Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001

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8. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Commonwealth Stadium
Commonwealth Stadium
Stadt KanadaKanada Edmonton, Kanada
Stadion Commonwealth Stadium
Teilnehmende Länder 200
Teilnehmende Athleten 1766
Wettbewerbe 46
Eröffnung 3. August 2001
Schlusstag 12. August 2001
Chronik
Sevilla 1999 Paris/Saint-Denis 2003
Medaillenspiegel (Endstand nach 46 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 RusslandRussland Russland 5 7 6 18
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5 5 3 13
3 KeniaKenia Kenia 3 3 2 8
4 DeutschlandDeutschland Deutschland 3 3 1 7
5 KubaKuba Kuba 3 1 2 6
9 BahamasBahamas Bahamas 3 1 4
6 Athiopien 1996Äthiopien Äthiopien 2 3 3 8
7 RumänienRumänien Rumänien 2 2 4
Weissrussland 1995Weißrussland Weißrussland 2 2 4
10 MarokkoMarokko Marokko 2 1 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 8. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 8th IAAF World Championships in Athletics Edmonton 2001) fanden vom 3. bis 12. August 2001 in der kanadischen Stadt Edmonton statt.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wettkämpfe wurden im Commonwealth Stadium ausgetragen, zum ersten Mal gab es Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Kanada. Es nahmen 1766 Athleten aus 200 Ländern teil.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsprogramm gab es diesmal keine Änderungen.

Für die Frauen gab es noch ein paar wenige Defizite im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben.

Sportliche Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die achte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf diese Weltmeisterschaften fielen nachträglich und jeweils Jahre später immer mehr Schatten. Bedingt war dies durch siebzehn Sportler, die wegen ihrer Vergehen gegen die Dopingbestimmungen disqualifiziert wurden.

Die betroffenen Athleten gehörten folgenden Nationen an:
USA: 6 / Russland: 3 / Weißrussland: 2 / Algerien: 1 / Frankreich: 1 / Italien: 1 / Kanada: 1 / Kuba: 1 / Rumänien: 1

Im Einzelnen handelte es sich um folgende Sportler:

  • Tim Montgomery (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Zweiter / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Im Jahr 2008 gestand der mehrfache Medaillengewinner, Weltmeister und Olympiasieger aus dem Gefängnis heraus, wo er sich wegen Scheckbetrugs und Geldwäsche befand, die langjährige Einnahme verbotener Substanzen wie Testosteron und Wachstumshormonen (Somatropin). Seine davon betroffenen Resultate wurden allesamt annulliert.[1]
  • Christophe Cheval (Frankreich) – 200-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Er wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet. Seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.[2]
  • Ramon Clay (USA) – 200-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden. Ihm wurde für den Zeitraum von 2000 bis 2005 die Verwendung von Steroiden nachgewiesen. Alle seine Ergebnisse aus diesem Zeitraum wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren, nachdem er allerdings bereits vom aktiven Leistungssport zurückgetreten war.[3]
  • Antonio Pettigrew, (USA) – 400-Meter-Lauf, zunächst Vierter / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst auf Rang eins. Er gestand, ab 1997 Dopingmittel von Angel Heredia, einem mexikanischen Händler, bezogen zu haben, darunter Erythropoetin, auch bekannt als EPO, sowie Wachstumshormone. Daraufhin wurden ihm einige Resultate aberkannt, darunter seine beiden Ergebnisse von diesen Weltmeisterschaften.[4]
  • Jerome Young (USA) – 400-Meter-Lauf. Im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst auf Rang eins. Er hat eine längere Dopingvergangenheit aufzuweisen bis lange nach diesen Weltmeisterschaften. Nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin wurden ihm 2004 zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt und er erhielt eine lebenslange Sperre.[5]
  • Ali Saïdi-Sief, (Algerien) – 5000-Meter-Lauf, zunächst Zweiter. Er wurde positiv auf Nandrolon getestet. seine Silbermedaille musste er zurückgeben, er wurde für zwei Jahre gesperrt.[6]
  • Roberto Barbi (Italien) – Marathonlauf, zunächst auf Rang sechzig. Bereits vor diesen Weltmeisterschaften wurde er einer unangekündigten Blut- und Urinkontrolle der IAAF am 30. Juli positiv auf das Blutdopingmittel Erythropoetin getestet.[7]
  • Javier Sotomayor (Kuba) – Hochsprung, zunächst Vierter. Der Hochsprung-Weltrekordinhaber wurde wenige Monate vor seinem Rücktritt im Herbst 2001 vom Leistungssport positiv auf Nandrolon getestet. Sein Ergebnis von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert und er erhielt eine Sperre von zwei Jahren, die jedoch keine Wirkung mehr hatte, weil der Kubaner seinen Sport nicht mehr aktiv betrieb. Er gestand sein Doping nie ein.[8]
  • Andrej Michnewitsch (Weißrussland) – Kugelstoßen, zunächst Zehnter. Er wurde immer wieder positiv auf Doping getestet, unter anderem im Rahmen dieser Weltmeisterschaften, was zur Annullierung seines Resultats und einer zweijährigen Sperre führte. Später wurden ihm wegen später nachgewiesener Dopingverstöße weitere Medaillen und Siege aberkannt, schließlich wurde er mit einer lebenslangen Sperre belegt. Seine Verstöße gab er nie zu.[9][10]
  • Marion Jones (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Zweite / 200-Meter-Lauf, zunächst Erste / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Die vielfache Medaillengewinnerin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin gestand 2007 bei einer gerichtlichen Befragung, dass sie die Dopingermittler 2003 belogen habe, als sie die Einnahme verbotener Mittel abstritt. Sie verlor ihre Medaillen unter anderem von diesen Weltmeisterschaften und beendete ihre Karriere.[11]
  • Kelli White (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Siebte / 200-Meter-Lauf, zunächst Dritte / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Ihr wurde bei einem Dopingtest im Jahr 2004 die verbotene Substanz Modafinil nachgewiesen. Zahlreiche Resultate, darunter auch die Ergebnisse von diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert. Darüber hinaus gab es eine zweijährige Sperre, beginnend am 18. Mai 2004.[12]
  • Venolyn Clarke (Kanada) – 100-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden. Sie wurde schon vor den Weltmeisterschaften am 31. Juli in Calgary bei einer Trainingskontrolle positiv auf Stanozolol, ein anaboles Steroid, getestet. Nach offiziellem Inkrafttreten des positiven Tests wurde die Sprinterin disqualifiziert.[13]
  • Jekaterina Leschtschowa (Russland) – 200-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr Resultat wurde wegen eines positiven Dopingbefunds gestrichen.[14]
  • Natallja Salahub (Weißrussland) – 400-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.[15]
  • Swetlana Laukowa (Russland) – 100-Meter-Hürdenlauf, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde wegen eines Dopingverstoßes disqualifiziert.[16]
  • Natalja Sadowa (Russland) – Diskuswurf, zunächst Erste. Bei ihr wurde ein regelwidrig hoher Koffeinwert festgestellt, der Weltmeistertitel wurde ihr aberkannt. Im Jahre 2006 wurde sie erneut positiv auf verbotene Mittel getestet und anschließend für zwei Jahre gesperrt.[17][18]
  • Ana Mirela Țermure (Rumänien) – Speerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.[15]

