Leggiuno

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Leggiuno
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Leggiuno (Italien)
Leggiuno
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Lokale Bezeichnung Leggiün
Koordinaten 45° 53′ N, 8° 37′ OKoordinaten: 45° 52′ 30″ N, 8° 37′ 18″ O
Höhe 240 m s.l.m.
Fläche 13,19 km²
Einwohner 3.791 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 287 Einw./km²
Stadtviertel Arolo, Ballarate, Baraggia, Bosco, Casa Motta, Campagna, Cellina, Cobbione, Ghirate, La Gesiola, Marzaro, Mirasole, Quicchio, Reno, Roncaccio, Rozzoni, Santa Caterina del Sasso, Santa Maria, Sasso Moro
Angrenzende Gemeinden Belgirate (VB), Besozzo, Caravate, Laveno Mombello, Monvalle, Sangiano, Stresa (VB)
Postleitzahl 21038
Vorwahl 0332
ISTAT-Nummer 012088
Volksbezeichnung leggiunesi
Schutzpatron Stephanus (26. Dezember)
Website Leggiuno
Gemeinde Leggiuno in der Provinz Varese
Arolo vom Sasso Moro geschaut
Kloster Santa Caterina del Sasso
Kirche im Ortsteil Arolo
Luigi Riva

Leggiuno (Varesino Dialekt Leggiün [ledʤùno]) ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Varese in der Region Lombardei.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 18 Kilometer westnordwestlich von Varese; der Lago Maggiore trennt die Gemeinde von der Provinz Verbano-Cusio-Ossola. Die Gemeinde Leggiuno liegt am Ostufer des Lago Maggiore zwischen Laveno-Mombello im Norden und Monvalle im Süden. Das Dorf Leggiuno selbst liegt rund 2 km vom See entfernt wenig westlich des Monte Sangiano (532 m ü. M.), der einen markanten Punkt im Dorf darstellt. Die Gemeinde bedeckt eine Fläche von 13,19 km². Leggiuno umfasst in insgesamt 19 Fraktionen (italienisch frazioni) untergliedert: Arolo, Ballarate, Baraggia, Bosco, Casa Motta, Campagna, Cellina, Cobbione, Ghirate, La Gesiola, Marzaro, Mirasole, Quicchio, Reno, Roncaccio, Rozzoni, Santa Caterina del Sasso, Santa Maria und Sasso Moro. Das Flüsschen Rio Ballarate durchquert das Gemeindegebiet vom Nordosten bis zu seiner Mündung in den Lago Maggiore bei der Fraktion Arolo im Süden der Gemeinde. Die Nachbargemeinden sind Belgirate (VB), Besozzo, Caravate, Laveno-Mombello, Monvalle, Sangiano und Stresa (VB).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Weiler Arolo brachten Archäologen 1964 einige Funde aus der Bronzezeit ans Licht. Unter diesen wurden insbesondere eine Brosche, ein Speer, ein Armband, ein Bronzedrehmoment und sogar ein Stachel einer Stange gefunden, dank derer man davon ausgehen konnte, dass in der Zeit, die 2200–2000 vor Christus im obigen Dorf stattfand, ein Gräberfeld angelegt wurde. Für die Jahre der langobardischen Herrschaft war das einzige plausible Zeichen dieser Zeit ein rechteckiges Grab aus Dolomitgestein, das auf dem Monte Piaggio im Dorf Arolo gefunden wurde.

Das Kloster Santa Caterina del Sasso wurde Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. 1554 und 1630 traf die Pest das kleine Dorf Leggiuno und ein Großteil der Bewohner starb. Nur an der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Gemeinde wieder zu einem wichtigen Zentrum und gehörte bis 1927 zum Bezirk Varese, damals in der Provinz Como gelegen. Der Bezirk Varese wurde 1927 im Zuge der vom faschistischen Regime gewünschten Reorganisation der Staatsstruktur abgeschafft, und Leggiuno wurde damit in die neu gegründete Provinz Varese aufgenommen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1751 1805 1809 1853 1861 1881 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2016 2017 2018
Einwohner 400 375 *1598 580 726 842 860 958 1951 2817 2878 2863 3820 3775 3791

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof von Leggiuno und der Nachbargemeinde Monvalle liegt an der Bahnstrecke Luino–Novara.

Panorama von Leggiuno

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 235.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Leggiuno Online auf italienisch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leggiuno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Leggiuno (italienisch) auf lombardiabeniculturali.it/luoghi/
  • Leggiuno (italienisch) auf tuttitalia.it/lombardia
  • Leggiuno (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Leggiuno (italienisch) auf lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/va
  • Leggiuno auf de.lagomaggiore.net, abgerufen 25. November 2015

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.