Lena Meyer-Landrut

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Lena bei der 1 Live Krone 2015

Lena Johanna Therese Meyer-Landrut[1] (* 23. Mai 1991 in Hannover[2]) ist eine deutsche Sängerin und Songwriterin. Als Interpretin des Liedes Satellite gewann sie am 29. Mai 2010 den Eurovision Song Contest und errang damit den zweiten Sieg für Deutschland bei diesem Wettbewerb. Im Jahr 2011 trat sie mit dem Lied Taken by a Stranger erneut an und erreichte dabei den zehnten Rang. Seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums tritt sie als Lena auf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lena Meyer-Landrut wuchs als Einzelkind im hannoverschen Stadtbezirk Misburg-Anderten bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf.[3] Ihr Vater verließ die Familie, als sie zwei Jahre alt war.[4] Sie ist väterlicherseits eine Enkelin des deutschen Diplomaten Andreas Meyer-Landrut und Nichte zweiten Grades des ehemaligen EU-Koordinators im Bundeskanzleramt Nikolaus Meyer-Landrut,[5][6] der seit 2015 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich ist. Im Juni 2010 beendete sie die Schulzeit an der IGS Roderbruch mit dem Abitur.[7] Im Wintersemester 2011 schrieb sie sich für die Studiengänge Sprachen und Kulturen Afrikas sowie Philosophie an der Universität zu Köln ein.[8] Wegen des Beginns der Arbeiten für ihr drittes Album nahm sie das Studium jedoch nicht auf.[9]

Künstlerischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Schulzeit wandte sich Meyer-Landrut nach Ballett und Jazz Dance dem aus Hip-Hop, Jazz- und Ausdruckstanz[10] bestehenden Show-Dance zu. Daneben fand sie Gefallen am Gesang. 2009 wirkte sie als Laiendarstellerin in den Fernsehserien K11 – Kommissare im Einsatz, Helfen Sie mir! und Richter Alexander Hold mit.[11]

2010: Unser Star für Oslo und My Cassette Player[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auftritte in Unser Star für Oslo
Show Lied Originalinterpret
1. Ausscheidungsshow My Same Adele
3. Ausscheidungsshow Diamond Dave The Bird and the Bee
4. Ausscheidungsshow Foundations Kate Nash
5. Ausscheidungsshow New Shoes Paolo Nutini
6. Ausscheidungsshow
(Viertelfinale)
Mouthwash Kate Nash
Neopolitan Dreams Lisa Mitchell
7. Ausscheidungsshow
(Halbfinale)
Mr. Curiosity Jason Mraz
The Lovecats The Cure
8. Ausscheidungsshow
(Finale)
Bee zuvor unveröffentlicht
Satellite
Love Me

Im Herbst 2009[12] bewarb sich Meyer-Landrut für die von der ARD und ProSieben ausgerichtete Castingshow Unser Star für Oslo, dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2010. Sie wurde für den engeren Kandidatenkreis ausgewählt und trat in der ersten Fernsehshow mit dem Song My Same der britischen Soul- und Popsängerin Adele auf. Die damals 18-jährige Schülerin erntete großes Lob von den Juroren um Veranstalter Stefan Raab. Adele bezeichnete die Version von Meyer-Landrut als „faszinierend“.[13] Die Originalfassung des Songs platzierte sich – ebenso wie das später von ihr gesungene New Shoes von Paolo Nutini – erst nach ihrem Castingshow-Auftritt in den deutschen Singlecharts.[14] Auch Kate Nashs Foundations, Neopolitan Dreams von Lisa Mitchell und Jason MrazMr. Curiosity kamen nach Meyer-Landruts Interpretation in die deutschen Singlecharts zurück.[15][16][17]

