Leif Randt

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Leif Randt beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2011
Leif Randt 2015

Leif Randt (* 1983 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller. Er lebt in Maintal-Ost und Berlin. Zusammen mit dem Schriftsteller Jakob Nolte und dem Grafikdesigner Manuel Bürger betreibt Randt die Online-Plattform Tegel Media, für die er Texte und Videoarbeiten produziert.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randt wuchs in Maintal-Ost bei Frankfurt auf und studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. 2006 war er Finalist beim 14. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, 2007 mit dem „Vli-Mintstroem-Projekt“ beim Plopp!-Hörspiel-Award. Er schrieb ein Drehbuch unter dem Titel Innocence für eine Razor-Film-Produktion und trat 2008 beim PROSANOVA-Festival mit einer Performance auf. 2009 gewann er den Jurypreis des KulturSPIEGEL-Wettbewerbs,[3] im gleichen Jahr erschien sein Debütroman Leuchtspielhaus im Berlin Verlag. Im Jahr 2010 gewann Randt den 1. Preis des MDR-Literaturpreises und erhielt den Nicolas-Born-Debütpreis der Niedersächsischen Literaturkommission. In der Preisbegründung heißt es, Randt führe „Jugendszenen als hochkomplexe dynamische Kulturmaschinen vor, die darauf angelegt sind, immer wieder neue Lifestyle-Effekte zu produzieren.“

2011 erhielt Leif Randt beim Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus seinem Romanprojekt Schimmernder Dunst über CobyCounty den Ernst-Willner-Preis.[4] Der Roman, dessen erste Hälfte Randt als Diplomarbeit eingereicht hatte, erschien kurz darauf im Berlin Verlag[5] und erfuhr in der Literaturkritik[6] hohe Beachtung.[7] So nannte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung „das wahrscheinlich unaufgeregteste Buch der Saison.“[8] Im folgenden Jahr 2012 bekam Randt den Düsseldorfer Literaturpreis zugesprochen. 2013 verfasste Randt für den vom Frankfurter Literaturhaus herausgegebenen Band Acht Betrachtungen einen Text über eine Rauminstallation mit Modebildern des britischen Fotografen Mark Borthwick, den er in New York besucht hatte.[9]

Der Roman Planet Magnon erschien 2015 als Randts erstes Buch im Verlag Kiepenheuer & Witsch und wurde vom Spiegel in die Liste „50 Bücher unserer Zeit“ aufgenommen.[10] Die Filmrechte am Roman erwarb der Regisseur Nicholas Mockridge.[11] 2018 war Randt an der Produktion „Perfect Romance“ der Performance-Gruppe The Agency an den Münchner Kammerspielen beteiligt.[12]

Randts vierter Roman Allegro Pastell erschien im März 2020. Er wurde für den Leipziger Buchpreis und für die Longlist des Deutschen Buchpreises[13] nominiert und erhielt zahlreiche positive Rezensionen.[14] Zeit-Literaturkritiker Ijoma Mangold schrieb, kein Millennial könne in Zukunft einen Roman schreiben, ohne sich zu Allegro Pastell zu verhalten.[15]

In einem Beitrag für die Sendung Essay & Diskurs im Deutschlandfunk beschäftigte sich Randt 2020 mit utopischen Lebensentwürfen. Randt führt darin ein E-Mail-Interview mit den fiktiven „Inifinite Data Studios“ aus Zürich, das die beiden „Founder“ Toni Fluid und Sander Böhm als „Studio für perspektivisch bessere Sommer“ bezeichnen. Randt zitiert darin die Website der Lebensgefährtin seines Vaters, die als Coach arbeitet.[16][17] In einem Beitrag für das ARD-Radiofestival auf SWR2 las Randt verschiedene Reiseberichte, unter anderem aus Sibirien, China, Südafrika und Florida. Er schildert darin verschiedene Besuche von Disney-Themenparks.[18]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leuchtspielhaus (2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randts Debütroman spielt in London. Dort eröffnen die Figuren Eric und Helen einen Friseursalon, der nur an zweiten und vierten Donnerstagen geöffnet ist. Vorbild der Kunden, die als „Members“ bezeichnet werden, ist die Aktionskünstlerin Bea. Der Roman erschien als Taschenbuch mit einer mehrfarbigen Illustration auf dem Einband.[19]

Schimmernder Dunst über CobyCounty (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randts zweiter Roman, mit dem ihm der Durchbruch gelang, wird aus der Ich-Perspektive des 26-jährigen Literaturagenten Wim Endersson erzählt. Er handelt vom Leben im fiktiven, an die Welt amerikanischer Campusstädte angelehnten CobyCounty, geschrieben mit der für Randts Wortschöpfungen typischen Binnenmajuskel. Während der Ort von Katastrophen bedroht ist, erzählt Wim von seiner Beziehung zur Pianistin Carla.[20] Der Name der Hauptfigur ähnelt dem des Regisseurs Wim Wenders. Auf dem Bucheinband ist ein Quadrat mit silberner Farbe abgebildet.

