Lee Krasner

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Lee Krasner (* 27. Oktober 1908 in Brooklyn, New York; † 19. Juni 1984 in New York; eigentlich Lena Krassner) war eine US-amerikanische Malerin und Collage-Künstlerin. Krasner war mit dem Action-Painting-Maler Jackson Pollock verheiratet, den sie förderte und mit dem sie eine Ateliergemeinschaft hatte. Obwohl ihr Werk weniger umfangreich ist, zählte sie neben Helen Frankenthaler, Elaine de Kooning und Joan Mitchell zu den einflussreichsten Künstlerinnen des abstrakten Expressionismus der ersten Generation in den USA.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lee Krasner war das Kind ukrainisch-jüdischer Einwanderer aus Schpykiw, Oblast Winnyzja, Ukraine. Ihr Vater Joseph Krassner floh 1905 vor den Judenverfolgungen in der Ukraine in die USA. Anfang 1908 gelang es ihm, seine Frau Anna mit ihren fünf Kindern nach New York zu holen. Neun Monate nach der Wiedervereinigung der Familie kam Lena zur Welt. Ab 1922 nannte sie sich statt Lena Lenore. Später strich sie ein „s“ aus ihrem Nachnamen Krassner und verkürzte den Vornamen zu Lee.[1] Mit 14 Jahren wandte sie sich von der jüdischen Religion ab und beschloss, die Washington Irving High School zu besuchen, damals New Yorks einzige Schule mit einem Kunstkurs für Mädchen. Nach ihrem Abschluss dort studierte sie von 1926 bis 1929 an der Woman's Art School des Cooper Union und ab 1929 an der National Academy of Design, wo sie erstmals in einer gemischtgeschlechtlichen Klasse studierte. 1929 kam Krasner mit ihrem Kommilitonen Igor Pantuhoff, einem russischen Einwanderer, zusammen. Die Beziehung hielt bis Ende der 1930er-Jahre.[2]

1930 besuchte Krasner die Ausstellung Painting in Paris im Museum of Modern Art (MoMA). Die dort gezeigten Arbeiten von Matisse, Picasso und anderen Künstlern der Pariser Schule beeinflusste ihr eigenes Werk in der Folge nachhaltig. 1931 wurden bei einem Brand im Haus ihrer Eltern zahlreiche frühe Werke zerstört. 1932 musste Krasner die National Academy of Design aus finanziellen Gründen verlassen. Sie besuchte daraufhin die kostenlosen Kurse am City College of New York. Nebenbei kellnerte sie im Greenwich Village und lernte dort Künstler und Literaten wie z. B. Harold Rosenberg kennen.[3]

Von 1935 bis 1943 nahm sie am WPA-Federal-Art-Project teil, das ihr zahlreiche Aufträge für die Ausgestaltung öffentlicher Gebäude verschaffte. Von 1937 bis 1940 studierte sie in der 1932 gegründeten privaten Kunstschule des deutschstämmigen Malers Hans Hofmann. Durch Hofmanns Einfluss wandte sie sich in ihrer Malerei immer mehr der kubistischen Abstraktion zu.[4] Auch auf Krasners Entwicklung vom Kubismus zur freien Abstraktion hatte Hofmann maßgeblichen Einfluss. Er kommentierte ihre Arbeiten einmal mit: „Das ist so gut, dass man nicht merkt, dass es von einer Frau gemalt wurde.“[5]

Erste Ausstellungen und Zeit mit Jackson Pollock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1936 lernte Krasner auf einer von der Artists Union veranstalteten loft party Jackson Pollock kennen. Sie gingen miteinander tanzen, er trat ihr dabei auf die Füße, wie sie später berichtete.[6]

1939 erschien eine Neuübersetzung ins Englische von Rimbauds Une saison en enfer. Davon inspiriert liess sich Krasner von dem Maler Byron Browne eine Passage des Textes an eine Wand ihrer Wohnung schreiben: „To whom shall I hire myself out? What beast must one adore? What holy image attack? What hearts shall I break? What lie must I maintain?“, wobei der letzte Satz blau hervorgehoben war. 1940 trennte sich Pantuhoff, der bereits seit 1939 in Florida lebte, von Krasner.[7]

1940 zeigte Krasner ihre Arbeiten zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Mit einer Gruppe der American Abstract Artists (AAA) stellte sie auf der 4. Jahresausstellung der American Fine Arts Galleries in New York aus.