Schon vor dem Finale galt Meyer-Landrut als Favoritin.[18][19] Sie gewann den Wettbewerb gegen die gleichaltrige Schülerin Jennifer Braun mit dem Lied Satellite von Julie Frost und John Gordon und erhielt einen Plattenvertrag bei Universal Music.[20] Meyer-Landrut war nach Wyn Hoop (1960) die zweite deutsche Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin aus Hannover.[21]

Einen Tag nach dem Gewinn von Unser Star für Oslo belegte Meyer-Landrut mit den Finalsongs Satellite, Bee und dem von Raab eigens für sie komponierten Love Me, dessen Text sie selbst verfasst hat, als erste deutsche Sängerin[22] die ersten drei Plätze großer Download-Portale wie iTunes und Musicload. Gleichzeitig stellte sie mit den Singles einen Verkaufsrekord auf. Als erste Interpretin konnte sie auf Anhieb drei Titel in den Top Five der deutschen Single-Charts platzieren.[23] Satellite erreichte Platz eins der deutschen und Schweizer Hitparade und Platz 2 in Österreich.[24] Unter dem Künstlernamen Lena veröffentlichte sie am 7. Mai 2010 ihr Debütalbum My Cassette Player,[25] das sofort auf Platz 1 der deutschen Charts und auf Platz 3 in Österreich und der Schweiz landete.

Lena im Mai 2010 bei Proben für das Finale des Eurovision Song Contest
Stimmen für Deutschland beim ESC 2010

Als Vertreterin eines der vier größten EBU-Beitragszahler war Meyer-Landrut direkt für das Finale des Eurovision Song Contest 2010 qualifiziert. Über eine Deutschland zugeloste Wildcard wählte der verantwortliche NDR den Startplatz 22 (von 25) aus. Meyer-Landrut trat mit vier Backgroundsängerinnen auf und siegte mit 246 Punkten (→ Punktevergabe für Deutschland) vor der Band maNga aus der Türkei (170 Punkte) und dem rumänischen Duo Paula Seling und Ovi (162 Punkte).[26] Es war der zweite Sieg für einen deutschen Beitrag nach Nicoles Erfolg 1982.

Die Reichweite von 14,69 Millionen Fernsehzuschauern und ein Marktanteil von 49,1 Prozent in Deutschland bedeuteten das höchste Zuschauerinteresse an einem Eurovision Song Contest seit Einführung des Privatfernsehens.[27][28] Im Verlauf der Bekanntgabe der Punkteverteilung wuchs die Zuschauerzahl auf 20,45 Millionen an.[29]

Einen Tag nach dem Finale wurde Meyer-Landrut vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff in ihrer Heimatstadt Hannover empfangen. Sie durfte sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen[30] und wurde anschließend von etwa 40.000 Fans gefeiert.[31]

Bereits zwei Tage nach dem Finale stieg der Siegertitel auf Platz 1 der norwegischen Charts.[32] Danach belegte er auch die ersten Plätze in Schweden, Finnland, Schweiz, Dänemark sowie erneut in Deutschland.[24] Meyer-Landrut erreichte mit ihrer Debütsingle Platzierungen in weiteren europäischen Ländern sowie in Australien.[24]

Auf dem Schlagerfestival während der Stockholm Pride im Juli 2010

Von Mitte Juni bis Anfang August 2010 absolvierte Meyer-Landrut ihre erste Promotiontour durch europäische Städte: London, Paris, Amsterdam, Wien, Brüssel, Oslo, Malmö, Helsingborg, Stockholm und Zürich. Neben zahlreichen Radio-, Zeitungs- und Fernsehinterviews hatte Meyer-Landrut Live-Auftritte in der norwegischen Fernsehsendung Allsang på Grensen und in der schwedischen Fernsehsendung Sommarkrysset. Neben Safura, Didrik Solli-Tangen, Anna Bergendahl und Hera Björk trat sie beim Schlagerfestival auf der Stockholm Pride auf. Am 6. August 2010 erschien ihre vierte Single Touch a New Day, die von Raab geschrieben und produziert wurde. Im Oktober 2010 kam der belgische 3D-Animationsfilm Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage in die Kinos, bei dem Meyer-Landrut dem Schildkrötenmädchen Shelly die deutsche Stimme lieh. Die Synchronarbeiten fanden im Juni 2010 in der Berliner Synchron statt und waren nach zwei Tagen abgeschlossen.