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Maurice Greene Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,82 WL
2 Bernard Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,94
3 Ato Boldon Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 09,98
4 Dwain Chambers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 09,99
5 Kim Collins Saint Kitts NevisSt. Kitts Nevis SKN 10,07
6 Christian Malcolm Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,11
7 Aziz Zakari GhanaGhana GHA 10,24
DOP Tim Montgomery Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale: 5. August, 17:35 Uhr

Wind: −0,2 m/s

Doping:
Tim Montgomery (USA) wurde die zunächst gewonnene Silbermedaille wegen Verstoßes gegen die Dopingregeln aberkannt. Er legte im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus ein Geständnis dazu ab. Annulliert wurde auch der Sieg der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel.[1]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Konstantinos Kenteris GriechenlandGriechenland GRE 20,04
2 Christopher Williams JamaikaJamaika JAM 20,20
3 Kim Collins Saint Kitts NevisSt. Kitts Nevis SKN 20,20 NR
Shawn Crawford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,20
5 Christian Malcolm Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,22
6 Stéphan Buckland MauritiusMauritius MRI 20,24
7 Kevin Little Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,25
8 Marlon Devonish Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,38

Finale: 9. August, 21:40 Uhr

Wind: +0,1 m/s

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Der im Viertelfinale ausgeschiedene Franzose Christophe Cheval wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet. Seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften – auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel seines Landes – wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.[2]
  • Dem US-Amerikaner Ramon Clay, ebenfalls im Viertelfinale ausgeschieden, wurde für den Zeitraum von 2000 bis 2005 die Verwendung von Steroiden nachgewiesen. Alle seine Ergebnisse aus diesem Zeitraum wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren, nachdem er allerdings bereits vom aktiven Leistungssport zurückgetreten war.[3]

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Avard Moncur BahamasBahamas BAH 44,64
2 Ingo Schultz DeutschlandDeutschland GER 44,87
3 Gregory Haughton JamaikaJamaika JAM 44,98
4 Éric Milazar MauritiusMauritius MRI 45,13
5 Hamdan Al-Bishi Saudi-ArabienSaudi-Arabien KSA 45,23
6 Alleyne Francique GrenadaGrenada GRN 46,23
DNF Robert Maćkowiak PolenPolen POL
DOP Antonio Pettigrew Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale: 6. August, 18:25 Uhr

Der 400-Meter-Lauf war durch zwei Dopingfälle belastet:

  • Der zunächst viertplatzierte Antonio Pettigrew (USA), der 2013 ein Geständnis zu seiner Dopingpraxis ablegte, wurde nachträglich disqualifiziert. Betroffen von der Annullierung seiner Resultate war auch der Sieg der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel.[4]
  • Dem zunächst im Halbfinale ausgeschiedenen US-Amerikaner Jerome Young wurden 2004 nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt. Er erhielt eine lebenslange Sperre. Auch er war Mitglied der disqualifizierten ursprünglich siegreichen US-Staffel.[5]

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 André Bucher SchweizSchweiz SUI 1:43,70
2 Wilfred Bungei KeniaKenia KEN 1:44,55
3 Paweł Czapiewski PolenPolen POL 1:44,63
4 William Yiampoy KeniaKenia KEN 1:44,96
5 Nils Schumann DeutschlandDeutschland GER 1:45,00
6 Mbulaeni Mulaudzi SudafrikaSüdafrika RSA 1:45,01
7 Khalid Tighazouine MarokkoMarokko MAR 1:45,58
8 Hezekiél Sepeng SudafrikaSüdafrika RSA 1:46,68

Finale: 7. August, 19:50 Uhr

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj MarokkoMarokko MAR 3:30,68
2 Bernard Lagat KeniaKenia KEN 3:31,10
3 Driss Maazouzi FrankreichFrankreich FRA 3:31,54
4 William Chirchir KeniaKenia KEN 3:31,91
5 Reyes Estévez SpanienSpanien ESP 3:32,34
6 José Antonio Redolat SpanienSpanien ESP 3:34,29
7 Rui Silva PortugalPortugal POR 3:35,74
8 Abdelkader Hachlaf MarokkoMarokko MAR 3:36,54

Finale: 12. August, 16:00 Uhr

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Richard Limo KeniaKenia KEN 13:00,70
2 Million Wolde Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:03,47
3 John Kibowen KeniaKenia KEN 13:05,20
4 Alberto García SpanienSpanien ESP 13:05,60
5 Ismaïl Sghyr FrankreichFrankreich FRA 13:07,71
6 Sammy Kipketer KeniaKenia KEN 13:08,46
7 Abiyote Abate Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:14,07
8 Hailu Mekonnen Athiopien 1996Äthiopien ETH 13:20,24

Finale: 10. August, 22:25 Uhr

In dieser Disziplin war ein Dopingfall zu verzeichnen:
Der Algerier Ali Saïdi-Sief wurde positiv auf Nandrolon getestet. seine Silbermedaille musste er zurückgeben, er wurde für zwei Jahre gesperrt.[6]

