Leerstetten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leerstetten
Koordinaten: 49° 19′ 32″ N, 11° 7′ 21″ O
Höhe: 350 m ü. NN
Einwohner: 3471
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 90596
Vorwahl: 09170
Blick auf Leerstetten von Osten
Blick auf Leerstetten von Osten
Ortsdurchfahrt Altort in Richtung Norden; links: Wirtshaus, Mitte: historisches Schulhaus, rechts Kirche St. Peter und Paul (2018)

Leerstetten ist ein Ortsteil des Marktes Schwanstetten im mittelfränkischen Landkreis Roth.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 15 Kilometer südlich von Nürnberg und ist größtenteils von Waldgebieten umgeben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leerstetten wurde erstmals als Larenstetten im Jahre 1194 urkundlich erwähnt.[1]

Das bayerische Urkataster zeigt Leerstetten in den 1810er Jahren als ein Kirchdorf mit 36 Herdstellen und zwei Gottesäckern.[2]

Bis zu dessen Auflösung im Jahre 1972 gehörte Leerstetten dem Landkreis Schwabach und in der Folge dem Landkreis Roth an. Vor der Gemeindegebietsreform war Leerstetten eine eigenständige Gemeinde mit den Ortsteilen Furth, Hagershof, Harm, Holzgut und Mittelhembach. Am 1. Mai 1978 wurden Leerstetten und die Nachbargemeinde Schwand zum Markt Schwanstetten zusammengefasst.[3]

Siehe auch

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisstraße RH 1 führt nach Großschwarzenlohe (Richtung Nürnberg) und Schwand. Die Kreisstraße RH 2 zweigt Richtung Schwabach-Penzendorf ab.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leerstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 800 Jahre Leerstetten - Ein historischer Rückblick, Markt Schwanstetten, Schwanstetten 1994
  2. Leerstetten auf BayernAtlas Klassik
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733.