Hombergshausen

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Hombergshausen
Koordinaten: 51° 4′ 13″ N, 9° 26′ 26″ O
Höhe: 327 m
Fläche: 2,3 km²
Einwohner: 120[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34576
Vorwahl: 05681
Karte
Hombergshausen

Hombergshausen ist ein Stadtteil von Homberg (Efze) im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis. Zum Ort gehört die 1928 gegründete Nebenerwerbssiedlung Lengemannsau.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hombergshausen liegt an den nördlichen Ausläufern des Knüllgebirges knapp fünf Kilometer (Luftlinie) nordöstlich des Homberger Kernorts. Das Dorf befindet sich am kleinen Rhünda-Zufluss Tiefenbach zwischen dem Ziegenkopf (370,3 m) im Nordwesten, dem Kehrenberg (374,9 m) im Osten und dem Mosenberg (437,5 m) im Südwesten.

Durch das Dorf verläuft die Landesstraße 3149 (Falkenberg-Mosheim), auf die dort die Kreisstraße 23 stößt; letztere hat Anbindung an die L 3224 (Homberg-Ostheim). Knapp 2,5 km (Luftlinie) östlich liegt der Goldbergsee, ein ehemaliger Braunkohletagebau und heutiges Naturschutzgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hombergshausen wurde im Jahre 1269 erstmals urkundlich erwähnt, als dortiger Grundbesitz dem neu gegründeten Prämonstratenserinnenstift St. Georg in Homberg übertragen wurde.

Die Schreibweise des Ortsnamens wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach:

  • Wanbergehusen 1269
  • Wombergehusin 1312
  • Wonburgehusen 1350
  • Hombergehusen um 1490
  • Wombergehußen 1498
  • Hombergenhusen 1528
  • Homerhausen 1537
  • Hombrechtshaussen, Homershaussen 1547
  • Hombergshusen 1551
  • Hommershausen 1562
  • Homberhausen 1572
  • Hombergenhausenn 1575/85
  • Homberßhausen, Hombergkhausen 1607
  • zu Hombergshausenn 1772

Am 31. Dezember 1971 wurde Hombergshausen in die Stadt Homberg, Bezirk Kassel, heute Homberg (Efze), eingegliedert.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hombergshausen, Homepage der Stadt Homberg (Efze), abgerufen am 10. August 2015, auf homberg-efze.eu
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391 und 392.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]