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Charles Waweru Kamathi KeniaKenia KEN 27:53,25
2 Assefa Mezgebu Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:53,97
3 Haile Gebrselassie Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:54,41
4 Yibeltal Admassu Athiopien 1996Äthiopien ETH 27:55,24
5 Fabián Roncero SpanienSpanien ESP 27:56,07
6 José Ríos SpanienSpanien ESP 27:56,58
7 Paul Malakwen Kosgei KeniaKenia KEN 27:57,56
8 John Cheruiyot Korir KeniaKenia KEN 27:58,06

Datum: 8. August, 21:30 Uhr

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Gezahegne Abera Athiopien 1996Äthiopien ETH 2:12:42
2 Simon Biwott KeniaKenia KEN 2:12:43
3 Stefano Baldini ItalienItalien ITA 2:13:18
4 Tesfaye Tola Athiopien 1996Äthiopien ETH 2:13:58
5 Shigeru Aburaya JapanJapan JPN 2:14:07
6 Abdelkader El Mouaziz MarokkoMarokko MAR 2:15:41
7 Tesfaye Jifar Athiopien 1996Äthiopien ETH 2:16:52
8 Yoshiteru Morishita JapanJapan JPN 2:17:05

Datum: 3. August, 18:45 Uhr

Hier gab es einen Dopingfall:
Dem Italiener Roberto Barbi, zunächst auf Rang sechzig platziert, war bereits vor diesen Weltmeisterschaften nach einer unangekündigten Blut- und Urinkontrolle der IAAF am 30. Juli der Einsatz des Blutdopingmittels Erythropoetin nachgewiesen worden. Er wurde nach der offiziellen Bestätigung dieses Nachweises disqualifiziert.[7]

Marathon-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (h)
1 Athiopien 1996Äthiopien Äthiopien Gezahegne Abera
Tesfaye Tola
Tesfaye Jifar
6:43:32
2 JapanJapan Japan Shigeru Aburaya
Yoshiteru Morishita
Takayuki Nishida
6:48:36
3 ItalienItalien Italien Stefano Baldini
Giacomo Leone
Alberico Di Cecco
6:51:56
4 FrankreichFrankreich Frankreich Benoît Zwierzchiewski
Abdelhakim Bagy
Larbi Zeroual
7:05:57
5 SpanienSpanien Spanien Óscar Fernández
Antoni Peña
Kamal Ziani
7:08:57
6 MexikoMexiko Mexiko Benjamín Paredes
Andrés Espinosa
Francisco Bautista
7:15:09
7 UkraineUkraine Ukraine Oleksandr Kusyn
Mykola Rudyk
Andriy Naumov
7:19:12
8 AustralienAustralien Australien Nicholas Harrison
Rod de Highden
Magnus Michelsson
7:19:42

Datum: 3. August, 18:45 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufe je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Allen Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,04 WL
2 Anier García KubaKuba CUB 13,07
3 Dudley Dorival HaitiHaiti HAI 13,25 NR
4 Yoel Hernández KubaKuba CUB 13,30
5 Robert Kronberg SchwedenSchweden SWE 13,51
6 Jewgeni Petschonkin RusslandRussland RUS 13,52
7 Dawane Wallace Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,76
8 Shaun Bownes SudafrikaSüdafrika RSA 13,84

Finale: 9. August, 21:15 Uhr

Wind: −0,3 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister Félix Sánchez begann eine Ära mit ihm als Dominator
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Félix Sánchez Dominikanische RepublikDominikanische Republik DOM 47,49 WL
2 Fabrizio Mori ItalienItalien ITA 47,54 NR
3 Dai Tamesue JapanJapan JPN 47,89 NR
4 Hadi Soua’an Al-Somaily Saudi-ArabienSaudi-Arabien KSA 47,99
5 Christopher Rawlinson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 48,54
6 Paweł Januszewski PolenPolen POL 48,57
7 Jiří Mužík TschechienTschechien CZE 49,07
Boris Gorban RusslandRussland RUS DSQ

Finale: 10. August, 21:05 Uhr

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Reuben Kosgei KeniaKenia KEN 8:15,16
2 Ali Ezzine MarokkoMarokko MAR 8:16,21
3 Bernard Barmasai KeniaKenia KEN 8:16,59
4 Luis Miguel Martín SpanienSpanien ESP 8:18,87
5 Bouabdellah Tahri FrankreichFrankreich FRA 8:19,56
6 Antonio David Jiménez SpanienSpanien ESP 8:19,82
7 Khamis Abdullah Saifeldin KatarKatar QAT 8:20,01
8 Raymond Yator KeniaKenia KEN 8:20,87

Finale: 8. August, 20:00 Uhr

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 SudafrikaSüdafrika Südafrika Morne Nagel
Corné du Plessis
Lee-Roy Newton
Mathew Quinn
38,47 NR
2 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Marc Burns
Ato Boldon
Jacey Harper
Darrel Brown
38,58 NR
3 AustralienAustralien Australien Matt Shirvington
Paul Di Bella
Steve Brimacombe
Adam Basil
38,83
4 JapanJapan Japan Ryo Matsuda
Shingo Suetsugu
Toshiyuki Fujimoto
Nobuharu Asahara
38,96
5 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste Jean-Marie Irie (Finale)
Ahmed Douhou
Yves Sonan
Eric Pacome N'Dri
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Ibrahim Meite
39,18
6 PolenPolen Polen Ryszard Pilarczyk
Łukasz Chyła
Piotr Balcerzak
Marcin Jędrusiński (Finale)
im Vorlauf/Halbfinale außerdem:
Marcin Urbaś
39,71
DNF BrasilienBrasilien Brasilien Cláudio Roberto Souza
Édson Ribeiro
André da Silva
Claudinei da Silva
DOP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Mickey Grimes
Bernard Williams (Halbfinale/Finale)
Dennis Mitchell
Tim Montgomery (Halbfinale/Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jon Drummond
Joshua J. Johnson

Finale: 12. August, 17:10 Uhr

Dieser Wettbewerb war von zwei Dopingfällen betroffen:

