Leipziger Missionswerk

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Das Missionshaus in Leipzig 1906.

Das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig ist die heute noch aktive Nachfolgeorganisation der 1836 gegründeten Dresdner Mission, die 1848 als Leipziger Mission nach Leipzig verlegt wurde. Sie versteht sich als Nachfolgeorganisation der Dänisch-Halleschen Mission. Getragen wird das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchen Sachsens und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altar von 1913
Altar mit der Kreuzigungsgruppe in dem Andachtssaal des Missionshauses in Leipzig.
Missionsstationen 1914
Missionsstationen der Leipziger Mission in Tamil Nadu in dem Jahr 1914. Die Karte zur Vergrößerung dreimal anklicken.
Missionsstationen der Leipziger Mission in Tansania in dem Jahr 1914. Die Karte zur Vergrößerung dreimal anklicken.

Die Dresdner Mission wurde am 17. August 1836 als Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft zu Dresden gegründet. Ihre Zentrale befand sich in der Waisenhauskirche am späteren Georgplatz. Am 2. März 1840 entsandte sie Heinrich Cordes (1813–1892) als Missionar nach Tranquebar in Südindien. 1842 folgte Carl Ochs. Damit übernahm sie die Nachfolge der 1704 gegründeten Dänisch-Halleschen Mission.

Karl Graul (1814–1864), seit 1844 Direktor der Missionsleitung, setzte die theologische Universitätsausbildung der zukünftigen Missionare durch. In diesem Zusammenhang erfolgte die Umsiedlung der Mission nach Leipzig. So wurde aus der Dresdner Mission mit Beschluss vom 31. August 1847 die Evangelisch-Lutherische Mission zu Leipzig – die Leipziger Mission. 1856 erfolgte der Einzug in das Missionshaus des Leipziger Missionswerkes in der Paul-List-Straße 19 (bis 1947 Carolinenstraße genannt). Von 1895 bis 1914 hatte die Leipziger Mission ihre Blütezeit mit dem Aufbau von Missionsstationen in Indien und Afrika. Zwischen 1925 und 1939 ist ein erneutes Wiederaufleben der Missionsaktivitäten festzustellen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die Leipziger Mission in beiden Teilen Deutschlands einvernehmlich als Evangelisch-Lutherische Mission zu Leipzig und als Evangelisch-Lutherische Mission zu Erlangen. Christoph Jahn übernahm 1965 in Erlangen in der Evangelisch-lutherischen Mission (Leipziger Mission) zu Erlangen die Leitung im neugegründeten Verlag der Ev.-Luth. Mission Erlangen.[1] Der Verlag der Leipziger Mission in Leipzig hatte seine Arbeit in der sozialistischen DDR einstellen müssen. Deshalb veröffentlichte der Verlag der Ev.-Luth. Mission Erlangen nun sämtliche Missionsliteratur der Leipziger Mission in der Bundesrepublik Deutschland. Dort erschienen auch in den Jahren 1966 bis 1977 die Mitteilungsblätter Leipziger Mission. 1995 übernahm das Missionswerk Bayern die Trägerschaft des Verlags der Ev.-Luth. Mission Erlangen, der 1998 in Erlanger Verlag für Mission und Ökumene umbenannt wurde.

In Hildesheim gab es damals die Hildesheimer Zentrale der Evangelisch-lutherischen Mission (Leipziger Mission) zu Erlangen. Dietrich Winkler wurde 1970 Indienreferent der Leipziger Mission im Hildesheimer Missionshaus. Das Missionshaus in Hildesheim wurde am 25. Mai 1977 nach der Gründung des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Niedersachsen (ELM) in Hermannsburg zur Außenstelle der ELM. Die Außenstelle wurde am 30. Juni 2006 geschlossen und ihre Villa in Hildesheim wurde verkauft.

Am 25. Mai 1977 wurde das Evangelisch-lutherische Missionswerk (ELM) aus der Missionsanstalt Hermannsburg - auch bekannt unter Hermannsburger Mission - als gemeinsame Einrichtung der evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers, Braunschweigs und Schaumburg-Lippes aus dem Zusammenschluss der Missionsanstalt Hermannsburg und der Hildesheimer Zentrale der Evangelisch-lutherischen Mission (Leipziger Mission) zu Erlangen gegründet. Dietrich Winkler wurde auch hier in den Jahren 1977 bis 1981 Indienreferent der Leipziger Mission.

