Lengenwang

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lengenwang
Lengenwang
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lengenwang hervorgehoben
Koordinaten: 47° 42′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Seeg
Höhe: 807 m ü. NHN
Fläche: 19,62 km²
Einwohner: 1439 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87663
Vorwahl: 08364
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 149
Gemeindegliederung: 15 amtlich benannte Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 8
87663 Lengenwang
Webpräsenz: www.lengenwang.de
Bürgermeister: Josef Keller (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Lengenwang im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild
Lengenwang, Kirche
Lengenwang von Nordwesten

Lengenwang ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Seeg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lengenwang liegt in der Region Allgäu. Die Gemeinde besteht aus 15 amtlich benannten Gemeindeteilen: Albisried, Aleuthen, Außerlengenwang, Bichel, Enisried, Frödenberg, Hennenschwang, Lengenwang, Luttenried, Pflaubaumen, Reuthe, Ried, Sigratsbold, Weg und (seit dem 8. Februar 2001, vorher Teil von Ried) Bethlehem. Bis 1879 war die Gemeinde Teil des Landkreises Füssen und daraufhin bis zur Kreisreform im Jahre 1972 die südlichste Gemeinde des ehemaligen Landkreises Marktoberdorf. Es existieren folgende Gemarkungen: Lengenwang.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung der spätmittelalterlichen Rodungssiedlung 1386 als "Lengewank". Lengenwang gehörte den Freiherren von Freyberg bzw. dem Hochstift Augsburg. Die Rechte der verschiedenen Rechtsträger waren hier stark gemischt und fielen zu verschiedenen Zeitpunkten an Bayern: 1803 vom Hochstift, 1805 von Österreich (für Hohenfreyberg), 1806 von den Freiherren von Freyberg. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis 1879 gehörte Lengenwang zum Landkreis Füssen, danach bis zur Gebietsreform 1972 zum Landkreis Marktoberdorf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden

  • 1970 1131
  • 1987 1226
  • 2000 1330
  • 2006 1359
  • 2014 1422 Einwohner gezählt.

Lengenwang wuchs zwischen 1988 und 2008 um 119 Einwohner bzw. etwa zehn Prozent.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt des 1. Bürgermeisters wird seit 2008 von Josef Keller bekleidet. Er löste Lorenz Fischer (Frei Wählergemeinschaft) ab.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Über goldenem Schildfuß, darin drei zwei zu eins gestellte blaue Kugeln, in Rot ein goldener Pfahl, überdeckt von einem schräg gekreuzten silbernen Beil und einer silbernen Feder.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Lengenwang

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 58, im produzierenden Gewerbe 744 und im Bereich Handel und Verkehr 501 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1.040 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2792. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe 34 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 133 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3414 ha. Davon waren 3406 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lengenwang hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen. Es bestehen Verbindungen nach Augsburg sowie München.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 46 Kindern
  • Volksschule: eine mit vier Lehrern und 63 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lengenwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).