Planet Magnon (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Science-Fiction-Roman Planet Magnon ist in seiner Konstellation, Figuren- und Ortsnamen an Werke aus der US-amerikanischen Kultur, etwa an Frank Herberts Dune-Reihe sowie David Lynchs Verfilmung angelehnt.[21] Der Roman trägt Züge einer Utopie, in der von einer „alten Zeit“ gesprochen wird und in der der Tod vom Phänomen der „Diffusionierung“ abgelöst ist. Die beiden Hauptfiguren Marten Eliot und Emma Glendale sind von Planet zu Planet unterwegs, um neue Mitglieder für ihr „Dolfin“-Kollektiv anzuwerben. Die Harmonie des Sonnensystems wird jedoch vom sogenannten „Kollektiv der Gebrochenen Herzen“ bedroht. Statt einer Regierung steuert das Computersystem „ActualSanity“ politische Entscheidungen nach statistischen Erhebungen.

Der titelgebende Planet Magnon ist nach einer verbreiteten Droge benannt und wird im Almanach des Dolfin-Kollektivs als utopisches Projekt beschrieben: ein Planet, dessen Gemeinschaft sich durch den Konsum der Substanz jenseits von Abhängigkeit definiert. Der Roman verfügt über ein Schema des Sonnensystems sowie über ein Glossar, in dem zentrale Begriffe erklärt werden, darunter auch „Postpragmaticjoy“, ein postpragmatischer emotionaler Zustand. 2014 hatte Randt in der Zeitschrift Bella Triste einen Text über die Theorie des sogenannten „Post Pragmatic Joy“ veröffentlicht.[22] Auf dem Einband ist ein kupferfarbener Kreis abgebildet.

Allegro Pastell (2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman Allegro Pastell handelt von der Beziehung zwischen dem Frankfurter Webdesigner Jerome Daimler und der Berliner Schriftstellerin Tanja Arnheim. Er spielt in Frankfurt, im Frankfurter Umland und Berlin. Randt begann mit dem Romanprojekt im Jahr 2016 unter dem Arbeitstitel Jerome Daimler. Randt selbst war seit 2017 in einer Beziehung, die jedoch vor dem Schreiben des Romans endete.[23] Randt bezeichnete das Buch im Vorfeld als Liebesroman.[24] Wie Randts Familie lebt die männliche Hauptfigur Jerome Daimler in Maintal Ost. Der Romantitel Allegro Pastell geht auf die Allegro-Grundschule in Berlin-Tiergarten zurück, in dem das Training der Badminton-Abteilung des TSV GutsMuths Berlin stattfindet. Sowohl die weibliche Hauptfigur Tanja Arnheim als auch Randt selbst trainieren dort.[25] Das Wort „Pastell“ bezieht sich unter anderem auf die Pastelltöne der Website, die Jerome Daimler seiner Freundin zum Geburtstag schenken möchte. Jeromes Vater Jürgen Casper Daimler lernt im Roman seine neue Lebensgefährtin Beate über ein Online-Datingportal kennen.

Fassade der Decathlon-Filiale am Berliner Alexanderplatz

Allegro Pastell ist Randts erstes Buch, das fast ausschließlich real existierende Orte verwendet, insbesondere Clubs, Restaurants und Bars. Mehrere Kritiken wiesen auf die ausführliche Beschreibung einer Filiale der Sportartikelfirma Decathlon am Berliner Alexanderplatz hin.[26] Ein Arbeitstitel des Romans lautete Artengo, eine Decathlon-Eigenmarke unter anderem für Badminton-Zubehör. Schriftstellerin Tanja arbeitet an einem gleichnamigen Buchprojekt. Die Firma Decathlon untersagte jedoch die Benutzung des Markennamens für den Romantitel.[27]

