Lena – Liebe meines Lebens

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Seriendaten
Originaltitel Lena – Liebe meines Lebens
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 2010–2011
Produktions-
unternehmen
Länge 45 Minuten
Episoden 180 in 1 Staffel
Ausstrahlungs-
turnus
montags bis freitags,
  • 16:15 Uhr (09/10 – 04/11)
  • 10:30 Uhr (04/11 – 06/11)
Genre Telenovela, Drama
Titelmusik Tone Damli AabergeButterflies
Produktion Produzenten:

ausführende Produzenten:

Musik Curt Cress, Joe Dachtler, Manuel Mayer, Chris Weller
Erstausstrahlung 20. September 2010 – 21. Juni 2011
auf ORF 2, ZDF, SRF 1
Besetzung

Lena – Liebe meines Lebens ist eine Telenovela, die von 2010 bis 2011 täglich im ZDF ausgestrahlt wurde. Sie basierte auf der argentinischen Soap Don Juan y su bella dama und stellte die erste Serien-Adaption des Mainzer Senders dar. Die Protagonisten des Formats waren Jessica Ginkel und Max Alberti.

Ausstrahlung[Bearbeiten]

Die Telenovela wurde vom 20. September 2010 bis zum 1. April 2011 montags bis freitags um 16:15 Uhr im ZDF gezeigt, die Wiederholungen liefen am folgenden Werktag um 10:30 Uhr. Wie der Sender bereits am 28. Februar 2011 mitteilte, übernahm die neue Produktion Herzflimmern – Die Klinik am See dann ab dem 4. April 2011 den Sendeplatz von Lena – Liebe meines Lebens. Das Hauptproblem, welches für die Neuprogrammierung am Nachmittag gesorgt hatte, stellten die tendenziell schwachen Einschaltquoten der Telenovela dar, deren restliche Folgen bis zum Happy End am 21. Juni 2011 auf dem ehemaligen Sendeplatz der Vortags-Wiederholungen liefen.[1]

Auch der Ausstrahlungs-Turnus in der Schweiz hatte sich durch diese Umstrukturierung verändert. Auf SF 1 liefen die Lena-Episoden nicht mehr um 16:55 Uhr, sondern bereits um 16:00 Uhr. Während der alte Sendeplatz fortan ebenfalls von Herzflimmern belegt war, wurden die Lena-Wiederholungen am nächsten Werktag weiterhin um 12:10 Uhr auf SF zwei ausgestrahlt.

Die bis dato um 14:25 auf ORF 2 ausgestrahlten, aktuellen Folgen wurden – wie in Deutschland auch – auf den Vormittag verlegt und waren dort bereits um 10:10 Uhr zu sehen, während auch hier Herzflimmern nun auf dem alten Lena-Sendeplatz lief. Die Vortagswiederholungen wurden dafür gestrichen.

Im ZDF hatte Lena – Liebe meines Lebens im September 2010 die Nachfolge des Sendeplatzes von Hanna – Folge deinem Herzen übernommen. Zunächst waren 240 Folgen geplant, wobei anfangs nur 120 Folgen bestellt wurden. Erst kurz nach Ausstrahlung der ersten Folgen stockte man diese auf 180 Folgen auf. Die letzte Folge lief schließlich am 21. Juni 2011.

Vom 17. Oktober 2013 bis zum 1. Juli 2014 werden die Folgen bei ORF 2 um 14:25 Uhr wiederholt.

Produktion[Bearbeiten]

Die Villa der Familie von Arensberg

Vom 30. Juni 2010 bis zum 15. April 2011 wurden die Episoden in den MMC-Studios in Hürth-Kalscheuren bei Köln gedreht. Außendrehorte waren das Schloss Gymnich, die Kölner Innenstadt sowie diverse Lokalitäten im Rheintal.[2] Am 30. März 2011 wurden zudem einige Szenen in Bonn produziert,[3] nämlich im Hofgarten und in der Riesstraße, zudem vor den Schließfächern im Hauptbahnhof am Ausgang zum Bonner Klanggrund. Die Szenen waren am 14. Juni 2011 in Folge 175 zu sehen.

Obwohl die Telenovela ab April 2011 auf ihrem neuen Sendeplatz zuletzt hervorragende Quoten erzielen konnte, beschlossen die Verantwortlichen, die geplanten 180 Folgen nicht mehr zu übersteigen, da die Produktion für ein Vormittagsformat auf Dauer zu teuer gewesen wäre. Letzter Drehtag war der 15. April 2011.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mehrere Darsteller wurden für den German Soap Award nominiert, der im Juni 2011 erstmals verliehen wurde:

Handlung[Bearbeiten]

Besetzung[Bearbeiten]

Hauptdarsteller[Bearbeiten]

Bevor die Handlung der ersten Folge einsetzte, waren in einem kurzen Prolog schon einige Szenen des Mordanschlags aus Folge 98 zu sehen. In dieser Vorausschau traten bereits die beiden Hauptdarsteller Max Alberti (David von Arensberg) und Thomas M. Held (Tom Lorenz) auf. Diese Tabelle ist nach der Reihenfolge des Einstiegs in Folge 1 ab der Handlungsaufnahme sechs Monate zuvor sortiert.