Am 1. April 1972 wurde das Missionswerk Bayern gegründet.[2] Es engagierte sich für die Missionsarbeit der Leipziger Mission und übernahm die Missionsarbeit der Gesellschaft für Innere und Äußere Mission in Papua-Neuguinea und der Berliner Mission in Tansania. 1995 übernahm das Missionswerk Bayern die Trägerschaft des Verlags der Ev.-Luth. Mission Erlangen, der 1998 in Erlanger Verlag für Mission und Ökumene umbenannt wurde. 2007 entstand die Mission EineWelt aus der Zusammenlegung des Missionswerks Bayern, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und der Arbeit des Lateinamerikabeauftragten. Die Mission EineWelt ist eine Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit Sitz in Neuendettelsau.

Im Jahr 1992 löste sich in Leipzig der Verein der „Leipziger Mission“ auf. Stattdessen wurde das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig mit Sitz in Leipzig gegründet. Das ELM in Hermannsburg führt seitdem seine eigene Indienarbeit als selbständiger Partner neben der „Leipziger Mission“ weiter.

1993 wurde das Leipziger Missionswerk als Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V. in der Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirchen Mecklenburgs, Sachsens und Thüringens gegründet. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs teilte im Jahr 2011 mit, dass sie die Trägerschaft für das Leipziger Missionswerk im Zuge der Kirchenfusion zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland beenden werde. Diese Entscheidung schränkte die finanziellen Möglichkeiten des Leipziger Missionswerks weiter ein, nachdem es bereits nach der Wende die Förderung durch die landeskirchlichen Träger der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Erlangen in der damaligen Bundesrepublik Deutschland verloren hatte.

Das ELM in Hermannsburg führt seit 1993 seine eigene Indienarbeit als selbständiger Partner neben der „Leipziger Mission“ weiter.

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direktoren
Karl Graul, Missionsdirektor (1843–1859)
Carl Paul, Missionsdirektor (1911–1923).

Missionsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahrnehmung der christlichen Missionare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Globetrotter und Schriftsteller Colin Ross schreibt 1928 in seinem Buch Mit Kind und Kegel in die Arktis:

  • Mag man über den Wert der Mission verschiedener Ansicht sein, über den Wert der Missionare jedoch kaum. Ich wenigstens habe sie in allen Breiten als hervorragende,ungewöhnlich weitblickende Menschen kennengelernt, die nicht nur im Allgemeinen mehr von den Sitten und Gebräuchen wie von der Psyche der Eingeborenen wissen als irgendein anderer Weißer, sondern die gewöhnlich auch ein erstaunlich weitherziges Verstehen für die ursprünglichen religiösen Vorstellungen der Menschen haben, die sie zum Christentum bekehren.[4]

Heutige Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterstützt werden überseeische Partner mit Finanz- und Personalhilfen, sowie in ihren diakonischen und evangelistischen Vorhaben.

In Indien werden folgende Institutionen unterstützt:

  • die Tamilische Evangelisch-Lutherische Kirche (TELC),
  • die Theologische Hochschule Gurukul in Chennai,
  • die Vereinigte Theologische Hochschule in Bangalore,
  • das Tamil Nadu Theologische Seminar in Madurai,
  • das Henry Martyn Institut in Hyderabad.

Gefördert wird ebenfalls die Lutherische Bethlehemgemeinde in Rangun (Burma).

In Tansania besteht eine Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche, die heute aus 20 Diözesen besteht. Traditionell enge Kontakte hat das Missionswerk zu den Diözesen im Norden des Landes, die aus der Arbeit der Leipziger Mission entstanden sind. Das sind:

die Nord-Diözese, Moshi,
die Meru-Diözese, Usa River,
die Diözese in der Arusha Region,
die Pare-Diözese, Same,
die Zentral-Diözese, Singida,
die Nord-West Diözese, Bukoba.

