Lech Posen

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Lech Posen
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Voller Name KKS Lech Poznań
Ort Posen
Gegründet 19. März 1922
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion INEA Stadion
Plätze 41.609
Präsident PolenPolen Karol Klimczak
Trainer KroatienKroatien Nenad Bjelica
Homepage lechpoznan.pl
Liga Ekstraklasa
2015/16 7. Platz
Heim
Auswärts
Lech Posen 2015
Lech Posen 2015

Lech Posen (offiziell: KKS Lech Poznań) ist ein polnischer Fußballverein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am 19. März 1922 gegründete Verein ist benannt nach Lech, dem angeblichen Gründer Polens. Er feierte seine größten Erfolge in den Jahren von 1982 bis 1993, in denen die Mannschaft fünfmal polnischer Meister wurde und dreimal den polnischen Pokalwettbewerb gewann. Im Jahr 2004 knüpften die Posener erstmals wieder an diese erfolgreiche Zeit an, als sie den Pokal zum vierten Mal gewannen. Nach der Fusion des Teams im Sommer 2006 mit Amica Wronki, konnte sich Lech Posen erstmals wieder auf den vorderen Rängen der Ekstraklasa festsetzen.[1]./ Am 19. Mai 2009 gelang der Mannschaft nach einem 1:0-Sieg gegen Ruch Chorzów im Stadion Śląski der insgesamt fünfte Pokalsieg. Nach der Saison 2008/09 trat Jacek Zieliński das Erbe von Franciszek Smuda als Cheftrainer an. Vor der Saison 2009/10 konnte Zieliński schließlich nach Elfmeterschießen gegen Wisła Krakau mit dem Superpuchar Polski seinen ersten Titel mit Lech Posen holen. Nach 17 Jahren konnte der Verein, dessen Beiname Kolejorz lautet, wieder den Gewinn der polnischen Meisterschaft feiern und kann somit in der Saison 2010/2011 an der Qualifikation zur UEFA Champions League 2010/11 teilnehmen.

Europapokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weniger erfolgreich verliefen die Auftritte der Posener in der UEFA Champions League (bis 1991 Europapokal der Landesmeister) und im Europapokal der Pokalsieger, in denen Lech Posen spätestens im Achtelfinale regelmäßig scheiterte. Das bitterste Aus kam für die Mannschaft am 9. November 1988, als sie gegen den FC Barcelona, der letztendlich auch den Europapokal gewann, zum zweiten Mal ein 1:1 erkämpfen konnten und vor heimischer Kulisse erst mit 4:5 im Elfmeterschießen scheiterten. 2008 qualifizierte sich Lech Posen nach langer Abstinenz wieder für die UEFA Europa League und erreichte nach dem Qualifikationsspiel gegen Chazar Lenkoran und dem Erstrundenspiel gegen Austria Wien die Gruppenphase. Dort traf man auf ZSKA Moskau, Feyenoord Rotterdam, Deportivo La Coruña sowie den AS Nancy und konnte als Gruppendritter ins Finale der letzten 32 Mannschaften einziehen. Endstation war in der Zwischenrunde, als man gegen Udinese Calcio ausschied und somit das Achtelfinale verpasste.