Im September 2010 engagierte der Automobilhersteller Adam Opel AG Meyer-Landrut für ein Jahr als Werbeträgerin, u. a. für ein auch namentlich an ihren ESC-Hit angelehntes Sondermodell Corsa Satellite.[33][34]

Im März 2011 hatte Meyer-Landrut zwei Gastauftritte in Anke Engelkes Sketch-Comedy Ladykracher.[35] Im April 2011 war sie in einem Sesamstraßen-Special zu sehen, wo sie ihren Hit Satellite unter dem Titel Bert, oh Bert auf Deutsch interpretierte.[36][37]

2011: Unser Song für Deutschland und Good News[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee, Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf als Titelverteidigerin erneut antreten zu lassen, stammte von Stefan Raab,[38] der diesen Vorschlag bereits auf der Pressekonferenz kurz nach dem Sieg beim ESC in den Raum gestellt hatte. In der deutschen Vorentscheidung Unser Song für Deutschland wählten die Fernsehzuschauer das Lied für den ESC. Dabei stellte Meyer-Landrut in zwei Halbfinalshows, die am 31. Januar und 7. Februar bei ProSieben live übertragen wurden, jeweils sechs Lieder vor, von denen je drei in das Finale der Vorausscheidung kamen. Alle Songs und die jeweiligen Hintergründe ihrer Entstehung – einige hatten Stefan Raab und Lena komponiert, ein anderer stammte auch vom Sänger Aloe Blacc, nachdem er bei TV total zu Gast gewesen war – wurden vorher regelmäßig bei TV total vorgestellt. In der am 18. Februar von der ARD übertragenen Livesendung entschieden sich die Zuschauer für das von den kalifornischen Komponisten Gus Seyffert und Nicole Morier zusammen mit der norwegischen Sängerin Monica Birkenes geschriebene Lied Taken by a Stranger. Meyer-Landruts zweites Studioalbum Good News, das am 8. Februar 2011 veröffentlicht wurde, enthält alle Beiträge der deutschen Vorentscheidung. Wie ihr Debütalbum schaffte es auch Good News an die Spitze der deutschen Albumcharts und erreichte nach einer Woche Goldstatus.[39] Am 1. März 2011 erreichte sie als erste deutsche Künstlerin mit sechs Liedern (fünf Neueinsteiger und einem Wiedereinsteiger) gleichzeitig die Top 100 der deutschen Single-Charts.[40] Bei der Echoverleihung 2011 gewann sie einen ECHO in der Kategorie Erfolgreichster Newcomer National und einen in der Kategorie Erfolgreichste Künstlerin National. Außerdem war sie in drei anderen Kategorien nominiert.

Auftritt in Hannover im April 2011
Auftritt in Köln im April 2011
Auftritt in Frankfurt im April 2011

Vom 13. bis zum 29. April 2011 absolvierte Meyer-Landrut ihre erste Tournee. Die Lena Live Tour 2011 führte durch die neun Städte Berlin, Hannover, Frankfurt, Dortmund, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart und Köln.

Bereits etwa acht Monate vor ihrem Start löste die Tour ein ungewöhnliches Medienecho aus. Es gab Spekulationen über einen schleppenden Vorverkauf sowie Äußerungen einiger prominenter Künstler,[41][42] welche die Sorge äußerten, dass die Hallen für eine unerfahrene Newcomerin zu groß seien. Die Besucherzahl der gesamten Tour wurde auf ca. 75.000 geschätzt.[43][44][45]

Auf den ersten sechs Konzerten wurde sie von der Rock-Band kleinstadthelden und auf den letzten drei von der Indiepop-Gruppe Mikroboy als Vorgruppen begleitet.[46][47]