Auch 1941 nahm Krasner an einer Sammelausstellung der AAA teil – zusammen mit Fernand Léger und Mondrian, die auf eine Initiative von Krasner und anderen Künstlern hin Mitglieder der Gruppe geworden waren. Mondrian gefiel der starke innere Rhythmus von Krasners Arbeiten. Ihn und Krasner verband die Liebe zum Boogie-Woogie, die beiden gingen ein paarmal gemeinsam tanzen. Später malte Mondrian, inspiriert von der Musikrichtung, das Bild Broadway Boogie Woogie.[8]

Zu dieser Zeit befasste sich Krasner mit den kunsttheoretischen Schriften von Harold Rosenberg. Der Kunstkritiker sollte in den 1950er Jahren den Begriff Action Painting entscheidend mitprägen. 1941 traf sie Pollock im Rahmen der Ausstellung American and French Paintings in der McMillen Gallery wieder, an der die beiden mit u. a. Willem de Kooning, Stuart Davis, Walt Kuhn, Picasso, Matisse, Braque, Bonnard und Modigliani teilnahmen. Sie war beeindruckt von Pollocks Arbeiten und stellte ihn anderen Malern vor, unter ihnen de Kooning.

Ausgelöst von Pollocks Arbeitsweise, die sich stark von ihrer eigenen unterschied, geriet Krasner 1942 in eine Schaffenskrise, in der sie nichts außer den sogenannten „gray slabs“ produzierte: Mehrmals übermalte Leinwände, unter deren dichter, amorpher Pigmentschicht laut Krasner „das Bild [...] nicht hervortreten“ könne.

Das Pollock-Krasner House and Studio in Springs, East Hampton, gehört zu den National Historic Landmarks der USA

Aus dieser Krise konnte sie sich erst 1945 befreien: Pollock und sie hatten, finanziell unterstützt von Peggy Guggenheim, ein baufälliges Haus in Springs auf Long Island gekauft, dass sie als gemeinsames Wohnatelier nutzten. Ein Grund für den Umzug war, Pollock vom negativen Einfluss der Großstadt New York fernzuhalten. Krasner nutzte das Schlafzimmer des Hauses als Atelier und begann, die „Little Images“ zu malen: lebhafte, flimmernde, in mehreren Schichten Ölfarbe aufgetragene Abstraktionen.

Im selben Jahr heirateten Krasner und Pollock. Die Ehe blieb von Pollocks Alkoholexzessen überschattet. Krasner unterstützte und förderte dennoch den von Selbstzweifeln geplagten, zu unkontrollierten Wutausbrüchen neigenden Maler und stellte ihre eigene Kunst zurück. Pollock soll später gesagt haben: „Ich wäre längst schon tot, wenn es sie nicht gäbe“.[9]

Krasner und Pollock waren das auf den Umzug folgende Jahr hauptsächlich mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Zwischen ihnen entstand eine künstlerische Symbiose: Pollocks Ausbrüche auf dem Malgrund wurden von Krasners ordnendem Verstand „gelenkt“ – beide Künstler arbeiteten in All-over-Manier und inspirierten sich gegenseitig. Während Jackson Pollocks jedoch Karriere kometenhaft verlief und er von Kritikern wie Clement Greenberg überschwänglich zum „größten amerikanischen Künstler“ deklariert wurde, blieb Krasner als „Mrs. Jackson Pollock“ im Hintergrund. Teilweise signierte sie in den 40er und 50er-Jahren ihre Werke mit „L.K.“ oder gar nicht, um ihre Identität als Frau zu verbergen.[10]

Im Winter 1947 war Krasner aufgrund der Kälte gezwungen, im Erdgeschoss des Hauses in der Nähe des Ofens zu arbeiten. Dabei schuf sie zwei Mosaiktische aus alten Wagenrädern. Einer der Tische wurde, zusammen mit den „Little Images“ 1948 in der Bertha Schaefer Gallery ausgestellt.