  • Dem Team der USA wurde die Goldmedaille wegen des nachgewiesenen Dopings von Tim Montgomery aberkannt. Dieser gestand im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus die Einnahme verbotener Substanzen ein. Annulliert wurde auch Montgomerys zweiter Platz im 100-Meter-Lauf.[1]
  • Die im Vorlauf ausgeschiedene französische Staffel wurde disqualifiziert, weil der gedopte Christophe Cheval, dessen Resultat auch über 200 Meter gestrichen wurde, beteiligt war. Der Athlet wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.[2]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 BahamasBahamas Bahamas Avard Moncur
Chris Brown (Finale)
Troy McIntosh
Timothy Munnings
im Vorlauf außerdem:
Carl Oliver
2:58,19 NR
2 JamaikaJamaika Jamaika Brandon Simpson
Christopher Williams (Finale)
Gregory Haughton (Finale)
Danny McFarlane
im Vorlauf außerdem:
Michael Blackwood
Mario Watts
2:58,39
3 PolenPolen Polen Rafał Wieruszewski
Piotr Haczek
Piotr Długosielski (Finale)
Piotr Rysiukiewicz
im Vorlauf außerdem:
Jacek Bocian
2:59,71
4 BrasilienBrasilien Brasilien Valdinei da Silva (Finale)
Anderson Jorge dos Santos
Flávio Godoy
Sanderlei Parrela
im Vorlauf außerdem:
Claudinei da Silva
3:01,09
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Iwan Thomas
Jamie Baulch (Finale)
Timothy Benjamin
Mark Richardson
im Vorlauf außerdem:
Mark Hylton
3:01,26
6 SpanienSpanien Spanien Eduardo Iván Rodríguez
David Canal
Antonio Andrés
Antonio Manuel Reina
3:02,24
7 DeutschlandDeutschland Deutschland Marc Alexander Scheer
Ruwen Faller
Lars Figura
Ingo Schultz
3:03,52
DOP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Leonard Byrd
Antonio Pettigrew (Finale)
Derrick Brew
Angelo Taylor (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jerome Young
Andrew Pierce

Finale: 12. August, 16:20 Uhr

Doping:
Die US-amerikanische Staffel hatte das Ziel zunächst in 2:57,54 min als erste erreicht. Wegen der Verwicklung Antonio Pettigrews in die BALCO-Affäre, der 2013 ein Geständnis zu seiner Dopingpraxis ablegte, wurde sie jedoch nachträglich disqualifiziert. Auch Pettigrews zweiter Rang über 400 Meter wurde annulliert.[4] Ein weiteres des Dopings überführtes Mitglied dieser Staffel war Jerome Young, dem nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin 2004 zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt wurden und der eine lebenslange Sperre bekam.[5]

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Roman Rasskasow RusslandRussland RUS 1:20:31
2 Ilja Markow RusslandRussland RUS 1:20:33
3 Wiktor Burajew RusslandRussland RUS 1:20:36
4 Nathan Deakes AustralienAustralien AUS 1:20:55
5 David Márquez SpanienSpanien ESP 1:21:09
6 Joel Sánchez MexikoMexiko MEX 1:22:05
7 Satoshi Yanagisawa JapanJapan JPN 1:22:11
8 Jefferson Pérez EcuadorEcuador ECU 1:22:20

Datum: 4. August, 15:50 Uhr

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister Robert Korzeniowski beherrschte das Gehen zu Beginn des neuen Jahrtausends
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski PolenPolen POL 3:42:08 WL
2 Jesús Ángel García SpanienSpanien ESP 3:43:07
3 Edgar Hernández MexikoMexiko MEX 3:46:12
4 Aigars Fadejevs LettlandLettland LAT 3:46:20
5 Wladimir Potemin RusslandRussland RUS 3:46:53
6 Valentí Massana SpanienSpanien ESP 3:48:28
7 Curt Clausen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:50:46
8 Marco Giungi ItalienItalien ITA 3:51:09

Datum: 11. August, 08:00 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Martin Buß DeutschlandDeutschland GER 2,36 WL
2 Wjatscheslaw Woronin RusslandRussland RUS 2,33
Jaroslaw Rybakow RusslandRussland RUS 2,33
4 Sergei Kljugin RusslandRussland RUS 2,30
Stefan Holm SchwedenSchweden SWE 2,30
6 Staffan Strand SchwedenSchweden SWE 2,25
Mark Boswell KanadaKanada CAN 2,25
8 Kwaku Boateng KanadaKanada CAN 2,25

Finale: 8. August, 18:40 Uhr

Hier gab es einen Dopingfall:
Javier Sotomayor hatte den vierten Platz belegt, wurde aber wegen eines positiven Nandrolon-Befunds nachträglich disqualifiziert und erhielt eine zweijährige Sperre, die jedoch keine Wirkung mehr hatte, weil der Kubaner im Herbst 2001 vom aktiven Leistungssport zurücktrat.[8]

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Dmitri Markov AustralienAustralien AUS 6,05 CR
2 Alexander Awerbuch IsraelIsrael ISR 5,85
3 Nick Hysong Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,85
4 Michael Stolle DeutschlandDeutschland GER 5,85
5 Romain Mesnil FrankreichFrankreich FRA 5,85
6 Christian Tamminga NiederlandeNiederlande NED 5,75
Richard Spiegelburg DeutschlandDeutschland GER 5,75
8 Adam Kolasa PolenPolen POL 5,75

Finale: 9. August, 18:10 Uhr

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Iván Pedroso KubaKuba CUB 8,40
2 Savanté Stringfellow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,24
3 Carlos Calado PortugalPortugal POR 8,21
4 Miguel Pate Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,21
5 Kareem Streete-Thompson Cayman IslandsCayman Islands CAY 8,10
6 Oleksij Lukaschewytsch UkraineUkraine UKR 8,10
7 James Beckford JamaikaJamaika JAM 8,08
8 Dwight Phillips Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,98

Finale: 11. August, 14:30 Uhr

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jonathan Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 17,92 WL
2 Christian Olsson SchwedenSchweden SWE 17,47
3 Igor Spassowchodski RusslandRussland RUS 17,44
4 Yoel García KubaKuba CUB 17,40
5 Walter Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,20
6 Brian Wellman BermudaBermuda BER 16,81
7 Onochie Achike Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 16,79
8 Rostislaw Dimitrow BulgarienBulgarien BUL 16,72

