Leonhard Paul

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Leonhard Paul (* 16. April 1967) ist ein österreichischer Basstrompeter und Posaunist aus Mödling.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1986 bis 1990 studierte Paul Instrumentalpädagogik Posaune und von 1989 bis 1993 ein Konzertfachstudium Posaune an der Musikuniversität Wien. Am Konservatorium der Stadt Wien studierte er von 1990 bis 1994 Jazzposaune bei Erich Kleinschuster.

Paul wirkt als Substitut bei den Wiener Symphonikern und im Orchester der Vereinigten Bühnen Wien. Als Mitglied des Orchesters Wiener Akademie und des Ensemble Tonus sowie bei Konzerten des Concentus Musicus spielt Paul Barockposaune. Darüber hinaus ist er Mitglied des Salonorchesters Alhambra und des Austrian Jazzorchestras.

Von 1992 bis 2005 unterrichtete er an den Musikschulen Mürzzuschlag und Tulln; seit 2005 hat er den Lehrauftrag an der Musikuniversität Wien für Blechbläserkammermusik, Barockposaune und Schwerpunkt Popularmusik Posaune. Des Weiteren ist er Mitbegründer der Wiener Bläsergruppe Mnozil Brass, für die er komponiert und arrangiert und in der er Posaune und Basstrompete spielt.[1] Mit zwei Mitgliedern von Mnozil Brass, dem Trompeter Thomas Gansch und dem Tubisten Albert Wieder, bildet er das Trio Wieder, Gansch & Paul, mit dem sie im Rahmen der Amadeus-Verleihung 2020 in der Kategorie Jazz/World/Blues nominiert wurden.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 erhielt er den Lichtenburgpreis des Musikantenlandes.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen bei Brass Week (Memento des Originals vom 17. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brassweek.ch
  2. Amadeus Awards: Wer bekommt die Trophäen? In: ORF.at. 18. Februar 2020, abgerufen am 20. Februar 2020.
  3. Kreisverwaltung Kusel: Musikantenlandpreis: Landkreis Kusel. Abgerufen am 19. Februar 2017.