Seit Januar 2009 ist das LMW auch für Teile der Tansania-Arbeit der ehemaligen Kirchenprovinz Sachsen in den sechs Süd-Diözesen des Landes zuständig. Das sind:

die Ulanga-Kilombero-Diözese, Ifakara,
die Iringa-Diözese, Iringa,
die Süd-Diözese, Njombe,
die Süd-Zentral-Diözese, Makete,
die Südwest-Diözese, Matamba,
die Konde-Diözese, Tukuyu.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Papua-Neuguinea mit ihren 16 Kirchenbezirken (Distrikten) ist der dritte große Partner des Leipziger Missionswerkes. Mit Personalentsendungen werden die kirchliche Aus- und Weiterbildung sowie das kirchliche Gesundheitswesen unterstützt. Finanziell gefördert werden beispielsweise Projekte

  • zur Malaria- und AIDS-Bekämpfung,
  • zur Trinkwasserbereitstellung,
  • zur Schulbildung von Kindern,
  • zum Gemeindeaufbau.

Freundes- und Förderkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Freundes- und Förderkreis des Leipziger Missionswerkes wurde 1819 unter dem Namen Missions-Hilfsverein gegründet. Durch die Arbeit des Missions-Hilfsvereins entstand 1836 die Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft zu Dresden, die 1840 den ersten Missionar nach Südindien aussandte. Nach dem Umzug von Dresden nach Leipzig in das Leipziger Missionshaus trug die bisherige Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft zu Dresden den Namen Evangelisch-Lutherische Mission zu Leipzig – die Leipziger Mission. Die Leipziger Mission begann 1893 neben der Missionsarbeit in Indien auch die Missionsarbeit im damaligen Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania. 1902 entstand der Sammelverein „Ährenlese“. Nach der deutschen Teilung im Jahr 1949 erschienen von 1951 bis 1992 in der Bundesrepublik Deutschland jährliche Veröffentlichungen unter den Namen Ährenlese der Evang.-Luth. Mission (Leipziger Mission) (1951 bis 1964) und Ährenlese (1964 bis 1992). Im Jahr 1953 begann die Leipziger Mission zusätzlich mit der Arbeit in Papua-Neuguinea und von 1954 bis 1976 in Brasilien. Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde im Jahr 1992 der Verein „Freundes- und Förderkreis des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes e.V.“ gegründet. Er umfasst im Jahr 2014 rund 3.300 Mitglieder und will die Arbeit des Leipziger Missionswerkes (LMW) bekanntmachen, fördern sowie unterstützen.

Archiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archivbestände der Leipziger Mission bis zum 1. Juli 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Frühjahr 2006 befindet sich der überwiegende Teil des Archivbestandes vom Evangelisch-lutherisches Missionswerk Leipzig als Dauerleihgabe im Archiv der Franckeschen Stiftungen in Halle. Nach Halle gegeben wurden die Bestände des Archivs, die vor der Umwandlung der Leipziger Mission in das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig am 1. Juli 1993 entstanden sind. Es sind dies unter anderem die Personalakten der verstorbenen Missionarinnen und Missionare, Missionslehrerinnen sowie Krankenschwestern der Leipziger Mission - einschließlich der ausführlichen Dokumentation ihrer Arbeit (ca. 100 lfd. Meter).[5] Personalakten noch lebender Missionare sowie eine Handbibliothek für die Mitarbeitenden verbleiben im Missionshaus Leipzig. Dort finden sich auch weitere Sammlungen.

