Leise flüstern die Pistolen

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Film
Deutscher TitelLeise flüstern die Pistolen
OriginaltitelThe Silencers
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1966
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Phil Karlson
Drehbuch Oscar Saul
Produktion Irving Allen
Musik Elmer Bernstein
Kamera Burnett Guffey
Schnitt Charles Nelson
Besetzung
Synchronisation
Chronologie

Nachfolger →
Die Mörder stehen Schlange

Leise flüstern die Pistolen ist ein US-amerikanischer Spionagefilm von 1966, bei dem das Drehbuch auf Romanen von Donald Hamilton basiert. Unter der Regie von Phil Karlson spielte Dean Martin erstmals den Geheimagenten Matt Helm. Der Film wurde von Irving Allen produziert und von Elmer Bernstein musikalisch unterlegt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Handlung wird der erfahrene Geheimagent Matt Helm, der sich nur noch als Fotograf betätigt, aus dem vorzeitigen Ruhestand wieder in den Dienst gerufen, weil eine multi-nationale Verbrecherorganisation mit dem Einsatz einer Atombombe droht. Wie man es schon von dem berühmten Geheimagenten James Bond kennt, begegnet er bei seinem Auftrag mehreren schönen Frauen.

Darstellungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sänger und Schauspieler Dean Martin stellt den abgebrühten Geheimdienst-Veteranen Matt Helm als einen Liebhaber von Whisky, Zigaretten und schönen Frauen dar. Auf der Höhe der Bond-Manie produziert, wurden vor allem auch die Bond-typischen Gadgets und Topoi parodiert, meist aber in etwas skurriler Art und Weise – so gibt es seltsame bauliche Gimmicks in Helms Haus, wie ein Bett, das ihn an den Pool fährt und dort hinein rutschen lässt, zwei automatische Stangen, an denen er und seine jeweilige Partnerin sich abtrocknen lassen können und auch eine automatische Doppel-Kaffee-Station.

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film war so erfolgreich, dass sich Dean Martin anschließend als Co-Produzent und Hauptdarsteller an drei Fortsetzungen beteiligte. So entstand ebenfalls 1966 Die Mörder stehen Schlange, gefolgt von Wenn Killer auf der Lauer liegen aus dem Jahre 1967. Zwei Jahre darauf wurde mit Rollkommando der vierte Film der Reihe produziert.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Phantastisches Spektakel im Stil der James-Bond-Filme. […] Raffinierte Mischung aus Sex und Crime.“

„Ein kalt und glatt inszenierter Reißer, dessen rüder Witz kaum zur Persiflage taugt. Überflüssig.“

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronfassung entstand 1966 bei der Ultra-Film in München nach dem Dialogbuch von Wolfgang Schnitzler unter der Dialogregie von John Pauls-Harding.[3]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Agent X Harry Holcombe John Pauls-Harding
Andreyev Roger C. Carmel Wolf Ackva
Barbara Nancy Kovack Helga Trümper
Bewaffneter in Garage Robert Phillips Erich Ebert
Domino Richard Devon Herbert Weicker
FBI-Agent Robert Glem Fred Klaus
Funker Grant Woods Klaus Kindler
Gail Stella Stevens Heidi Treutler
Joe Wigman Arthur O'Connell Robert Klupp
Lovey Kravezit Beverly Adams Kerstin de Ahna
MacDonald James Gregory Arnold Marquis
Matt Helm Dean Martin Holger Hagen
Rezeptionist Patrick Waltz Norbert Gastell
Sam Gunther Robert Webber Christian Marschall
Tina Daliah Lavi Rose-Marie Kirstein
Tung-Tze Victor Buono Anton Reimer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rororo-Taschenbuch Nr. 3174 (1988), S. 2204
  2. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 148/1966
  3. Leise flüstern die Pistolen. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 4. Juni 2021.