Leo Fischer (Satiriker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Leo Fischer, Museumsuferfest 2012
Titanic Task Force 2012

Leonhard (meist Leo) Georg Fischer (* 29. Juli 1981 in München) ist ein deutscher Satiriker, Kolumnist und Politiker (Die PARTEI).

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fischer erwarb im Jahr 2001 am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg sein Abitur. In Berlin und Lausanne betrieb er anschließend Studien der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Philosophie und Publizistik, die er 2005 mit einer Arbeit über Jean Paul abschloss. Seit 2007 ist er Redakteur der Satirezeitschrift Titanic, deren Chefredakteur er von Oktober 2008 bis Oktober 2013 war.

Er ist zudem Mitglied des Bundesvorstands der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) ohne besonderen Geschäftsbereich.[1] 2011 kandidierte er bei der Kommunalwahl in Frankfurt am Main auf der Liste der PARTEI. Wie schon bei der Bundestagswahl 2013 ist Fischer auch 2017 wieder Direktkandidat im Wahlkreis Frankfurt II und steht zugleich auf der Landesliste der PARTEI.

Seit Mai 2012 ist er Kolumnist der Jungle World. Er schreibt außerdem regelmäßig für die „Wahrheit“-Seite der taz, für die Tageszeitung Neues Deutschland die vierzehntäglich erscheinende Kolumne „Das kann weg“ sowie für die Zeitschrift konkret. Im August 2017 betreute Fischer, wie andere Prominente zuvor, kurzzeitig den Twitteraccount des ZEITMagazins. Aufgrund zweier Tweets Fischers beendete das Magazin dies jedoch vorzeitig.[2]

Fischer lebt in Frankfurt am Main.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesvorstand Die PARTEI
  2. Welt.de: Digitaler Kontrollverlust beim Magazin Zeit