Lechaschau

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Lechaschau
Wappen von Lechaschau
Lechaschau (Österreich)
Lechaschau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 6,12 km²
Koordinaten: 47° 29′ N, 10° 42′ OKoordinaten: 47° 29′ 23″ N, 10° 42′ 22″ O
Höhe: 846 m ü. A.
Einwohner: 1.988 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 325 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6600
Vorwahl: 05672
Gemeindekennziffer: 7 08 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 10
6600 Lechaschau
Website: www.lechaschau.at
Politik
Bürgermeister: Hansjörg Fuchs (ABL)
Gemeinderat: (2016)
(15 Mitglieder)
15 Allgemeine Bürgerliste Lechaschau Hansjörg Fuchs - ABL
Lage der Gemeinde Lechaschau im Bezirk Reutte
Bach Berwang Biberwier Bichlbach Breitenwang Ehenbichl Ehrwald Elbigenalp Elmen Forchach Grän Gramais Häselgehr Heiterwang Hinterhornbach Höfen Holzgau Jungholz Kaisers Lechaschau Lermoos Musau Namlos Nesselwängle Pfafflar Pflach Pinswang Reutte Schattwald Stanzach Steeg Vorderhornbach Tannheim Vils Wängle Weißenbach am Lech Zöblen TirolLage der Gemeinde Lechaschau im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Lechaschau ist mit 1988 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) bezüglich der Einwohnerzahl die drittgrößte Gemeinde im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich), bezogen auf die Fläche jedoch die kleinste Gemeinde im Bezirk. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in 3 Ortsteile. Dem Dorfkern, der Rotte Buchenort und der Siedlung Weidasiedlung. Auf dem Gemeindegebiet liegt auch der als Badegewässer genutzte Frauensee.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lechaschau liegt im Reuttener Talkessel, an der linken Lechseite. Das Gebiet Hinterbichl bildet eine Exklave der angrenzenden Gemeinde Wängle.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehenbichl, Höfen, Pflach, Reutte, Wängle

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lechaschau im Jahre 1939 mit Lech

Erstmals erwähnt als „saltus in Aschaw“ („Waldgebiet Aschau“), Besitz des Klosters St. Mang in Füssen, in den Jahren 1152–1167[1] und sodann im Jahr 1218, hieß Lechaschau bis 1888 Lech, wurde aber umbenannt, um Verwechslungen mit Lech (Vorarlberg) auszuschließen. Der Name leitet sich von Lech in der Aschau (Lehen bzw. mit Eschen bewaldete Au) ab. Der Aufschwung des Orts begann mit der Fertigstellung der Brücke nach Reutte im Jahr 1464, die jahrhundertelang dem Salzverkehr in das Tannheimer Tal diente. Diese Bedeutung spiegelt sich auch in der haufendorfartigen Siedlungsentwicklung an der Brücke wider.

Das Sankt-Magnus-Sessele ist ein frühchristlicher, heidnischer Opferplatz. Der Sage nach hat sich der Heilige Magnus auf seinen Missionsreisen in dieser Felsnische sitzend erholt.

Neben Gewerbe- und Industriebetrieben hat Lechaschau heute die Funktion einer Auspendlergemeinde.

Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen mit rotem Balken und silbernen Einhorn lehnt sich an den Siegel des ehemaligen Gerichts Aschau an. Dieses hatte den Sitz in Lechaschau.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lechaschau

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 76–77 Nr. 470.
  2. Tirol Atlas, Geographie Innsbruck: Lechaschau. Abgerufen am 3. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]