Finale: 6. August, 17:00 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 John Godina Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,87
2 Adam Nelson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,24
3 Arsi Harju FinnlandFinnland FIN 20,93
4 Manuel Martínez SpanienSpanien ESP 20,91
5 Dragan Perić Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien YUG 20,91
6 Jurij Bilonoh UkraineUkraine UKR 20,83
7 Conny Karlsson FinnlandFinnland FIN 20,78
8 Bradley Snyder KanadaKanada CAN 20,63

Finale: 4. August, 16:00 Uhr

Im Kugelstoß-Wettbewerb war ein Dopingfall zu verzeichnen:
Der Weißrusse Andrej Michnewitsch, zunächst Zehnter, war ein Mehrfachtäter, der unter anderem im Rahmen dieser Weltmeisterschaften positiv auf Doping getestet wurde. was zur Annullierung seines Resultats und einer zweijährigen Sperre führte. Später wurden ihm wegen später nachgewiesener Dopingverstöße weitere Medaillen und Siege aberkannt, schließlich wurde er mit einer lebenslangen Sperre belegt. Seine Verstöße gab er nie zu.[9][10]

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lars Riedel mit seinem fünften Weltmeistertitel
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Lars Riedel DeutschlandDeutschland GER 69,72 CR
2 Virgilijus Alekna Litauen 1989Litauen LTU 69,40
3 Michael Möllenbeck DeutschlandDeutschland GER 67,61
4 Dmitri Schewtschenko RusslandRussland RUS 67,57
5 Adam Setliff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 66,55
6 Wassil Kapzjuch WeissrusslandWeißrussland BLR 66,25
7 Roland Varga UngarnUngarn HUN 65,86
8 Frantz Kruger SudafrikaSüdafrika RSA 65,27

Finale: 8. August, 20:00 Uhr

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Szymon Ziółkowski PolenPolen POL 83,38 CR
2 Kōji Murofushi JapanJapan JPN 82,92
3 Ilja Konowalow RusslandRussland RUS 80,27
4 Nicola Vizzoni ItalienItalien ITA 80,13
5 Andrij Skwaruk UkraineUkraine UKR 79,93
6 Balázs Kiss UngarnUngarn HUN 79,75
7 Ihar Astapkowitsch WeissrusslandWeißrussland BLR 79,72
8 Tibor Gécsek UngarnUngarn HUN 79,34

Finale: 5. August, 16:40 Uhr

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jan Železný TschechienTschechien CZE 92,80 CR
2 Aki Parviainen FinnlandFinnland FIN 91,31
3 Konstandinos Gatsioudis GriechenlandGriechenland GRE 89,95
4 Breaux Greer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 87,00
5 Raymond Hecht DeutschlandDeutschland GER 86,46
6 Boris Henry DeutschlandDeutschland GER 85,52
7 Sergei Makarow RusslandRussland RUS 83,64
8 Ēriks Rags LettlandLettland LAT 82,82

Finale: 12. August, 14:40 Uhr

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Punkte
1 Tomáš Dvořák TschechienTschechien CZE 8902 CR
2 Erki Nool EstlandEstland EST 8815 NR
3 Dean Macey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8603
4 Attila Zsivoczky UngarnUngarn HUN 8371
5 Lew Lobodin RusslandRussland RUS 8352
6 Jiří Ryba TschechienTschechien CZE 8332
7 Stefan Schmid DeutschlandDeutschland GER 8307
8 Laurent Hernu FrankreichFrankreich FRA 8280

Datum: 6. und 7. August

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Schanna Block UkraineUkraine UKR 10,82 WL
2 Ekaterini Thanou GriechenlandGriechenland GRE 10,91
3 Chandra Sturrup BahamasBahamas BAH 11,02
4 Chryste Gaines Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,06
5 Debbie Ferguson BahamasBahamas BAH 11,13
6 Mercy Nku NigeriaNigeria NGR 11,17
DOP Marion Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Kelli White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale: 6. August, 17:35 Uhr

Wind: +0,3 m/s

In diesem Wettbewerb gab es gleich drei Dopingfälle:
Den beiden US-Amerikanerinnen Marion Jones, zunächst Zweite, und Kelli White, zunächst Siebte, sowie der Kanadierin Venolyn Clarke, im Viertelfinale ausgeschieden, wurden ihre zunächst erreichten Platzierungen wegen Dopingvergehens aberkannt.[11][12][13] Von der Disqualifikation war später auch die zunächst siegreiche US-Staffel über 4 × 100 Meter betroffen. Sowohl Jones als auch Kelly waren Mitglieder dieses Teams.
Auch Schanna Block, Ekaterini Thanou, und Chryste Gaines wurden im späteren Verlauf ihrer Karrieren wegen Dopingvergehen gesperrt. Dies betraf jedoch nicht die Resultate dieser Weltmeisterschaften.[19][20][21]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Debbie Ferguson BahamasBahamas BAH 22,52
2 LaTasha Jenkins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,85
3 Cydonie Mothersille Cayman IslandsCayman Islands CAY 22,88
4 Juliet Campbell JamaikaJamaika JAM 22,99
5 Alenka Bikar SlowenienSlowenien SLO 23,00
6 Myriam Léonie Mani KamerunKamerun CMR 23,15
DOP Marion Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Kelli White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA

Finale: 10. August, 21:30 Uhr

Wind: −0,8 m/s

Hier kam es zu drei dopingbedingten Disqualifikationen:
Den beiden US-Amerikanerinnen Marion Jones, zunächst Erste, und Kelli White, zunächst Dritte, sowie die Russin Jekaterina Leschtschowa wurden ihre zunächst erreichten Platzierungen wegen Dopingvergehens aberkannt.[11][12][14] Von der Disqualifikation war später auch die zunächst siegreiche US-Staffel über 4 × 100 Meter betroffen. Sowohl Jones als auch Kelly waren Mitglieder dieses Teams.

