Aus den Gütern und mit ihren Mengen „gewogenen“ Güterpreisen (gewogener Durchschnitt der Güterpreise) werden die monatlichen Lebenshaltungskosten ermittelt. Um Vergleiche mit Vorjahren zu ermöglichen, wird auf den Lebenshaltungskostenindex zurückgegriffen.

Zu den europäischen Spitzenreitern bezüglich Höhe der Lebenshaltungskosten gehört vor allem die Schweiz. So zählen Zürich, Genf und Bern zu den zehn Städten mit den jeweils höchsten Lebenshaltungskosten weltweit.[1][2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Lebenshaltungskosten – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schweiz, Afrika, Asien: Hier ist es am teuersten. Mercer LLC, 17. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  2. Zürich ist wieder die teuerste Stadt der Welt. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  3. Zürich und Genf gelten jetzt als teuerste Städte der Welt. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.