Archivbestände der Evang.-Luth. Mission (Leipziger Mission) zu Erlangen e. V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Archiv vom Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) in Hermannsburg enthält die Archivbestände der Missionsanstalt Hermannsburg (1849–1977) und des - 1977 aus der Fusion mit der Evang.-Luth. Mission (Leipziger Mission) zu Erlangen e. V. entstandene - Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigene Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jahresbericht des Evangelischen Missions-Vereins in Leipzig. Evangelischer Missions-Verein <Leipzig>, Leipzig 1821–1901 (erschienen: [1.]1821; 2.1822 - 83.1902[?]).
  • Anzeigenblatt für die evangelisch-lutherische Missionsgesellschaft zu Dresden. Beilage zu: Pilger aus Sachsen. Dresden 1. Oktober 1836 bis Ende 1838.
  • Dresdener Missions-Nachrichten. Hrsg.: Evangelisch-Lutherischen Missionsgesellschaft zu Dresden. Naumann, Dresden 1839–1840.
  • Missions-Nachrichten der Ev.-Luth. Missionsgesellschaft zu Dresden. Hrsg.: Evangelisch-Lutherischen Missionsgesellschaft zu Dresden. Dresden : Naumann, 1841–1845.
  • Evangelisch-lutherisches Missionsblatt. Hrsg.: Evangelisch-Lutherische Mission zu Leipzig. Dresden 1846–1847 und Leipzig 1848–1941. Danach wurde das Erscheinen eingestellt. Ab 1892 darin: Jahresbericht der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Leipzig.
  • Jahresbericht der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Leipzig. Leipzig 31.1849/50 - 109.1927(1928) (nachgewiesen). Ab 74.1892 auch in: Evangelisch-lutherisches Missionsblatt. Anschließend: Die Arbeit der Leipziger Mission. Jahresbericht. Leipzig 110.1928(1929) - 122.1940/41. Anschließend: Vom Dienst der Leipziger Mission (Ausgaben nicht nachgewiesen).
  • Blätter für Mission. Ein Volksmissionsblatt der Leipziger Mission. Herausgegeben vom Sächsischen Haupt-Missionsverein und der Missionskonferenz in Sachsen. Erschienen: Dresden 1863–1939, Erscheinungsverlauf: [1.]1863/64 - 77.1939. Ausgabe Hannover 1940–1940 (Erscheinungsverlauf 1.1940 - 2.1941[?]).
  • Sammlung von Missionsschriften. Verlag der Evang.-Luth. Mission, Leipzig (Band 1–12 nachgewiesen) 1888 bis 1901.
  • Bericht für die Frauen-Hilfs-Vereine der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Leipzig Leipzig 1.1896 - 11.1906[?], später: Jahresbericht für die Frauen-Hilfsvereine der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Leipzig 14.1909 (?) - 25.1919 (nachgewiesen).
  • Leipziger Missionsstudien. Neue Folge 1-7, Verlag der Evang.-Luth. Mission, Leipzig 1928–1934.
  • Aus Vergangenheit und Gegenwart der Leipziger Mission. Serie mit 10 Broschüren (nachgewiesen). Verlag der Evang.-Luth. Mission, Leipzig 1936.
  • Ährenlese der Evang.-Luth. Mission (Leipziger Mission). Erlangen 1951–1964. Anschließend: Ährenlese. Hrsg.: Evangelisch-Lutherische Mission. Erlangen 1964–1992.
  • Leipziger Mission. Schriftenreihe. Verlag der Evang.-Luth. Mission, Erlangen 1966–1976/77(1975).
  • Gottes Werkzeug für die Welt. 150 Jahre Leipziger Mission. Dokumentation. Verlag der Ev.-luth. Mission, Erlangen 1987.[6]
  • Kirche weltweit: Mitteilungsblatt des Leipziger Missionswerkes. Hrsg.: Evangelisch-Lutherische Mission. Leipzig ab 1992.
  • Jahresberichte Hrsg.: Leipziger Missionswerk. Leipzig ab 2005/2006.
  • Materialmappen Hrsg.: Leipziger Missionswerk. Leipzig ab 2012.