Schauspieler Rolle Folgen Jahre
Alberti, Max Max Alberti Arensberg, David Graf von David Graf von Arensberg 1–180 2010–2011
Flieger, Janina Janina Flieger Meyer, Vanessa Vanessa Meyer alias Anke Meyer 1–180 2010–2011
Ginkel, Jessica Jessica Ginkel Arensberg, Lena Gräfin von Lena Gräfin von Arensberg, geb. Sander 1–180 2010–2011
Sommer, Kostas Kostas Sommer Weiss, Anton „Tony“ Anton „Tony“ Weiss 1–180 2010–2011
Liebeneiner, Johanna Johanna Liebeneiner Arensberg, Amelie Gräfin von Amelie Gräfin von Arensberg 1–180 2010–2011
Raaf, Joachim Joachim Raaf Sander, Frank Frank Sander 1–180 2010–2011
Kruell, Kilian Kilian Krüll Weiss, Luca Luca Weiss 1–180 2010–2011
Kostadinovic, Mila Mila Kostadinovic Kovac, Janka Janka Kovac 1–180 2010–2011
Remond, Urs Urs Remond Arensberg, Rafael Graf von Rafael Graf von Arensberg 1–180 2010–2011
Schmid, Isabella Isabella Schmid Keller, Gaby Gaby Keller 1–178 2010–2011
Juergens, Jenny Jenny Jürgens Sander, Pia Pia Sander, geb. Behrendt 1–180 2010–2011
Bold, Felix Felix Bold Sander, Michael „Micha“ Michael „Micha“ Sander 1–135, 180 2010–2011
Varell, Isabel Isabel Varell Behrendt, Linda Linda Behrendt 1–180 2010–2011
Prakopenka, Barbara Barbara Prakopenka Blohm, Jasmin Jasmin Blohm 2–135, 180 2010–2011
Held, Thomas M. Thomas M. Held Lorenz, Thomas „Tom“ Thomas „Tom“ Lorenz 2–180 2010–2011
Ernst, Annika Annika Ernst Kueppers, Conny Conny Küppers 2–180 2010–2011
Reseg, Mirco Mirco Reseg Evers, Peter Peter Evers 2–180 2010–2011
Jung, Andreas Andreas Jung Maerz, Mathias Mathias März 7–110 2010–2011
Bagieu, Cecile Cecile Bagieu Lisson, Isabelle Isabelle Lisson, geb. Meyer 32–180 2010–2011
Roell, Wichart Wichart von Roëll Schubert, Friedrich „Fritz“ Friedrich „Fritz“ Schubert 24, 55–180 2010–2011
Schoenherr, Ivonne Ivonne Schönherr Martin, Felicitas Felicitas Martin 74–96 2011
Esener, Aylin Aylin Esener Jung, Katharina Dr. Katharina Jung 128–175 2011
Nuenemann, Jens Jens Nünemann Sander, Andreas Dr. Andreas Sander 131–180 2011
Huber, Alex Alex Huber Wilke, Gregor Gregor Wilke 134–175 2011

Nebendarsteller[Bearbeiten]

Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.

Schauspieler Rolle Folgen Jahre
Schwarz, Barbara Barbara Schwarz Lorenz, Silke Silke Lorenz 7–39 2010
Bartholomäus, Thomas Thomas Bartholomäus Zoeller, Matthias Matthias Zöller 11–18 2010
Keller, Heinz Simon Heinz Simon Keller Kahl, Sven Sven Kahl † [5] 49–64
75–94
2010
2011
Sholti, Alexander Alexander Sholti Geisel, Alex Alex Geisel 49–62 2010
[[]] Breitbach, Christoph Christoph Breitbach † 60, 73–74 2010, 2011
Haubner, Roman Roman Haubner Wagner, Sascha Sascha Wagner 66–71 2010
Rockstroh, Christa Christa Rockstroh Benedikta, Schwester Schwester Benedikta 73–78 2011
Moritz, Dirk Dirk Moritz Gercke, Eric Eric Gercke 89–94 2011
Gaehte, Kerstin Kerstin Gähte Lorenz, Christine Christine Lorenz 106–109 2011
Reichenbach, Mike Mike Reichenbach Kueppers, Richard Richard Küppers 107–109 2011
Lanäus, Tanja Tanja Lanäus Flamm, Annika Annika Flamm 111–125 2011
Schaefle, Julia Julia Schäfle Richter, Ronja Ronja Richter 114–125 2011
Adam, Dietrich Dietrich Adam Krieger, Severin von Severin von Krieger 123–124
141–164
2011
Ritscher, Simone Simone Ritscher Hellwich, Ulla Ulla Hellwich alias Ursula von Bergfeld 132–138 2011
Marcus, Sabine Sabine Marcus Seifert, Susanne Susanne Seifert 146–152 2011
Kuschewski, Daniel Daniel Kuschewski Bottich, Alexander Alexander Bottich 152–155 2011
Beerhold, Julia Julia Beerhold Klemens, Maja Maja Klemens 161–168 2011