Nach der Meisterschaft in der polnischen Liga 2009/10 nahm Lech Posen bei der Qualifikation zur UEFA Champions League 2010/11 teil und traf dort in der zweiten Runde auf den Vertreter Azerbaidschans İnter Baku. Dort konnte nach einem Elfmeterschießen die dritte Runde erreicht werden, wo man jedoch an Sparta Prag scheiterte (0:1 und 0:1). Durch einen 0:1-Auswärtssieg und ein torloses Remis vor heimischem Publikum in den Play-Offs der UEFA Europa League 2010/11 gegen den ukrainischen Vertreter Dnipro Dnipropetrowsk schaffte Lech Posen den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Nachdem man nach vier Spieltagen durch Siege gegen den FC Red Bull Salzburg und Manchester City die Tabelle anführte, sicherte sich Lech Posen mit einem 1:1 im eigenen Stadion gegen Juventus Turin den vorzeitigen Einzug in das Sechzehntelfinale. Dort konnte man zwar im Hinspiel im heimischen Stadion den portugiesischen Vertreter Sporting Braga mit 1:0 besiegen, verlor aber das Rückspiel in Braga mit 0:2 und schied somit aus dem Turnier aus.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimspielstätte von Lech Posen ist das 41.609 Zuschauer fassende INEA Stadion. Das 1980 erbaute Stadion wurde 2010 für die UEFA Europameisterschaft 2012 stark ausgebaut. In der Saison 2014/2015 lag die durchschnittliche Zuschauerzahl in der Ekstraklasa bei 20.054 Zuschauern, wobei die Topspiele gegen den Erzrivalen Legia Warschau mit 41.545 Zuschauern und gegen Wisła Krakau mit 41.556 Zuschauern die mit Abstand meisten Fans anzogen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf nationaler Ebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Superpokal stehen sich der Meister und Pokalsieger des jeweiligen Spieljahres gegenüber.

Auf internationaler Ebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 23. August 2016)

Nr. Nationalität Name Position
1 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina Jasmin Burić Torwart
2 PolenPolen Polen Robert Gumny Abwehrspieler
3 DanemarkDänemark Dänemark Lasse Nielsen Abwehrspieler
4 PolenPolen Polen Tomasz Kędziora Abwehrspieler
5 UngarnUngarn Ungarn Tamás Kádár Abwehrspieler
6 PolenPolen Polen Łukasz Trałka Mittelfeldspieler
8 PolenPolen Polen Szymon Pawłowski Mittelfeldspieler
10 SchweizSchweiz Schweiz Darko Jevtić Mittelfeldspieler
14 PolenPolen Polen Maciej Gajos Mittelfeldspieler
15 PolenPolen Polen Dariusz Dudka Mittelfeldspieler
17 PolenPolen Polen Maciej Makuszewski Mittelfeldspieler
19 DanemarkDänemark Dänemark Nicki Bille Nielsen Mittelfeldspieler
20 PolenPolen Polen Dariusz Formella Mittelfeldspieler
22 PolenPolen Polen Marcin Robak Stürmer
23 FinnlandFinnland Finnland Paulus Arajuuri Abwehrspieler
24 PolenPolen Polen Dawid Kownacki Stürmer
26 PolenPolen Polen Maciej Wilusz Abwehrspieler
29 PolenPolen Polen Kamil Jóźwiak Stürmer
30 SlowakeiSlowakei Slowakei Matúš Putnocký Torwart
31 PolenPolen Polen Bartosz Mrozek Torwart
33 PolenPolen Polen Miłosz Mleczko Torwart
35 PolenPolen Polen Jan Bednarek Abwehrspieler
55 GhanaGhana Ghana Abdul Aziz Tetteh Stürmer
86 PolenPolen Polen Radosław Majewski Mittelfeldspieler

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fanfreundschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fanfreundschaften existieren mit Arka Gdynia und Cracovia Krakau, zusammen bekannt als „Wielka Triada“(Große Triade). Darüber hinaus gibt es ebenfalls eine Freundschaft zwischen dem KKS Lech Posen und KSZO Ostrowiec Świętokrzyski.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Rivale von Lech Posen in sportlicher Hinsicht, wie auch im Sinne der Fankultur, ist ohne Zweifel Legia Warschau. Deutlich wird dies besonders, wenn beide Mannschaften aufeinander treffen.

Basketballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Basketballabteilung von Lech Posen gewann elfmal die polnische Meisterschaft, zuletzt 1990. Aus finanziellen Gründen wurde die Abteilung 1997 allerdings aufgelöst.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sport.pl: Amica przejmuje Lecha Poznan