Sekundärliteratur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Handmann: Die Evangelisch-Lutherische Tamulen-Mission in der Zeit ihrer Neubegründung, J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung, Leipzig 1903.
  • Paul D. Fleisch: Hundert Jahre Lutherischer Mission, Leipzig 1936.
  • Carl Ihmels: Eine Tamulenkirche entsteht. Ev.-Luth. Mission Leipzig o. J. (1937?), 20 Seiten.
  • W. Hellinger: The Leipzig Evangelical-Lutheran Mission. In: C. H. Swavely (Hg.): The Lutheran Enterprise in India. Madras, Federation of Evangelical Lutheran Churches in India (FELCI) 1952, Seite 15–31.
  • Paul H. von Tucher: Nationalism: Case and crisis in Missions - German Missions in British India 1939 - 1946. Diss. Erlangen 1980. Selbstverlag Erlangen 1980. Siehe dazu:[1], [2] und [3].
  • Hugald Grafe (Hg): Evangelische Kirche in Indien. Auskunft und Einblicke. Erlanger Taschenbücher Band 51. Verlag der Ev.-Luth. Mission, Erlangen 1981.
  • Niels-Peter Moritzen: Werkzeug Gottes in der Welt: Leipziger Mission 1836-1936-1986, Verlag der Ev.-Luth. Mission, Erlangen 1986.
  • Ponniah Manoharan: Warungal. Die indische Tamulenkirche lädt ein. Verlag der Ev.-luth. Mission, Erlangen 1986.
  • Joachim Schlegel (Hrsg.): 150 Jahre Leipziger Mission. Gottes Werkzeug für die Welt. Dokumentation. Erlanger Taschenbücher Bd. 76. Verlag der Ev.-Luth. Mission, Erlangen 1987. ISBN 3-87214-217-8 Hier findet sich auf Seite 64–88 der Aufsatz: Niels-Peter Moritzen: Die letzten 50 Jahre - Rückblick und Ausblick. Dieser Artikel umfasst die Arbeit des Leipziger Missionswerks in den Jahren 1937 bis 1987.
  • Hugald Grafe: The History of Christianity in Tamilnadu from 1800 to 1975. Erlangen 1990. (Erlanger Monographien aus Mission und Ökumene; 9).
  • C. S. Mohanavelu: German Tamilology. German contributions to Tamil language, literature and culture during the period 1706-1945. Madras 1993.
  • Afrikabestände im Archiv des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig e.V. Erscheint in Serie ab Teil 1 ff im Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig, Leipzig 1998 ff.
  • Afrikabestände in den evangelisch-lutherischen Missionsarchiven Leipzig und Moshi. Bearb. von Adam Jones, Christoph Langer, Steffen Lehmann. Institut für Afrikanistik, Leipzig 2000.
  • Andreas Nehring: Orientalismus und Mission: Die Repräsentation der tamilischen Gesellschaft und Religion durch Leipziger Missionare 1840 – 1940, Wiesbaden 2003.
  • Erika Pabst (Hg.): Quellenbestände der Indienmission 1700 – 1918 in Archiven des deutschsprachigen Raums. Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien 9. Halle 2005.
  • Roland Sckerl: Tranquebar. Bilder aus den ersten hundert Jahren lutherischer Mission in Indien. Drei Kurzbiographien nach alten Berichten. Durmersheim, 2006.
  • Eva-Maria Siebert Johnson: Lobt Gott mit Hymnen und Worten, mit Bogenliedern und Singpredigten., Leipziger Missionswerk, Vortrag in Leipzig am 30. Juni 2012.
  • Hugald Grafe: Kirche unter Dalits, Adivasi und Kastenleuten in Südindien. Die indischen Partnerkirchen der lutherischen Kirchen in Niedersachsen. Werden und Wachsen. Reihe: Quellen und Beiträge zur Geschichte der Hermannsburger Mission und des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen. Bd. 22, LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London 2013. ISBN 978-3-643-12098-4
  • Ponniah Manoharan: Arbeit des ELM in Indien, vorgelegt am 03. Dezember 2003 von Pastor Ponniah Manoharan, Asienreferent ELM (Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen). (Aufgerufen am 25. Februar 2016)
  • „Ein Missionarsleben“. Hermann Gäbler und die Leipziger Mission in Südindien (1891-1916). Evangelische Verlagsanstalt GmbH, Leipzig 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Evangelisch-lutherisches Missionswerk Leipzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Christoph Jahn.
  2. Dr. Hermann Vorländer, Direktor des Bayrischen Missionswerkes von 1991 bis 2007: Zum Verhältnis des Leipziger und des Bayrischen Missionswerkes
  3. Shane Desiatnik: Australian Jewish News. In: Ghil’ad’s Indigenous language game changer. 12. Juli 2018. Abgerufen am 13. Juli 2018.
  4. Die Leipziger Mission (jetzt Leipziger Missionswerk) veröffentlichte dieses Zitat in: Evangelisch-lutherisches Missionsblatt, 91. Jahrgang, Nr. 2 vom Februar 1936, Seite 55, Verlag der Ev.-luth. Mission, Leipzig 1936. Damit zeigte sie, dass dieses Zitat ihrem eigenen Selbstverständnis entspricht.
  5. Findmittel zum Bestand des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig e.V. im Archiv der Franckeschen Stiftungen (Namensregister ist am Schluss). (PDF; 509 kB)
  6. Diese Dokumentation enthält Beiträge, die in den Veranstaltungen zum 150jährigen Jubiläum des Leipziger Missionswerkes am 24.-27. Mai 1986 in Leipzig vorgetragen wurden.