Lemar

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Dieser Artikel behandelt den igbo-britischen R&B-Sänger. Zum französischen Fußballspieler siehe Thomas Lemar.
Lemar (2007)

Lemar (* 4. April 1978 in Tottenham, London als Lemar Obika) ist ein igbo-britischer R&B-Sänger.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lemar begann seine Karriere im Vorprogramm von Usher und Destiny’s Child. Trotzdem wurde er lange Zeit nicht beachtet und nur langsam baute sich seinen Ruf auf. Ein von ihm bereits unterschriebener Major Label Vertrag wurde aufgrund interner Umstrukturierungen von Labelseite aus aufgelöst.[1] Seinen Durchbruch schaffte er schließlich 2002 mit der Teilnahme an der Castingshow Fame Academy des britischen Fernsehsenders BBC.

Am 18. April 2005 veröffentlichte Lemar aus seinem Album „Time to Grow“ die Single „If There's Any Justice“. Am 25. April 2005 erschien „Time to Grow“ in Deutschland bei Sony BMG. Am 4. September 2006 erschien dann die neue Single „It's Not That Easy“ aus dem dritten Album „The Truth About Love“ (erscheint am 19. September) in England.

Im April und Mai 2007 ist Lemar in Deutschland live als „Special Guest“ von Beyoncé zu sehen gewesen.

Heute gehört Lemar zu den bekanntesten europäischen RnB-Stars, obwohl typischerweise die US-Künstler die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen.[2] Lemar wird von Kritikern auf eine Stufe mit anderen international renommierten UK-Acts wie Jamelia gestellt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2003 Dedicated
300! 300! 54
(3 Wo.)
16 Platin
(25 Wo.)
2004 Time to Grow
55
(3 Wo.)
68
(1 Wo.)
38
(5 Wo.)
8 Doppelplatin
(30 Wo.)
2006 The Truth About Love
300! 300! 87
(1 Wo.)
3 Platin
(33 Wo.)
2008 The Reason
300! 300! 300! 41 Silber
(5 Wo.)
2010 The Hits
300! 300! 300! 18
(5 Wo.)
2012 Invincible
300! 300! 300! 49
(1 Wo.)
2015 The Letter
300! 300! 300! 31
(1 Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2003 Dance (With U)
Dedicated
71
(6 Wo.)
300! 89
(2 Wo.)
2
(11 Wo.)
2003 50/50 and Lullaby(1)
Dedicated
300! 300! 300! 5
(14 Wo.)
2004 Another Day
Dedicated
300! 300! 300! 9
(6 Wo.)
2004 If There's Any Justice
Time to Grow
42
(8 Wo.)
41
(13 Wo.)
48
(15 Wo.)
3 Silber
(18 Wo.)
2005 Time to Grow
Time to Grow
300! 300! 22(2)
(11 Wo.)
9
(11 Wo.)
2005 Don't Give It Up
Time to Grow
300! 300! 300! 21
(5 Wo.)
2006 It's Not That Easy
The Truth About Love
300! 300! 300! 7
(14 Wo.)
2006 Someone Should Tell You
The Truth About Love
300! 300! 300! 21
(7 Wo.)
2007 Tick Tock
The Truth About Love
300! 300! 300! 45
(2 Wo.)
2008 If She Knew
The Reason
300! 300! 300! 14
(10 Wo.)
2009 Weight of the World
The Reason
300! 300! 300! 31
(5 Wo.)
2010 The Way Love Goes
The Hits
300! 300! 300! 8
(7 Wo.)
(1) McDonalds veröffentlichte ein Mini-Radio Happy Meal im Jahr 2005 mit dem Lied 50/50
(2) in der Schweiz in der französischen Duett-Version Time to Grow (J’ai plus de mots) von Lemar & Justine

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: „Best Urban Artist“
  • 2005: „Best Album“ (Time to Grow)
  • 2005: „UK Act of the Year“

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lemar Biography. In: Sing365.com. 8. April 2013, abgerufen am 16. November 2016.
  2. Welcome to the Geschichte Section auf Hiphop-SMS.COM (Memento vom 23. März 2014 im Internet Archive)
  3. a b Chartquellen:
  4. UK Certified Awards Search (Suche Artist=Lemar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]