Die Tourband bestand aus Andreas Grimm (Bandleader, Keyboard), Mathias Höderath (Keyboard), Alex Vesper (Schlagzeug), Bruno Müller (Gitarre), Nico Brandenburg (Bass) sowie Bastian Ruppert (Gitarre, Posaune). Unterstützt wurden Sängerin und Band von den Backgroundsängerinnen Anji Hinke, Grace Risch und Maya Saban sowie einer vierköpfigen Streichergruppe. Die Tänzerinnen stammten aus dem Team der Choreographin Nikeata Thompson. Meyer-Landrut präsentierte bei der Tour insgesamt 21 Songs (inklusive dreier Zugaben) ihrer beiden ersten Alben sowie erstmals den Song Who’d Want to Find Love. Das Konzert am 15. April 2011 in der Frankfurter Festhalle wurde aufgezeichnet und am 9. Mai 2011 unter dem Titel Good News – Live als DVD veröffentlicht.

Am 14. Mai sang Meyer-Landrut in der Düsseldorf Arena vor 36.000 Zuschauern zum zweiten Mal beim ESC für Deutschland.[48] Mit ihrem Beitrag Taken by a Stranger erreichte sie den 10. Platz. Zur Eröffnung des Song Contests sang sie zusammen mit den Moderatoren Stefan Raab, Judith Rakers und Anke Engelke eine Rockabilly-Version von Satellite. Auch dieser Version des Songs gelang der Einstieg in die Charts.[49]

Für den Matthias-Schweighöfer-Film What a Man, der im August 2011 in die Kinos kam, nahm sie das Lied What a Man auf, eine Coverversion des Linda-Lyndell-Hits aus dem Jahr 1968. Im September 2011 war sie Außenreporterin beim Bundesvision Song Contest 2011.

2012-2014: Stardust und The Voice Kids[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2012 wirkte sie in einer Werbekampagne zum 60. Geburtstag des Hannover Airport mit. Am 24. Mai 2012 trat sie neben den ehemaligen Songcontest-Gewinnern Alexander Rybak, Marija Šerifović, Dima Bilan und Ell & Nikki als Pausenact beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests 2012 in Baku auf.[50][51]

Im August 2012 wurde bekannt gegeben, dass das Titellied der Sesamstraße in einer neuen Version mit Lena Meyer-Landrut aufgenommen wurde und ab Oktober 2012 die Sendung einleitet.[52][53]

2012 nahm Meyer-Landrut in Stockholm und Hamburg (Tonstudio Clouds Hill Recordings) ihr drittes Studioalbum Stardust auf, welches am 12. Oktober 2012 veröffentlicht wurde.[54][55][56] Am 21. September 2012 wurde die gleichnamige Vorab-Single veröffentlicht, die auf Platz 2 der deutschen Single-Charts einstieg. Im Dezember 2012 und Januar 2013 wurden Album und Single mit Gold ausgezeichnet. Im März 2013 erschien die zweite Single Neon (Lonely People) aus dem Album. Bei der Echoverleihung 2013 am 21. März 2013 wurde der Videoclip zu Stardust als bestes nationales Musikvideo ausgezeichnet.

Im Herbst 2012 nahm Meyer-Landrut am Albumprojekt Giraffenaffen zugunsten des Kinderhilfswerks Die Arche teil, zu dem sie das Pippi-Langstrumpf-Lied Seeräuber Opa Fabian beisteuerte.[57]

Im März 2013 war Meyer-Landrut Musikpatin bei Dein Song, dem KiKA-Songwriting-Wettbewerb für Kinder.[58] Zusammen mit Tim Bendzko und Henning Wehland war sie Coach und Jury-Mitglied in der ersten Staffel der Sat.1-Castingshow The Voice Kids, die im April und Mai 2013 ausgestrahlt wurde.[59] Auch 2014, 2015 und 2016 war sie erneut als Coach dabei. 2015 gewann sie mit ihrem Schützling Noah-Levi die Show.[60]