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Amy Mbacké Thiam SenegalSenegal SEN 49,86 NR
2 Lorraine Fenton JamaikaJamaika JAM 49,88
3 Ana Guevara MexikoMexiko MEX 49,97
4 Grit Breuer DeutschlandDeutschland GER 50,49
5 Kaltouma Nadjina TschadTschad CHA 50,80
6 Olesja Sykina RusslandRussland RUS 50,93
7 Mireille Nguimgo KamerunKamerun CMR 51,97
DNF Falilat Ogunkoya NigeriaNigeria NGR

Finale: 7. August, 20:45 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die im Halbfinale ausgeschiedene Weißrussin Natallja Salahub wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.[15]

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Maria de Lurdes Mutola MosambikMosambik MOZ 1:57,17
2 Stephanie Graf OsterreichÖsterreich AUT 1:57,20
3 Letitia Vriesde SurinameSuriname SUR 1:57,35
4 Faith Macharia KeniaKenia KEN 1:58,98
5 Diane Cummins KanadaKanada CAN 1:59,49
6 Kelly Holmes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:59,76
7 Mayte Martínez SpanienSpanien ESP 2:00,09
8 Ivonne Teichmann DeutschlandDeutschland GER 2:04,33

Finale: 12. August, 15:45 Uhr

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zwei Titeln über 5000 Meter siegte Gabriela Szabo nun auch über 1500 Meter
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Gabriela Szabo RumänienRumänien ROM 4:00,57
2 Violeta Szekely RumänienRumänien ROM 4:01,70
3 Natalja Gorelowa RusslandRussland RUS 4:02,40
4 Carla Sacramento PortugalPortugal POR 4:03,96
5 Lidia Chojecka PolenPolen POL 4:06,70
6 Natalia Rodríguez SpanienSpanien ESP 4:07,10
7 Alessja Turawa WeissrusslandWeißrussland BLR 4:07,25
8 Süreyya Ayhan TurkeiTürkei TUR 4:08,17

Finale: 7. August, 19:30 Uhr

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Olga Jegorowa RusslandRussland RUS 15:03,39
2 Marta Domínguez SpanienSpanien ESP 15:06,59
3 Ayelech Worku Athiopien 1996Äthiopien ETH 15:10,17
4 Dong Yanmei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 15:10,73
5 Irina Mikitenko DeutschlandDeutschland GER 15:13,93
6 Jelena Sadoroschnaja RusslandRussland RUS 15:16,15
7 Edith Masai KeniaKenia KEN 15:17,67
8 Gabriela Szabo RumänienRumänien ROM 15:19,55

Finale: 11. August, 17:15 Uhr

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Derartu Tulu Athiopien 1996Äthiopien ETH 31:48,81
2 Berhane Adere Athiopien 1996Äthiopien ETH 31:48,85
3 Gete Wami Athiopien 1996Äthiopien ETH 31:49,98
4 Paula Radcliffe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 31:50,06
5 Mihaela Botezan RumänienRumänien ROM 32:03,46
6 Ljudmila Petrowa RusslandRussland RUS 32:04,94
7 Asmae Leghzaoui MarokkoMarokko MAR 32:06,35
8 Yamna Belkacem FrankreichFrankreich FRA 32:09,21

Datum: 7. August, 21:05 Uhr

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Lidia Șimon RumänienRumänien ROM 2:26:01
2 Reiko Tosa JapanJapan JPN 2:26:06
3 Swetlana Sacharowa RusslandRussland RUS 2:26:18
4 Yōko Shibui JapanJapan JPN 2:26:33
5 Sonja Oberem DeutschlandDeutschland GER 2:28:17
6 Florence Barsosio KeniaKenia KEN 2:28:36
7 Shitaye Gemechu Athiopien 1996Äthiopien ETH 2:28:40
8 Ljubow Morgunowa RusslandRussland RUS 2:28:54

Datum: 12. August, 08:00 Uhr

Marathon-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (h)
1 JapanJapan Japan Reiko Tosa
Yōko Shibui
Kazumi Matsuo
7:22:36
2 RusslandRussland Russland Swetlana Sacharowa
Ljubow Morgunowa
Irina Timofejewa
7:26:00
3 RumänienRumänien Rumänien Lidia Șimon
Constantina Diță
Nuța Olaru h
7:29:44
4 Athiopien 1996Äthiopien Äthiopien Shitaye Gemechu
Fatuma Roba
Meseret Kotu
7:33:33
5 ItalienItalien Italien Ornella Ferrara
Bruna Genovese
Rosaria Console
7:40:09
6 SpanienSpanien Spanien María Abel
Luisa Maria Larraga
Marta Fernández
7:48:38
7 KanadaKanada Kanada Tina Connelly
Sandy Jacobson
Isabelle Ledroit
8:09:10
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Jill Gaitenby
Michelle Simonaitis
Rachel Cook
8:14:48

Datum: 12. August, 08:00 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Anjanette Kirkland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,42 WL
2 Gail Devers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,54
3 Olga Schischigina KasachstanKasachstan KAZ 12,58
4 Swetla Dimitrowa BulgarienBulgarien BUL 12,58
5 Jenny Adams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,63
6 Dionne Rose-Henley JamaikaJamaika JAM 12,79
7 Linda Ferga FrankreichFrankreich FRA 12,80
8 Vonette Dixon JamaikaJamaika JAM 13,02

Finale: 11. August, 15:50 Uhr

Wind: +2,0 m/s

Im Hürdensprint gab es einen Dopingfall:
Die im Halbfinale ausgeschiedene Russin Swetlana Laukowa wurde wegen eines Dopingverstoßes disqualifiziert.[16]

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nezha Bidouane wurde überlegen zum zweiten Mal Weltmeisterin
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Nezha Bidouane MarokkoMarokko MAR 53,34 WL
2 Julija Nossowa RusslandRussland RUS 54,27
3 Daimí Pernía KubaKuba CUB 54,51
4 Tonja Buford-Bailey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 54,55
5 Debbie-Ann Parris JamaikaJamaika JAM 54,68
6 Ionela Târlea RumänienRumänien ROM 55,36
7 Deon Hemmings JamaikaJamaika JAM 55,83
8 Sandra Glover Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 57,42