1951 hatte Krasner ihre erste Einzelausstellung in der Betty Parsons Gallery in New York. Die 14 neuen, abstrakten Gemälde wurden von der Kunstkritik vorwiegend positiv aufgenommen, Krasner konnte jedoch kein einziges Bild verkaufen. Von Selbstzweifeln geplagt, widmete sie sich anschließend einer Serie von Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die sie in einem Anfall von Abscheu wieder zerriss. Als sie das Atelier erst einige Wochen später wieder betrat, begann sie, die zerfetzten Teile wieder zusammenzukleben. Zusätzlich zerschnitt sie alte Ölgemälde und schichtete das Ganze zusammen mit anderen Materialien und Teilen von Pollocks verworfenen Zeichnungen auf den nicht verkauften Gemälden aus der Betty-Parsons-Ausstellung auf. Diese „collage paintings“ stellte sie 1955 erfolgreich in der New Yorker Stable Gallery aus.

1956 malte Krasner ein Bild, das sich durch seine verschlungenen, fleischigen Formen von ihren anderen Werken stark unterschied und die Künstlerin selber verstörte. Sie nannte das Bild Prophecy. Pollock versicherte ihr, dass es „ein gutes Bild“ sei und sie „nicht darüber nachdenken, einfach weitermachen“ solle. Pollock verausgabte sich in dieser Zeit zunehmend, malte wie im Rausch und geriet in immer schwerere Krisen, in denen er sich kontinuierlich betrank. Als sich Pollock eine Geliebte nahm, verlangte Krasner eine Entscheidung, was bei Pollock zu noch massiverem Alkoholkonsum führte. Die Situation eskalierte und Krasner beschloss im Juni 1956, alleine zu einer gemeinsam geplanten Reise nach Europa aufzubrechen. Am 12. August 1956 erfuhr sie, dass Pollock im Alkoholrausch tödlich verunglückt war. Bei dem Autounfall wurde seine Geliebte Ruth Kligman schwer verletzt, ihre Freundin Edith Metzger wurde getötet.[11] Krasner kehrte am folgenden Tag nach New York zurück.

Zeit nach Pollocks Tod und weitere Arbeiten und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurze Zeit nach Pollocks Beerdigung entstanden drei weitere Bilder, die mit Prophecy eine Serie bilden: Birth, Embrace und Three in Two. Die Arbeiten sind von Picassos Les Demoiselles d’Avignon inspiriert und zeigen halb abstrakte, verschlungene, fleischliche Formen.[12] Konfrontiert mit der Frage, wie sie während dieser Trauerzeit überhaupt malen könne, antwortete sie:

„Die Malerei lässt sich nicht vom Leben trennen. Es ist eins. Das ist so, als würde man fragen: Will ich leben? Meine Antwort ist: Ja – und ich male.“

Lee Krasner: School Arts, 1960

Diese und weitere Bilder aus den Jahren 1956–57 wurden 1958 in einer Einzelausstellung der Martha Jackson Gallery gezeigt. Die Bilder wurden von der Presse interessiert aufgenommen. So zeigte sich z. B. Stuart Preston von der New York Times beeindruckt von Krasners Wagemut und ihrer sinnenfreudigen und lustbetonten Malerei.