Im April 2013 absolvierte Meyer-Landrut die „No One Can Catch Us Tour“, eine Clubtour, bei der sie dreizehn deutsche Städte (Stuttgart, München, Nürnberg, Dresden, Berlin, Hamburg, Kiel, Münster, Dortmund, Köln, Saarbrücken, Hannover und Offenbach) besuchte. Die Tourband bestand aus Reiner „Kallas“ Hubert (Schlagzeug), Felix Weigt (Bass), Marcus Schneider (Gitarre), mit denen sie bereits im Studio ihr Album Stardust eingespielt hatte, sowie Katie Freudenschuss (Keyboards) und Kerstin Sund (Gitarre). Das Abschlusskonzert im Capitol in Offenbach wurde via Stream live im Internet übertragen.[61]

Am 17. Mai 2013 wurde die dritte Single aus dem Album Stardust, Mr. Arrow Key, als Download-EP veröffentlicht, welche neben der Studioversion des Titels Liveaufnahmen enthält, die auf dem Hamburger Konzert der „No One Can Catch Us Tour“ aufgezeichnet wurden.

Beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö gehörte Meyer-Landrut gemeinsam mit Alina Süggeler, Carolin Niemczyk, Tim Bendzko und Florian Silbereisen zur deutschen Jury. Als Jurysprecherin gab sie die deutschen Abstimmungsergebnisse im Finale am 18. Mai 2013 bekannt.[62]

Im Juni 2013 wirkte Meyer-Landrut in einem Werbespot für einen von Stefan Raab neu entwickelten Duschkopf mit[63] und seit September 2013 ist sie Markenbotschafterin für den französischen Kosmetikkonzern L’Oréal.[64]

Im Oktober 2013 wirkte Meyer-Landrut (neben Roger Cicero, Annett Louisan, Stefan Kaminski und Heinz Rudolf Kunze) als Sprecherin in den beiden Giraffenaffenhörspielen Wir sind da und Die Schatzsuche von Cally Stronk und Steffen Herzberg mit.

In dem im Februar 2014 in den deutschen Kinos gestarteten Animationsfilm Tarzan 3D lieh sie Jane die deutsche Stimme. Der Film wurde im Mai 2014 mit dem Goldenen Spatz ausgezeichnet. Im November 2014 wurden die Kompilationsalben Giraffenaffen 3 und I Love Disney veröffentlicht, zu denen Meyer-Landrut Coverversionen der Filmlieder Schlaft alle (aus Pippi in Taka-Tuka-Land) und A Whole New World (aus Aladdin) beigesteuert hat.

Meyer-Landrut betreibt diverse Social-Media-Kanäle, darunter Twitter, Snapchat, Instagram und den YouTube-Kanal helloleni, auf dem sie regelmäßig Vlogs, Musikvideos und Unterhaltungsvideos veröffentlicht.[65]

seit 2015: Crystal Sky und fünftes Studioalbum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lena beim Stadtfest in Ludwigshafen 2016

Bereits im August 2014 bestätigte sie via Twitter, dass ihr viertes Studioalbum Crystal Sky heißen wird.[66] Die erste Single Traffic Lights erschien am 1. Mai 2015 und das Album am 15. Mai 2015.[67] Im September 2015 veröffentlichte sie die Single Wild and Free, den Titelsong des Films Fack ju Göhte 2. Das Lied brachte ihr die erste Platzierung in den Top-10 der deutschen Singlecharts seit dem 2012 veröffentlichten Stardust ein.