Dem Buch ist ein Zitat aus Schimmernder Dunst über CobyCounty sowie ein Zitat des deutsch-kanadischen Autors Eckhart Tolle vorangestellt. Im Text und auf dem Buchumschlag werden Textnachrichten mit Emojis abgedruckt, zahlreiche Nachrichtendienste wie WhatsApp, iMessage, Instagram, Telegram und Snapchat kommen zum Einsatz. Wie bereits in Schimmernder Dunst über CobyCounty sind Aussagen in direkter Rede kursiv gedruckt. Erwähnt und diskutiert werden zahlreiche Musikstücke unter anderem von Yung Lean, Joy Division, Gerd Janson und Kedr Livanskyi. Auf Spotify enthält eine Playlist alle im Buch erwähnten Titel.[28] Trotz seiner realistischen Form enthält der Roman kontrafaktische Elemente, etwa die abweichende Schreibweise des Berliner Clubs About Blank („About Blanc“) oder eine Passage über den österreichischen Schriftsteller Peter Handke, von dem Jerome denkt, er sei Tanjas Lieblingsschriftsteller aus der Schweiz.

Auf dem Einband ist ein Sechseck mit einer Fotografie von Straßenlaternen abgebildet. Der bunte Farbverlauf erinnert an einen Instagram-Filter.[29] Die Literaturkritikerin Insa Wilke beschrieb Randts Buchumschläge in der SWR-Sendung Lesenswert als Formen serieller Ästhetik. Sie verwies auf die Bedeutung des Sechsecks in der christlichen Ikonografie als Symbol für die Allmacht Gottes. Denis Scheck wies auf die Verwendung von Sechsecken in Rollenspielen hin. Wilke verglich Randts Arbeitsweise mit der Ästhetik des Künstlers Thomas Demand, der Fotografien aus Papier nachbaut, die Modelle fotografiert und anschließend zerstört.[30]

Einflüsse und Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randt wird häufig mit Schriftstellern der Popliteratur wie Christian Kracht und Rainald Goetz verglichen.[26][31] Randt gibt an, stärker vom Kino als von der Literatur beeinflusst worden zu sein.[32] Zu seinen literarischen Einflüssen zählen unter anderem der frühe Peter Handke und Michel Houellebecq.[33]

Ein Auszug aus Schimmernder Dunst über CobyCounty diente Rainald Goetz als Beispiel für einen gelungenen Romananfang im Seminar anlässlich seiner Heiner-Müller-Gastprofessur 2012 an der Freien Universität Berlin.[34] In Goetz’ im gleichen Jahr erschienenem Roman Johann Holtrop wird sowohl Randts Name als auch die Formulierung „schimmernder Dunst“ verwendet. In der von Goetz erstellten Personenliste zum Roman taucht Randt jedoch nicht auf.[35]

Die Performance-Gruppe The Agency, mit der Randt arbeitete, verwendet für ihre Website in Anlehnung an Randts Begriff die Domain postpragmaticsolutions.com.[36]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kürzere Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leuchtspielhaus. Auszug, BELLA triste 20, Hildesheim 2008, ISSN 1618-1727
  • a room with a view (Mark Borthwick), in: Susanne Gaensheimer und Hauke Hückstädt (Hg.): Acht Betrachtungen. 8 Autoren. 8 Kunstwerke. Mit Beiträgen von Helene Hegemann, Thomas von Steinaecker, Peggy Mädler, Thomas Pletzinger, Judith Schalansky, Leif Randt, Annika Scheffel, Saša Stanišić, Henrich Editionen, Frankfurt 2013, ISBN 9783943407204, S. 28–33.
  • Post Pragmatic Joy (Theorie), BELLA triste 39, Hildesheim 2014, S. 7–12.
  • SNOOZE (Version 2.7), in: Stefan Brandt (Hg.) 2029 – Geschichten von morgen, Suhrkamp 2019, S. 327–340.

Theateradaptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marc Reichwein: Niemand hat die Absicht, den Gender-Stern zu haten. In: Welt.de. 21. Mai 2017, abgerufen am 28. September 2019.
  2. Leif Randts Internet-Verlag Tegel Media - Das seltsame Pop-Universum eines Buchpreis-Nominierten. Abgerufen am 18. April 2020 (deutsch).
  3. KulturSPIEGEL-Wettbewerb: Leif Randt gewinnt Jurypreis. In: Spiegel Online. 8. Dezember 2009, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  4. Bachmannpreis.eu: Ernst-Willner-Preis für Leif Randt, 10. Juli 2011
  5. Internationaal Literatuur Bureau Linda Kohn:„Schimmernder Dunst über CobyCounty“ (Memento vom 1. November 2013 im Internet Archive), August 2011.
  6. Leif Randt: Schimmernder Dunst über CobyCounty. Roman. In: perlentaucher.de. Abgerufen am 9. März 2020.
  7. Jana Hensel: Frankfurter Buchmesse - Die Wütenden. In: Der Freitag. 6. Oktober 2011, abgerufen am 9. März 2020.
  8. Lena Bopp: Die fetten Jahre sind die besten. In: FAZ.net. 5. August 2011, abgerufen am 16. Dezember 2014.
  9. Alexander Jürgs: Literaturszene: Jungstars setzen der Sammlung des MMK ein Denkmal. In: DIE WELT. 30. Juni 2013 (welt.de [abgerufen am 26. August 2020]).
  10. "Planet Magnon" von Leif Randt. Abgerufen am 28. September 2019.
  11. Situation 24: Nicholas Mockridge und Leif Randt. In: Santa Lucia. 2. März 2017, abgerufen am 15. März 2020 (deutsch).
  12. Philipp Bovermann: Perfect Romance – The Agency und Leif Randt umgarnen die Besucher der Münchner Kammerspiele mit einer stylishen Dating-Simulation. Abgerufen am 23. August 2020 (deutsch).
  13. Nominiert. Abgerufen am 18. August 2020.
  14. Leif Randt: Allegro Pastell. Roman. In: perlentaucher.de. Abgerufen am 6. März 2020.
  15. Ijoma Mangold: Leif Randt: Das absolute Jetzt. In: Die Zeit. 5. März 2020, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 16. März 2020]).
  16. Interviewer Leif Randt - Die bessere Welt als Marketingaufgabe. Abgerufen am 23. August 2020 (deutsch).
  17. Die Seelencoach: Utopien, Visionen & Ziele. 8. Juli 2020, abgerufen am 23. August 2020.
  18. SWR2, SWR2: Leif Randt: „MAPS ME“ – Jahre im Disneyland. Real-Life-Reiseminiaturen. Abgerufen am 23. August 2020.
  19. Von Kathrin Schlimme: Anders sein - Über Leif Randts Roman „Leuchtspielhaus“ : literaturkritik.de. Abgerufen am 22. August 2020 (deutsch).
  20. Leif Randt: Schimmernder Dunst über CobyCounty. Roman. Abgerufen am 15. März 2020.
  21. Postpragmaticjoy – Zu Leif Randts »Planet Magnon« von Heinz Drügh 15.1.2016 | POP-ZEITSCHRIFT. Abgerufen am 15. August 2020 (deutsch).
  22. Tobias Schmidt: Zur aktuellen Lage der jungen deutschsprachigen Literatur: Die Zeitschrift „BELLA triste“ berichtet vom „Prosanova“- Festival 2014. Abgerufen am 28. September 2019.
  23. Republik: «Das irrsinnige Privileg, im eigenen Kokon leben zu können». Abgerufen am 19. August 2020.
  24. Dear Reader | Leif Randt über seine Lieblingsfilme – Aus dem Zentrum einer Ästhetik | detektor.fm – Das Podcast-Radio. 27. September 2019, abgerufen am 19. August 2020 (deutsch).
  25. Xaver von Cranach, DER SPIEGEL: "Allegro Pastell" von Leif Randt: Liebe in den Zeiten von Instagram - DER SPIEGEL - Kultur. Abgerufen am 15. März 2020.
  26. a b Jens-Christian Rabe: Neuer Roman von Leif Randt: Alles schon irgendwie okay. Abgerufen am 15. März 2020.
  27. Jan Küveler: Leif Randts Roman „Allegro Pastell“: Die Liebe in Zeiten von Instagram. In: DIE WELT. 6. März 2020 (welt.de [abgerufen am 16. März 2020]).
  28. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Buch-Tipp: „Allegro Pastell“ von Leif Randt: Alles gut. Abgerufen am 18. April 2020.
  29. Ertappt | Litlog. Abgerufen am 15. August 2020 (deutsch).
  30. lesenswert Quartett mit Denis Scheck. Abgerufen am 15. August 2020.
  31. Fast-Gewinner - Sexpositives Ausgehen in Berlin. Abgerufen am 17. März 2020.
  32. Mascha Jacobs: Aus dem Zentrum einer Ästhetik. In: Dear Reader. Abgerufen am 28. September 2019.
  33. Deutsche Literatur: Leif Randt, Schriftsteller - Bilder & Fotos - WELT. Abgerufen am 28. September 2019.
  34. Jan Lietz: Gastprofessor Goetz. In: Jan Lietz. 15. September 2012, abgerufen am 28. September 2019.
  35. Gregor Keuschnig: Alles nur Monopoly für Erwachsene. Rainald Goetz' Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. In: Glanz & Elend. 27. Oktober 2012, abgerufen am 28. September 2019.
  36. ABOUT | THE AGENCY Performance / Immersion / Theater. Abgerufen am 23. August 2020.