Lee Krasners Grabstein auf dem Green River Cemetery in Springs. Im Hintergrund das Grab von Jackson Pollock

1957 begann Krasner die Scheune des Hauses ins Springs – Pollocks ehemaliges Atelier – zu nutzen, da es der größte Arbeitsraum mit den besten Lichtverhältnissen war. Krasner litt nach dem Tod ihres Mannes an Schlaflosigkeit. Nachdem 1959 ihre Mutter gestorben war, kamen Depressionen hinzu. In dieser Zeit entstand eine Serie von großformatigen Gemälden, die „Night Journeys“ oder „Umber Series“ genannt werden: Da Krasner nicht mit Kunstlicht malen wollte, ist die Farbigkeit der nachts entstandenen Bilder auf weiß und Umbra-Töne reduziert. Thematisch setzt sie sich in ihnen mit Geburt, Tod und Spiritualität auseinander. Krasner, die nur 1,60 Meter groß war, malte hier mit enormem Körpereinsatz und sprang manchmal mit einem langstieligen Pinsel hoch, um die äußersten Winkel der Bilder zu erreichen. Obwohl diese Arbeiten bei Kritikern wie Clement Greenberg nicht gut ankamen, machte Krasner weiter. In den Bildern der Serie ist die Verbindung zu Pollock spürbar, Krasner versucht jedoch, seinen Einfluss zu überwinden.[13]

Anfang der 60er-Jahre brach Krasner sich den Arm und begann mit der linken Hand zu malen, die Farbe direkt aus der Tube aufs Bild zu drücken und die linke Hand mit den Fingerspitzen der Rechten zu führen. Dieser Malstil ist z. B. den Arbeiten Through Blue und Icarus anzusehen, die zur Primary Series gezählt werden. Krasner arbeitete nun wieder mehr mit Farbe, mit lockerem, kalligrafischem Gestus und kühneren Formen. 1965 wurde ihr eine Retrospektive in der Whitechapel Gallery in London gewidmet: ihre erste museale Ausstellung, die in mehreren britischen Städten und in New York zu sehen war und ein positives Echo fand.

In den später 1960er-Jahren verbrachte Krasner wieder mehr Zeit in Manhattan. Sie kaufte sich dort eine Wohnung mit großem Schlafzimmer, das sie als Atelier nutzte. 1968 stellte sie das erste Mal in der Marlborough-Gerson Gallery aus: Lee Krasner: Recent Paintings war Krasners erste Ausstellung, die im Zusammenhang mit der feministischen Bewegung ausführlich besprochen wurde.

Krasner hatte einen Widerwillen dagegen, mit einem erkennbaren Stil assoziiert zu werden, im Atelier experimentierte sie ständig. Anfang der 1970er-Jahre verschwinden die weichen, körperhaften Gebilde in ihren Gemälden und machen Platz für abstrakte Formen mit harten Kanten in leuchtenden Farben. Der Kritiker Robert Hughes beschrieb die Bilder als „aus 50 Schritt Entfernung heiß auf den Augapfel eintrommeln[d]“.

1973 zeigte sie u. a. diese Bilder in der Werkschau Lee Krasner. Large Paintings im Whitney Museum. Es war ihre bis dahin prominenteste Werkschau, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurde.

Im Jahr davor war Krasner der Gruppe „Women in the Arts“ beigetreten und hatte mit ca. 300 anderen Teilnehmerinnen gegen die mangelnde Beachtung von Künstlerinnen demonstriert. Zusammen mit u. a. Louise Bourgeois und Chryssa setzte sie sich dafür ein, dass Werke von Frauen in den großen New Yorker Museen zu sehen sein sollten.

1977 zeigte die Pace Gallery in New York elf großformatige Collagen von Krasner. Der Kurator Bryan Robertson hatte alte Kohlezeichnungen aus den 1930er-Jahren in Krasners Atelier entdeckt. Die Künstlerin zerschnitt die Zeichnungen und verarbeitete die Schnipsel in den neuen Werken.