Im Oktober 2015 absolvierte Lena Meyer-Landrut ihre dritte Tour durch sechs deutsche Städte (Berlin, Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt am Main und Köln). Unterstützt wurde sie dabei von der australischen Singer-Songwriterin Kat Vinter im Vorprogramm und als Background-Sängerin sowie von Lary (als Gastsängerin in Berlin, Frankfurt und Köln) und den The-Voice-Kids-Kandidaten Noah-Levi und Samuel in Berlin. Im Februar 2016 schloss sich die Carry You Home Tour 2.0 an, die sie durch folgende zehn deutsche Städte und Luxemburg führte: Hannover, Bielefeld, Erfurt, München, Frankfurt, Luxemburg, Bremen, Dortmund, Hamburg, Berlin und Köln. Hierbei wurde sie von der belgischen Sängerin Emma Bale im Vorprogramm und von Jenniffer Kae als Backgroundsängerin begleitet.

Am 8. April 2016 veröffentlichte sie die Single Beat to my Melody als Remix-EP. Das Lied wurde bereits auf dem Album Crystal Sky veröffentlicht.

Im Juni 2016 flog Meyer-Landrut zu den DreamWorks-Studios nach Los Angeles, um dort neben Justin Timberlake und Anna Kendrick für den Animationsfilm Trolls zu werben. Von Ende August bis Anfang September 2016 fanden in Berlin die Synchronarbeiten für den Film statt, wo Lena dem von Anna Kendrick gesprochenen Charakter der Prinzessin Poppy die deutsche Stimme leiht. Der Film soll am 20. Oktober 2016 in Deutschland anlaufen.[68]

Im Juni 2016 bestätigte Meyer-Landrut, dass sie an ihrem fünften Album arbeitet.[69][70]

Am 14. September 2016 gab der NDR bekannt, dass Meyer-Landrut in der Sendung Unser Song 2017, dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2017 in der Ukraine neben Florian Silbereisen und Tim Bendzko in der Jury sitzen wird.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2010 My Cassette Player 1 5-fach-Gold
(44 Wo.)
1
(18 Wo.)
3
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2010
Verkäufe: + 500.000
2011 Good News 1 Platin
(22 Wo.)
7
(11 Wo.)
15
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2011
Verkäufe: + 200.000
2012 Stardust 2 Gold
(22 Wo.)
14
(8 Wo.)
31
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2012
Verkäufe: + 100.000
2015 Crystal Sky 2
(17 Wo.)
25
(2 Wo.)
40
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2015
Nummer-eins-Alben 2 1
Alben in den Top 10 4 2 1
Alben in den Charts 4 4 4
Lena auf ihrem Abschlusskonzert der Carry-You-Home-Tour im Gloria Theater Köln, 2015

Tourneen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lena Live Tour (2011)
  • No One Can Catch Us Tour (2013)
  • Carry You Home Tour (2015)
  • Carry You Home Tour 2.0 (2016)

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Darstellerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Jurorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Synchronsprecherin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010

2011

  • Goldene Kamera in der Kategorie Beste Musik National
  • Echo in den Kategorien Erfolgreichster Newcomer National und Erfolgreichste Künstlerin National
  • Comet in der Kategorie Beste Künstlerin
  • MTV Europe Music Awards in den Kategorien Bester deutscher Act und Bester europäischer Act[75][76]
  • ESC Radio Awards 2011 in der Kategorie Best Female Act[77]

2012

  • MTV Germany: Jahresvoting in der Kategorie Queen of Pop 2011 (Publikumsabstimmung)[78]

2013

2015

2016

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010

  • Comet in der Kategorie Bester Durchstarter
  • Goldene Henne: Leserpreis der Superillu, Kategorie: Musik
  • Bravo Otto in der Kategorie Super-Sängerin

2011

  • Echo in den Kategorien Album des Jahres für My Cassette Player, Hit des Jahres National oder International für Satellite, Radio-Echo für Satellite
  • Comet in der Kategorie Bester Song
  • MTV Europe Music Awards in der Kategorie Bester weltweiter Act[89]
  • 1 Live Krone: Beste Single Taken by a Stranger

