Lelalai

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Suco Lelalai
Der Suco Lelalai liegt im Südwesten des Verwaltungsamts Quelicai. Die Orte namens Lelalai liegen im Norden und Osten des Sucos.
Daten
Fläche 22,05 km²[1]
Einwohnerzahl 809 (2015)[1]
Chefe de Suco Justino Xavier Freitas
(Wahl 2009)
Orte Position[2] Höhe
Cairedo 8° 38′ S, 126° 30′ O 472 m
Daemenama 8° 40′ S, 126° 31′ O 590 m
Lelalai (Nord) 8° 38′ S, 126° 29′ O 368 m
Lelalai (Ost) 8° 39′ S, 126° 31′ O 590 m
Lolubowogua 8° 40′ S, 126° 31′ O 532 m
Sauacassa (Ost) 8° 39′ S, 126° 31′ O 603 m
Sauacassa (Süd) 8° 41′ S, 126° 31′ O 465 m
Sogau 8° 39′ S, 126° 29′ O 357 m
Uabuu 8° 39′ S, 126° 30′ O 497 m
Uaibu 8° 39′ S, 126° 31′ O 603 m
Ualiu 8° 38′ S, 126° 32′ O 614 m
Uilao 8° 39′ S, 126° 30′ O 433 m
Lelalai (Ost) (Osttimor)
Lelalai (Ost)
Lelalai (Ost)

Lelalai ist der Name zweier osttimoresischer Orte und eines Sucos im Verwaltungsamt Quelicai (Gemeinde Baucau).

Die Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptort des Sucos ist Lelalai im Osten des Sucos. Er liegt auf einer Meereshöhe von 590 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Catolica Lelalai.[3] Der zweite Ort namens Lelalai im Suco liegt im Norden des Sucos auf einer Meereshöhe von 368 m.

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lelalai leben 809 Einwohner (2015), davon sind 394 Männer und 415 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 36,7 Einwohner/km². Im Suco gibt es 185 Haushalte.[1] Fast 100 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Tetum Prasa und Tetum Terik.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Lelalai eine Fläche von 19,20 km².[5] Nun sind es 22,05 km².[1] Der Suco liegt im Südwesten des Verwaltungsamts Quelicai. Nördlich liegt der Suco Bualale, östlich die Sucos Laisorolai de Baixo und Laisorolai de Cima und südöstlich der Suco Maluro. Im Westen und Süden grenzt Lelalai an den (Gemeinde Viqueque), westlich an die Sucos Uaibobo und Nahareca (Verwaltungsamt Ossu) und südlich an den Suco Afaloicai (Verwaltungsamt Uato-Lari). Die Grenze zu Laisorolai de Baixo und Bualale bildet der Fluss Cassaquiar, ein Quellfluss des Seiçals. Im Grenzgebiet zu Maluro entspringt der Defaliu, der entlang der Grenze nach Süden fließt. Er ist ein Quellfluss des Bebui.[6]

Es führt keine Überlandstraße in den Suco, weswegen er mit der Außenwelt nur schlecht angebunden ist. Für die Parlamentswahlen in Osttimor 2007 mussten die Wahlurnen per Hubschrauber zum Wahllokal in der Grundschule gebracht und abgeholt werden.[3] Im Zentrum des Sucos liegen nah beieinander die Orte Ualiu (Uataliu, Uatalio), Uabuu und Uilao (Uailao). Westlich davon liegt das Dorf Sogau, östlich die Orte Cairedo und Uaibu. Neben dem Ort Lelalai im Osten befinden sich hier die Dörfer Daemenama, Lolubowogua und Sauacassa. Im Süden liegt ein weiteres Dorf namens Sauacassa und der Ort Ateuaisai reicht von Afaloicai nach Lelalai hinein.[7]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Dauaduca, Dessa, Maluro und Ossoliro.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2012 wurden eine Schule und sechs weitere Gebäude durch schwere Regenfälle zerstört.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Soares zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Justino Xavier Freitas.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. a b Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Lelalai (Tetum; PDF; 8,6 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 499 kB)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. Radio Timor-Leste: Seven houses destroyed in Baucau, 16. Mai 2012
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

Koordinaten: 8° 39′ S, 126° 31′ O