Finale: 8. August, 19:45 Uhr

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 DeutschlandDeutschland Deutschland Melanie Paschke
Gabi Rockmeier
Birgit Rockmeier
Marion Wagner
42,32 WL
2 FrankreichFrankreich Frankreich Sylviane Félix
Frédérique Bangué
Muriel Hurtis
Odiah Sidibé
42,39
3 JamaikaJamaika Jamaika Juliet Campbell (Finale)
Merlene Frazer
Beverly McDonald
Astia Walker
im Vorlauf außerdem:
Elva Goulbourne
42,40
4 NigeriaNigeria Nigeria Chioma Ajunwa
Endurance Ojokolo
Mercy Nku
Mary Onyali
42,52
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Marcia Richardson
Sarah Wilhelmy
Vernicha James
Abiodun Oyepitan
42,60
6 GriechenlandGriechenland Griechenland Georgia Kokloni
Effrosini Patsou
Olga Kaidantzi
Ekaterini Thanou
43,25
7 RusslandRussland Russland Natalja Ignatowa
Irina Chabarowa
Marina Kislowa
Larissa Kruglowa
43,58
DOP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Kelli White (Finale)
Chryste Gaines
Inger Miller
Marion Jones (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Angela Williams
Torri Edwards

Finale: 11. August, 17:45 Uhr

Doping:
Der US-amerikanischen Staffel wurde die Goldmedaille aberkannt, da zwei ihrer Mitglieder – Kelli White und Marion Jones – gedopt waren.[11][12]

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 JamaikaJamaika Jamaika Sandie Richards
Catherine Scott
Debbie-Ann Parris (Finale)
Lorraine Fenton (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Deon Hemmings
Michelle Burgher
3.20,65 WL
2 DeutschlandDeutschland Deutschland Florence Ekpo-Umoh
Shanta Ghosh
Claudia Marx
Grit Breuer
3:21,97
3 RusslandRussland Russland Irina Rossichina
Julija Nosowa (Finale)
Anastassija Kapatschinskaja
Olesja Sykina
im Vorlauf außerdem:
Natalja Schewzowa
3:24,92
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Jearl Miles Clark (Finale)
Monique Hennagan (Finale)
Michelle Collins
Suziann Reid
im Vorlauf außerdem:
Demetria Washington
Mikele Barber
3:26,88
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Lee McConnell
Helen Frost (Finale)
Tasha Danvers (Finale)
Catherine Murphy
im Vorlauf außerdem:
Lesley Owusu
Donna Fraser
3:26,94
6 FrankreichFrankreich Frankreich Francine Landre
Anita Mormand
Sylvanie Morandais
Marie-Louise Bévis
3:27,54
7 PolenPolen Polen Aleksandra Pieluzek
Grażyna Prokopek
Aneta Lemiesz
Małgorzata Pskit
3:27,78
8 KanadaKanada Kanada Foy Williams
Samantha George
Danielle Kot
LaDonna Antoine
3:27,93

Finale: 12. August, 16:40 Uhr

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Olimpiada Iwanowa RusslandRussland RUS 1:27:48 CR
2 Waljanzina Zybulskaja WeissrusslandWeißrussland BLR 1:28:49
3 Elisabetta Perrone ItalienItalien ITA 1:28:56
4 Erica Alfridi ItalienItalien ITA 1:29:48
5 María Vasco SpanienSpanien ESP 1:30:19
6 Norica Câmpean RumänienRumänien ROM 1:30:39
7 Melanie Seeger DeutschlandDeutschland GER 1:30:41 DBL
8 Annarita Sidoti ItalienItalien ITA 1:31:40

Datum: 9. August, 19:15 Uhr

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Hestrie Cloete SudafrikaSüdafrika RSA 2,00
2 Inha Babakowa UkraineUkraine UKR 2,00
3 Kajsa Bergqvist SchwedenSchweden SWE 1,97
4 Wenelina Wenewa BulgarienBulgarien BUL 1,97
5 Wita Palamar UkraineUkraine UKR 1,94
6 Blanka Vlašić KroatienKroatien CRO 1,94
7 Monica Iagăr RumänienRumänien ROM 1,90
Dóra Győrffy UngarnUngarn HUN 1,90

Finale: 12. August, 14:30 Uhr

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Stacy Dragila Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4,75 CR
2 Swetlana Feofanowa RusslandRussland RUS 4,75 CR/ER
3 Monika Pyrek PolenPolen POL 4,55
4 Tatiana Grigorieva AustralienAustralien AUS 4,55
5 Gao Shuying China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 4,50 AS
6 Thórey Edda Elisdóttir IslandIsland ISL 4,45
7 Yvonne Buschbaum DeutschlandDeutschland GER 4,45
8 Pavla Hamáčková TschechienTschechien CZE 4,45

Finale: 6. August, 14:30 Uhr

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Fiona May ItalienItalien ITA 7,02
2 Tatjana Kotowa RusslandRussland RUS 7,01
3 Niurka Montalvo SpanienSpanien ESP 6,88
4 Tünde Vaszi UngarnUngarn HUN 6,86 NR
5 Valentina Gotovska LettlandLettland LAT 6,84
6 Niki Xanthou GriechenlandGriechenland GRE 6,76
7 Maurren Higa Maggi BrasilienBrasilien BRA 6,73
8 Ljudmila Galkina RusslandRussland RUS 6,70

Finale: 7. August, 18:05 Uhr

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lebedewa RusslandRussland RUS 15,25 WL
2 Françoise Mbango Etone KamerunKamerun CMR 14,60
3 Teresa Marinowa BulgarienBulgarien BUL 14,58
4 Magdelín Martínez ItalienItalien ITA 14,52
5 Heli Koivula FinnlandFinnland FIN 14,28
6 Cristina Nicolau RumänienRumänien ROM 14,17
7 Ashia Hansen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 14,10
8 Trecia Smith JamaikaJamaika JAM 13,92

Finale: 10. August, 20:00 Uhr

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Janina Karoltschyk WeissrusslandWeißrussland BLR 20,61 NR
2 Nadine Kleinert-Schmitt DeutschlandDeutschland GER 19,86
3 Wita Pawlysch UkraineUkraine UKR 19,41
4 Larissa Peleschenko RusslandRussland RUS 19,37
5 Irina Korschanenko RusslandRussland RUS 19,35
6 Astrid Kumbernuss DeutschlandDeutschland GER 19,25
7 Nadseja Astaptschuk WeissrusslandWeißrussland BLR 18,98
8 Yumileidi Cumbá KubaKuba CUB 18,73

