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Lenterode

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Wappen Deutschlandkarte
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Lenterode
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lenterode hervorgehoben
Koordinaten: 51° 20′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Uder
Höhe: 275 m ü. NHN
Fläche: 4,26 km2
Einwohner: 322[1]Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036083
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Siedlung 14
37318 Uder
Website: vg-uder.de
Bürgermeister: Albert Herold
Lage der Gemeinde Lenterode im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GlasehausenGroßbartloffHaynrodeHeilbad HeiligenstadtHeuthenHohengandernHohes KreuzKellaKellaKirchgandernKirchworbisKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
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Lenterode ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Es ist von dem Höh- und Lengberg umgeben.

Lenterode von Süden

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Lenterodes fällt in das Jahr 1260, der Name bezeichnet die Rodung einer Lenthilde. In einer Urkunde um das Jahr 1260 werden ein Dechant Gernoth, Scholaster Geverhardus und Kantor Ernst vom St. Martinstift in Heiligenstadt erwähnt, als sie den Streit zwischen dem Ritter Amelung von Lencheroth und dem Kloster Walkenried beigelegt haben. Unter den Zeugen befindet sich noch ein Konrad von Lenterode.[2]

Der Ort gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz, von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1945 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Lenterode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zu Thüringen.

Im Ort

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 291
  • 1995: 281
  • 1996: 283
  • 1997: 289
  • 1998: 290
  • 1999: 296
  • 2000: 306
  • 2001: 304
  • 2002: 297
  • 2003: 304
  • 2004: 310
  • 2005: 315
  • 2006: 309
  • 2007: 309
  • 2008: 307
  • 2009: 305
  • 2010: 303
  • 2011: 308
  • 2012: 307
  • 2013: 304
  • 2014: 310
  • 2015: 303
  • 2016: 312
  • 2017:322
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Lenterode setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[3]

Kommunalwahl 2014:

Es ergab sich keine Änderung der Sitzverteilung.[4]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Kahlmeier (1. Beigeordneter)
  • Bodo Fromm
  • Claus Herold I
  • Claus Herold II
  • Mario Jünemann
  • Tobias Weber[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Albert Herold (FWG) wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Festlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeweils am vierten Sonntag im Mai und November findet im Gemeindesaal die Kirmes statt. Die Veranstaltung beginnt mit der traditionellen Kirmesausgrabung auf dem Anger und endet an gleicher Stelle mit der Kirmesbeerdigung.

Im Jahr 2010 wurde das 750-jährige Ortsjubiläum mit einer Festwoche vom 14. bis 24. Mai 2010 gefeiert. Höhepunkt der Festwoche stellte das Theaterstück Die Fernsehhelden der eigens gebildeten Laienspielgruppe dar.

Historisches Zollhaus

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören die Katharinenkirche mit einem Barockaltar.

Das Historische Zollhaus in Lenterode mit Torhäuschen, Wachstube, Zöllnerstube, Übernachtungs- und Gaststätte sowie Ausspanne. Vermutlich um 1823 erbaut diente es zur Durchsetzung der Zollordnung an der eichsfeldischen Kontrollbezirkslinie zwischen Hessen und Preußen.

Die Lenteröder Warte, ein ehemaliger Wachturm an der Landesgrenze.

Wälder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lenterode ist umgeben von drei Wäldern. Der im Nord-West gelegene Röhrigsberg (Höhberg), verfügt über eine Quelle die den Ort mit Wasser versorgt. Im Osten liegt der Knapp und Lengenberg, hier entspringt der Griesbach. Das bergige Umland von Lenterode eignet sich zum wandern.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
  2. Edgar Rademacher: Zwei Eichsfelder Ortsjubiläen in diesem Jahr. in: Eichsfelder Heimatzeitschrift, Verlag Mecke Duderstadt 2010, Seite 2
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. (PDF; 1,9 MB) Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010.
  4. http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2014&zeigeErg=GEM&wknr=061&gemnr=61065
  5. Gemeinderat | Verwaltungsgemeinschaft Uder. Abgerufen am 10. März 2019.
  6. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lenterode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien