Ledebur (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen der Familie von Ledebur

Ledebur (auch Ledebuer oder tschechisch Ledebour) ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, das mit Wicbertus Lethebur, Ministerialer des Bischofs von Osnabrück, im Jahr 1195 erstmals urkundlich erscheint und auch die Stammreihe beginnt.[1] In einem Zweig gelangte es auch nach Böhmen.

Adelserhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Güter und Schlösser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Güter, Schlösser und Herrenhäuser wurden (oder werden) von dem Geschlecht u. a. bewohnt:

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Böhmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammwappen (Siegel von 1298)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot ein silberner Sparren. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken zwei wie der Schild bezeichnete Federn.

Bekannte Familienmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Clemens Freiherr von Ledebur-Wicheln (1770–1841), Bischof von Paderborn

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Hürkamp: Die Familie von Ledebur auf Burg Dinklage. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 1980. Vechta 1979, S. 82–85.
  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band VII, S. 226, Band 97 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1989, ISBN 3-7980-0700-4.
  • Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. 1864, Band 5, S. 430. (Digitalisat)
  • Anton Fahne, Berücksichtigung ihrer Uebersiedelung nach Preussen, Curland und Liefland, S.264
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1867 S.522ff 1869 S.497ff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Osnabrücker Urkundenbuch. Bd 1, Nr. 419.
  2. Genealog. Handbuch des Adels. Band F A IX, S. 475.
  3. Genealog. Handbuch. aaO., S. 483.