Finale: 5. August, 15:45 Uhr

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Elina Swerawa WeissrusslandWeißrussland BLR 67,10
2 Nicoleta Grasu RumänienRumänien ROM 66,24
3 Anastasía Kelesídou GriechenlandGriechenland GRE 65,50
4 Franka Dietzsch DeutschlandDeutschland GER 65,38
5 Seilala Sua Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 63,74
6 Věra Pospíšilová TschechienTschechien CZE 61,47
7 Kristin Kuehl Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 61,04
8 Anja Möllenbeck DeutschlandDeutschland GER 60,49

Finale: 11. August, 16:00 Uhr

Doping:
Im März 2005 wurde die ursprüngliche Siegerin Natalja Sadowa aus Russland nachträglich wegen eines regelwidrig hohen Koffeinwert disqualifiziert. Im Jahre 2006 wurde sie erneut positiv auf verbotene Mittel getestet und anschließend für zwei Jahre gesperrt.[17][18]

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yipsi Moreno KubaKuba CUB 70,65 AM
2 Olga Kusenkowa RusslandRussland RUS 70,61
3 Bronwyn Eagles AustralienAustralien AUS 68,87
4 Kamila Skolimowska PolenPolen POL 68,05
5 Manuela Montebrun FrankreichFrankreich FRA 67,78
6 Lorraine Shaw Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 65,89
7 Florence Ezeh FrankreichFrankreich FRA 65,88
8 Ivana Brkljačić KroatienKroatien CRO 65,43

Finale: 7. August, 20:05 Uhr

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Osleidys Menéndez KubaKuba CUB 69,53 CR
2 Mirela Tzelíli GriechenlandGriechenland GRE 65,78
3 Sonia Bisset KubaKuba CUB 64,69
4 Nikola Tomečková TschechienTschechien CZE 63,11
5 Steffi Nerius DeutschlandDeutschland GER 62,08
6 Mikaela Ingberg FinnlandFinnland FIN 61,94
7 Xiomara Rivero KubaKuba CUB 61,60
8 Aggelikí Tsiolakoúdi GriechenlandGriechenland GRE 61,01

Finale: 6. August, 17:05 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die in der Qualifikation ausgeschiedene Rumänin Ana Mirela Țermure wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.[15]

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Jelena Prochorowa RusslandRussland RUS 6694
2 Natallja Sasanowitsch WeissrusslandWeißrussland BLR 6539
3 Shelia Burrell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6472
4 Natalja Roschtschupkina RusslandRussland RUS 6294
5 Karin Ertl DeutschlandDeutschland GER 6283
6 Austra Skujytė Litauen 1989Litauen LTU 6112
7 Le Shundra Nathan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6073
8 Irina Belowa RusslandRussland RUS 6061

Datum: 4. und 5. August

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Olympiasieger Tim Montgomery gesteht Doping, Die Welt / n24, 24. November 2008 auf welt.de, abgerufen am 11. August 2020
  2. a b c Sprinter Cheval Tests Positive auf apnews.com (englisch), 11. Januar 2002, abgerufen am 11. August 2020
  3. a b Retired US Sprinter Ramon Clay Banned for Two Years Over Doping Violation auf runnerspace.com (englisch), 23. Oktober 2010, abgerufen am 6. August 2020
  4. a b c US-Läufer Pettigrew erfährt harte Strafe, Focus Online auf focus.de, 19. November 2013, abgerufen am 12. August 2020
  5. a b c IAAF strips Young of more medals auf espn.com 26. Februar 2009, abgerufen am 12. August 2020
  6. a b Ali Saidi-Sief meldet sich zurück, auf leichtathletik.de, 6. September 2003, abgerufen am 9. August 2020
  7. a b EPO: Marathonmann Barbi war in Edmonton positiv, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. August 2001 auf faz.net, abgerufen am 5. August 2020
  8. a b Javier Sotomayor: Weltrekorde, Doping und Fidel Castro, Aargauer Zeitung, 29. Juli 2020 auf aargauerzeitung.ch, abgerufen am 12. August 2020
  9. a b Gold nach der Doping-Sperre Ein Kugelstoßer unter Verdacht auf tagesspiegel.de, 25. August 2003, abgerufen am 5. August 2020
  10. a b Belarusian shot putter Andrei Mikhnevich stripped of 4 medals auf www.cbc.ca, 2. August 2013 (englisch), abgerufen am 5. August 2020
  11. a b c d Marion Jones gesteht unter Tränen Doping, RP Online, 6. Oktober 2007 auf rp-online.de, abgerufen am 21. August 2020
  12. a b c d Kelli White verliert Medaillen, n-tv, 19. Mai 2004 auf n-tv.de, abgerufen am 21. August 2020
  13. a b Erinnerung an Ben Johnson: Kanadische Sprinterin positiv getestet, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. August 2001, auf faz.net.de, abgerufen am 17. August 2020
  14. a b 200 metres at the World Championships in Athletics, 18. Januar 2018, auf alchetron.com, abgerufen am 5. August 2020
  15. a b c d IAAF suspend Termure and Sologub for doping offences, 10. August 2001, auf worldathletics.org, abgerufen am 18. August 2020
  16. a b Svetlana Laukhova, auf peoplepill.com, abgerufen am 20. August 2020
  17. a b Natalya Sadova unter Dopingverdacht auf leichtathletik.de, 12. Juli 2006, abgerufen am 26. August 2020
  18. a b Natalya Sadova für zwei Jahre gesperrt auf leichtathletik.de, 24. Juli 2006, abgerufen am 26. August 2020
  19. Mark Block given 10-year ban von Jon Mulkeen, 18. März 2011 auf athleticsweekly.com, abgerufen am 17. August 2020
  20. IAAF sperrt Kenteris und Thanou, RP Online, 23. Dezember 2004 auf rp-online.de, abgerufen am 17. August 2020
  21. Montgomery und Gaines gesperrt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2005 auf faz.net, abgerufen am 17. August 2020