Gastauftritte[Bearbeiten]

Einschaltquoten[Bearbeiten]

Zum Auftakt konnte man am 20. September 2010 durchschnittlich 1,29 Millionen Menschen erreichen, was einen ordentlichen Marktanteil von 12,4 Prozent zur Folge hatte. Die jüngeren Zuschauer, die mit dem neuen Format wieder mehr angesprochen werden sollten, mieden allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt die Sendung – mit nur 0,22 Millionen Interessierten kam man nicht über 5,4 Prozent hinaus. Im Laufe der ersten Sendewoche verlor man kontinuierlich an Relevanz, am 23. September 2010 sahen nur noch exakt 1,00 Millionen Menschen zu, mit den daraus resultierenden 11,3 Prozent war der Sender sogar noch ordentlich bedient.

Nachdem die Quoten in den Folgemonaten kontinuierlich geschwunden waren, wurde am 16. November ein neuer Tiefstwert verzeichnet: Die 1,21 Millionen Interessierten führten zu 9,3 Prozent bei allen Zuschauern. Zu dieser Zeit stellte bereits ein mittelmäßiger Wert von 11,1 Prozent bei 1,49 Millionen Interessierten den Bestwert beim Gesamtpublikum dar; der Wochenschnitt betrug nicht selten nur noch 10,0 bis 10,5 Prozent.

Nachdem es auch im Dezember keine signifikanten Veränderungen im Quotenbild zu beobachten gab, konnte man kurz vor dem Jahreswechsel noch einen Rekordwert aufstellen: Am 27. Dezember 2010 erreichte die 70. Folge eine Sehbeteiligung von 1,68 Millionen, aufgrund vieler Fernsehzuschauer zur Urlaubszeit waren jedoch auch damit nicht mehr als 10,4 Prozent zu holen.

Im Februar sorgten die 1,82 und 1,83 Millionen Zuschauer an gleich zwei aufeinanderfolgenden Tagen für neue Rekordergebnisse; dies konnte sich diesmal sogar auf den Marktanteil auswirken, der mit durchschnittlich 12,0 Prozent so hoch war wie nie zuvor. Die jungen Menschen hatten sich jedoch abgewandt, hier waren schon 4,0 Prozent das beste Ergebnis seit fünf Wochen. Der kurzzeitige Höhenflug dürfte wohl mit dem lang erwarteten Anschlag auf David zusammengehangen haben.

Nach einem deutlichen Rückgang Anfang März konnten die letzten beiden Sendewochen des Monats Wochendurchschnittswerte von jeweils 13,2 Prozent erreichen und somit über den Senderschnitt klettern. Dies resultierte aus einer treuen Fangemeinschaft und einer rückläufigen Gesamtzuschauerzahl aller Fernsehsender im März. Im schlechtesten Fall erreichte man Ende des Monats 12,7 Prozent bei 1,35 Millionen Zuschauern, bestenfalls hingegen auch 13,8 Prozent bei 1,40 Millionen Zuschauern. Durchschnittlich sahen die am Nachmittag gezeigten 128 Folgen 1,42 Millionen Menschen, was einem mittelmäßigen Marktanteil von 11,1 Prozent entsprach.[6]

Eine deutliche Kehrtwende war ab der Verschiebung auf den Vormittag zu verzeichnen, wo sich Lena zum echten Quotenhit entwickelte. Auf dem neuen Sendeplatz kam das Format am 11. April 2011 im Schnitt auf 20,5 Prozent Marktanteil, die gleichbedeutend mit den künftigen Einschaltquoten der Sendung bis zu ihrem Ende im Juni 2011 waren. Der Nachmittagsnachfolger Herzflimmern lief um 16.15 Uhr – trotz des anfänglich passablen Starts – mit durchschnittlich 10,9 Prozent in der ersten Woche deutlich schlechter als die Telenovela zuletzt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ZDF bestätigt: „Lena“ endet nach 180 Folgen. Quotenmeter.de. Abgerufen am 28. Februar 2011.
  2. Drehstart für neue ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ in Köln. Sat+Kabel.de. Abgerufen am 30. Juni 2010.
  3. Dreh für ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ in der Innenstadt. Bonn.de. Abgerufen am 29. März 2011.
  4. a b Trotz Top-Quoten: Letzte Drehwoche für „Lena“. Quotenmeter.de. Abgerufen am 12. April 2011.
  5. Die Rolle Sven Kahl verstarb im Handlungsverlauf der 95. Folge.
  6. Quotencheck: „Lena – Liebe meines Lebens“. Quotenmeter.de. Abgerufen am 8. April 2011.