1978 wurden Arbeiten von Krasner aus den 1930er- und 40er-Jahren in der Ausstellung Abstract Expressionism: The Formative Years gezeigt. Hier wurde sie erstmals als abstrakte Expressionistin der ersten Stunde gewürdigt. Anlässlich der Ausstellung wurde der Dokumentarfilm Lee Krasner: The Long View der Kunsthistorikerin Barbara Rose im Whitney Museum gezeigt.

Rose, eine Freundin Krasners, kuratierte drei Jahre später die Ausstellung Krasner/Pollock. A Working Relationship, die in East Hampton und New York gezeigt wurde. Krasner befürchtete anfangs, die Ausstellung könne sich als „schreckliche Stolperfalle für [sie] als Künstlerin“ herausstellen. Tatsächlich wurde nun in der New York Times von einer „symbiotischen Beziehung“ der beiden Künstler auf Augenhöhe gesprochen.[14] Ein Rezensent war der Meinung, dass eine „völlige Neubewertung der Verbindung Krasner-Pollock“ erforderlich sei.

Lee Krasner starb 1984 im Alter von 75 Jahren im New York Hospital in Manhattan. Sie wurde auf dem Friedhof in Springs neben ihrem Ehemann bestattet. Auf einer Gedenkfeier ihr zu Ehren im Metropolitan Museum of Art sprachen u. a. Susan Sontag und Edward Albee. Nach ihrem Tod wurde ihr Besitz, das Pollock-Krasner House and Studio in Springs, East Hampton, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die nach Krasners Willen 1985 postum gegründete Pollock-Krasner Foundation fördert Künstler und Kunsteinrichtungen.

Krasner war zu ihren Lebzeiten eine anerkannte Künstlerin und an wichtigen Ausstellungen beteiligt. Berühmt wurde sie jedoch erst nach ihrem Tod.[15] 599 Arbeiten sind von ihr bekannt.[4]

Rezeption in Film und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1951: erste Einzelausstellung in der Betty Parsons Gallery in New York
  • 1951: 9th Street Art Exhibition, New York
  • 1955: Stable Gallery, New York
  • 1958: Lee Krasner Recent Paintings, in der Martha Jackson Gallery, New York
  • 1960: Recent Paintings by Lee Krasner in der Howard Wise Gallery, New York
  • 1965: Lee Krasner. Paintings, Drawings and Collages in der Whitechapel Art Gallery, London
  • 1973: Lee Krasner. Large Paintings im Whitney Museum of Modern Art, New York
  • 1977: Eleven Ways To Use the Words to See in der Pace Gallery, New York
  • 1978: Abstract Expressionism: The Formative Years im Herbert F. Johnson Museum, im Seibu Museum und im Whitney.
  • 1979: Lee Krasner. Paintings 1959 – 1962 in der Pace Gallery, New York
  • seit 1981 vertreten durch die Robert Miller Gallery, New York
  • 1981: Lee Krasner. Paintings 1956 – 1971 in der Janie C. Lee Gallery, Houston
  • 1981: Krasner/Pollock. A Working Relationship in der Guild Hall, Easthampton und im Grey Art Gallery and Study Center der New York University
  • 1983: Lee Krasner. A Retrospective im Museum of Fine Arts, Houston
  • 1984: Lee Krasner. A Retrospective im Museum Of Modern Art, New York
  • 2019: Lee Krasner: Living Colour im Barbican Centre, London
  • 2019/2020: Schirn Kunsthalle Frankfurt, 11. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020[19][20]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Outstanding Achievement in the Visual Arts, eine Auszeichnung des Women's Caucus for Art (1980)[21]
  • Distinguished Contributions to Higher Education, eine Auszeichnung der Stony Brook Foundation (1980)
  • Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres (1982)
  • Ehrendoktortitel für bildende Künste der State University of New York, Stony Brook (1984)

