Leistungspotenzial (Wirtschaft)

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Als Leistungspotenzial wird in der Wirtschaft die Fähigkeit zur Erstellung spezifischer Sach- und Dienstleistungen eines Unternehmens bezeichnet. Dies kann die Bereitstellung verschiedener Varianten eines Produktes (z. B. unterschiedliche Größen oder Ausstattungen) sowie die Fähigkeit zur Angebotsumstellung (Möglichkeit, binnen kurzer Zeit neue Leistungen anzubieten) umfassen.

Elemente des Leistungspotenzials[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Elemente des Leistungspotenzials lassen sich wie folgt charakterisieren:

  • Leistung: Ergebnis des Produktionsprozesses von Sachgütern oder/und Dienstleistungen
  • Leistungspotenzial: Gesamtheit möglicher Leistungen
  • Hauptleistung: Primärleistung zur Erzielung des Umsatzprozesses
  • Vorleistungen: Notwendige Leistungen zur Realisierung der Hauptleistung (Lieferbereitschaft, Qualitätskontrolle, Kundenbetreuung und -beratung, Konditionengestaltung, Information usw.)
  • Zusatzleistungen: Leistungen zur Schaffung der Verwendungsfähigkeit (Montage, Schulung, Anlieferung usw.)
  • Nebenleistungen: Erhöhung der Verwendungsfähigkeit (im engeren Sinne: Kulanzleistungen wie „Lieferung frei Haus“; im weiteren Sinne: Zugaben wie z. B. das Kochbuch zum Herd)
  • Folgeleistungen: Erhaltung der Einsatzfähigkeit (Wartung, Reparatur, Ersatzteilbereitstellung)
  • Sonderleistungen: Diese stehen in keinem direkten Bezug zur Hauptleistung (z. B. Kindergarten im Kaufhaus)

Anmerkung:: Zusatzleistungen, Nebenleistungen, Folgeleistungen und Sonderleistungen werden auch als Sekundärleistungen bezeichnet.