Leibniz-Institut für Ostseeforschung

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Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
Leibniz-Institut für OstseeforschungWissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung im Jahre 2014.
Kategorie: Forschungseinrichtung
Bestehen: 1992
Rechtsform des Trägers: Stiftung des Öffentlichen Rechts
Standort der Einrichtung: Rostock-Warnemünde, Mecklenburg-Vorpommern
Fachgebiete: Meereskunde
Leitung: Ulrich Bathmann (Direktor)
Mitarbeiter: ca. 220 (2010)
Homepage: www.io-warnemuende.de

Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde im Land Mecklenburg-Vorpommern ist ein Institut, das sich der Forschung und Lehre auf dem Gebiete der Meereskunde mit „besonderer Hinwendung zum Ökosystem der Ostsee“ widmet. Es wurde 1992 gegründet und gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, darüber hinaus ist es als An-Institut der Universität Rostock angegliedert. Entstanden ist die Einrichtung aus dem Warnemünder „Institut für Meereskunde“, das zur Akademie der Wissenschaften der DDR gehörte.

Das damalige Institut für Meereskunde Warnemünde im Jahre 1967.

Das Institut in der Rechtsform einer unselbstständigen Landeseinrichtung hatte 2010 rund 220 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte im wissenschaftlichen Bereich, und einen Haushalt von rund 27,9 Millionen Euro, davon rund 13,7 Millionen Euro Drittmittel. Es gliedert sich in die vier Sektionen „Physikalische Ozeanographie und Meßtechnik“, „Biologische Meereskunde“, „Meereschemie“ und „Marine Geologie“. Die Forschungsschwerpunkte sind „Transport- und Transformationsprozesse im Meer“, „Marine Lebensgemeinschaften und Stoffkreisläufe“ sowie „Marine Ökosysteme im Wandel“. Dem Institut stehen die in Rostock beheimateten Forschungsschiffe Maria S. Merian und Elisabeth Mann Borgese zur Verfügung, deren Eigner das Land Mecklenburg-Vorpommern ist. Neben seinen Forschungsaktivitäten wurden dem Institut vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die nationalen Aufgaben in der Überwachung der Ostsee übertragen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 54° 10′ 46,1″ N, 12° 4′ 51,3″ O