2012

  • European Music Award Sound in der Kategorie Pop Germany
  • Echo in den Kategorien Erfolgreichste Künstlerin National Rock/Pop[90] und Bestes Video National[91]
  • 1 Live Krone: Beste Single (Stardust)

2013

2015

2016

  • Goldene Kamera in der Kategorie Beliebtester deutscher Musik-Act
  • ECHO in der Kategorie Künstlerin Rock/Pop National

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lena Meyer-Landrut – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag bei der GEMA → Bei Titel Love Me und bei Interpret Lena Meyer-Landrut eintippen
  2. An Kampf zu denken, liegt mir nicht. In: Stern. 14. März 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010 (Interview).
  3. Tina Stockhausen: Alle lieben Lena. In: RP Online. 21. April 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  4. Lena Meyer-Landrut: Vater sieht sich nur als Erzeuger. In: Focus Online. 12. Mai 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  5. Lena Meyer-Landrut: Zwischen Grand Prix und Schulbank. In: Ad Hoc News. 12. März 2010, archiviert vom Original am 17. März 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  6. Antje Harders: Nachgefragt … bei Nachwuchstalent Lena Meyer-Landrut. Bunte, 11. Februar 2010, Nr. 7, S. 110
  7. Grand-Prix-Gewinnerin: Lena besteht die Reifeprüfung. In: Spiegel Online. 15. Juni 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  8. Kölner Stadtanzeiger 31. August 2011, S. 25 und unter dem Titel „Kölns berühmteste Erstsemesterin“ seit 30. August 2011 online, aufgerufen am 15. November 2013
  9. Interview in der Neuen Presse Hannover „Lena fliegt auf Hannovers Flughafen“ seit 24. Juni 2012 online (Zugriff 26. Juli 2012)
  10. http://derstandard.at/2000015327138/Lena-Meyer-Landrut-Conchita-hat-das-Niveau-gehoben
  11. Aufgeblasener Busenblitzer. In: Stern. 4. Mai 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  12. TV Total Casting Box vom 14. Oktober 2009, Pro 7
  13. Popstar Adele: „Ich bin nicht so ein debiles Modepüppchen.“ In: Spiegel.de, abgerufen am 17. Januar 2011
  14. PhonoNet GmbH. Chartverfolgung – Nutini, Paolo – New Shoes. Musicline.de. Accessed 26 March 2010
  15. PhonoNet GmbH. Chartverfolgung – Nash, Kate – Foundations. Musicline.de, abgerufen am 26. März 2010
  16. PhonoNet GmbH. Chartverfolgung – Mitchell, Lisa – Neopolitan Dreams. Musicline.de, abgerufen am 26. März 2010.
  17. PhonoNet GmbH. Chartverfolgung – Mraz, Jason – Mr. Curiosity. Musicline.de, abgerufen am 26. März 2010
  18. Hans Hoff: Stefan Raab macht ein Wunder möglich. In: sueddeutsche.de. 3. Februar 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.
  19. Sabine Leipertz: Es ist ein Rausch. In: eurovision.ndr.de. 2. März 2010, archiviert vom Original am 28. März 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010 (Interview).
  20. Vgl. Becker, Kai Florian: Lena Meyer-Landrut. In: Pop-Archiv International 05/2010 vom 18. Mai 2010 (aufgerufen via Munzinger Online)
  21. Imre Grimm: Grand Prix – Vor Lena war Wyn – ein Rückblick. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, S. 19. 24. April 2010, abgerufen am 20. Oktober 2012 (Originaltitel="Zeit aus Zucker").
  22. Lena Meyer-Landrut: „Satellite“ stellt neuen Download-Rekord auf. In: Stern. 16. März 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  23. Sven Birgmeier: Lena Meyer-Landrut mit Rekordstart. Media Control, 23. März 2010, S. 2, abgerufen am 23. März 2010 (PDF, 43KB): „In den Single-Charts von media control schwebt die 18-jährige Schülerin wie ein ‚Satellite’ über der Konkurrenz und steigt mit ihrer Sieger-Single direkt an der Spitze des Rankings ein.“