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungskataloge, Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralf Leisner: Lee Krasner – Jackson Pollock. Eine Ateliergemeinschaft 1942–1956. scaneg Verlag, 1995, ISBN 3-89235-105-8.
  • Ines Janet Engelmann: Jackson Pollock und Lee Krasner. Prestel, 2007, ISBN 978-3-7913-3881-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lee Krasner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reframing Lee Krasner, the artist formerly known as Mrs Pollock, theguardian.com, 12. Mai 2019
  2. Eleanor Nairne, Ilka Voermann (Hrsg.): Lee Krasner. 1. Auflage. Hirmer Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7774-3296-0, S. 186–189.
  3. Eleanor Nairne, Ilka Voermann (Hrsg.): Lee Krasner. 1. Auflage. Hirmer Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7774-3296-0, S. 57,190.
  4. a b Lee Krasner – U.S. Department of State. In: Art In Embassies. U.S. Department of State, abgerufen am 13. Februar 2020 (amerikanisches Englisch).
  5. Cindy Nemser: Art Talk: Conversations with Twelve Women Artists. New York 1975, S. 80–112.
  6. Eleanor Nairne, Ilka Voermann (Hrsg.): Lee Krasner. 1. Auflage. Hirmer Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7774-3296-0, S. 192.
  7. Eleanor Nairne, Ilka Voermann (Hrsg.): Lee Krasner. 1. Auflage. Hirmer Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7774-3296-0, S. 195.
  8. Eleanor Nairne, Ilka Voermann (Hrsg.): Lee Krasner. 1. Auflage. Hirmer Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7774-3296-0, S. 196.
  9. Simone Hamm: Ehe zweier Künstler – Eine Biografie über Jackson Pollock und Lee Krasner. Dradio.de, 3. Januar 2008, abgerufen am 10. Juli 2008.
  10. Anne Wagner: Lee Krasner as L.K. In: The Expanding Discourse: Feminism and Art History. New York 1992
  11. Kirk Varnedoe, Pepe Karmel: Jackson Pollock: Essays, Chronology, and Bibliography. Ausstellungskatalog. Museum of Modern Art, New York 1988, ISBN 0-87070-069-3, S. 328: Chronology.
  12. Rose-Maria Gropp: Angst kannte sie nicht. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 14. Oktober 2019, abgerufen am 31. Dezember 2019.
  13. Meredith Mendelsohn: The Emotionally Charged Paintings Lee Krasner Created after Pollock’s Death. In: Artsy. 13. November 2017, abgerufen am 12. Januar 2020 (englisch).
  14. Helen A. Harrison: Art; Krasner-Pollock Show Traces a Partnership. In: The New York Times. 6. September 1981, abgerufen am 4. Februar 2020 (englisch).
  15. Sandra Danicke: Lee Krasner in der Schirn: Die Frau, die sich immer wieder neu erfand. In: Frankfurter Rundschau. 11. Oktober 2019, abgerufen am 13. Februar 2020.
  16. Barbara Rose: Lee Krasner: the long view. American Federation of Arts, 1978, abgerufen am 4. Februar 2020 (englisch).
  17. Ulrich Kriest: Pollock. In: film-dienst. 12/2002
  18. John Updike: Seek My Face. Ballantine, 2002, ISBN 0-14-101333-8. (dt. Sucht mein Angesicht. Rowohlt, Reinbek 2006, ISBN 3-499-24232-X)
  19. Ausstellung Lee Krasner. In: schirn.de. Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH, 11. Oktober 2019, abgerufen am 30. Dezember 2019.
  20. Susanne Kippenberger: Die Künstlerin Lee Krasner: Die Unbeirrbare. Der Tagesspiegel, 21. Oktober 2019, abgerufen am 10. Januar 2020.
  21. Past Honorees | Women's Caucus for Art. Abgerufen am 4. Februar 2020 (amerikanisches Englisch).
  22. Kataloge bei schirn.de.