  24. a b c Chartquellen Singles: DE AT CH UK (Memento vom 19. Januar 2012 im Internet Archive) NO SE FI DK IR NL BE (Fl) BE (Wa) ES AU SK CZ
  25. Unser Star für Oslo 2010: Neues Album von Lena Meyer-Landrut auf dem Markt. In: Augsburger Allgemeine. 7. Mai 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  26. Vgl. Andreas Schacht: Germany Wins Eurovision Song Contest! bei eurovision.tv, 30. Mai 2010 (aufgerufen am 30. Mai 2010)
  27. Sensation: Lenas Triumph holt fast unfassbare Quote. In: DWDL.de. 30. Mai 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  28. Timo Niemeier: Wow! Lena-Sieg pulverisiert die Konkurrenz. In: Quotenmeter.de. 30. Mai 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  29. Lenas Wahnsinns-Quote im 5-Minuten-Verlauf. In: DWDL.de. 30. Mai 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  30. Lenas Eintrag in dieses Dokument lautete lt. spiegel.de: „Wow! Verdammte Axt, ist das geil! Dankeschönst. Leni.“
  31. 40 000 Menschen begrüßen Lena Meyer-Landrut in Hannover. In: T-Online Nachrichten. DDP, 30. Mai 2010, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  32. Norwegische Charts der Woche 22/2010
  33. Süddeutsche.de: Meyer-Landrut wirbt für GM-Tochter vom 1. September 2010
  34. presseportal.de: Lena überrascht Händler mit neuem Corsa-Modell vom 9. Dezember 2010
  35. BZ:TV-News: Lena bei Anke, abgerufen am 7. März 2011.
  36. RP-Online: Aus „Satellite“ wird „Bert, oh Bert“. Lena singt in der „Sesamstraße“ vom 29. März 2011, abgerufen am 8. April 2011
  37. Youtube/ARD: Bert, oh Bert! – Lena Meyer-Landrut singt in der Sesamstraße vom 8. April 2011
  38. ARD: Unmut über zweites Mal Lena (Memento vom 20. Juli 2010 im Internet Archive)
  39. AFP: Lena fährt mit "Taken by a Stranger" zum ESC-Finale
  40. Lena mit sechs Songs in den Charts
  41. Michael Becker (mbe): Karrierestress: Udo Jürgens besorgt um Lena. In: Focus Online. 22. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2012.
  42. Müller-Westernhagen und Lenas Charme. In: Spiegel Online. 12. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2012.
  43. Ein Schulfest für die ganze Familie, Stern vom 14. April 2011.
  44. Lena traf nicht jeden Ton, aber den Nerv, Hamburger Abendblatt vom 20. April 2011
  45. 9000 feiern Lena in Hannover, Neue Presse vom 14. April 2011
  46. kleinstadthelden supporten Lena Musikwoche vom 8. April 2011, abgerufen am 8. April 2011
  47. Startschuss für die große Lena LIVE Tour 2011 Warmsingen für den „Eurovision Song Contest“: Lena tourt durch neun deutsche Großstädte Presseportal.de Musikwoche vom 13. April 2011, abgerufen am 13. April 2011
  48. Focus.de: ARD verspricht eine atemberaubende Show
  49. http://www.bunte.de/society/esc-eurovision-song-contest-lena-erleichtert-aserbaidschan-gewinnt_aid_24932.html
  50. Wiedersehen mit Lena und Alexander in Baku. eurovision.de, 10. Mai 2012, archiviert vom Original am 14. Mai 2012, abgerufen am 3. Juni 2013.
  51. Peter-Philipp Schmitt: Tagebuch aus Baku, Teil 4: Fado und Euphoria. In: faz.de. Frankfurter Allgemeine, 25. Mai 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012.
  52. Neue „Sesamstraße“: Elmo moderiert, Lena singt. In: Focus Online. 24. August 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012.
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