Leppin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Leppin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Leppin
Koordinaten: 52° 53′ 7″ N, 11° 34′ 19″ O
Höhe: 28 m ü. NHN
Fläche: 25,25 km²
Einwohner: 384 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39619
Vorwahl: 039384

Leppin ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Leppin in der Altmark liegt etwa 20 km südwestlich von Wittenberge und 10 km südöstlich der niedersächsischen Landesgrenze. Leppin wird durchquert von der Bundesstraße 190 (Salzwedel–Seehausen (Altmark)) und hatte im Ortsteil Harpe einen Haltepunkt an der 2004 eingestellten Bahnstrecke Salzwedel–Wittenberge. Die Gemarkung ist größtenteils bewaldet und nur wenige Kilometer vom sich westlich erstreckenden Arendsee entfernt.

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ortschaft Leppin gehören die Ortsteile Leppin, Harpe und Zehren.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harpe (156 EW)
  • Zehren (61 EW)
  • Leppin (226 EW)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteiles Harpe fand 1319 statt. 1807 wurde Leppin gemeinsam mit der gesamten Altmark von den französischen Truppen eingenommen, wobei der heutige Ortsteil Zehren von den Besatzern nicht ausfindig gemacht werden konnte.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Leppin am 18. Mai 2009, dass die Gemeinde Leppin in die Stadt Arendsee (Altmark) eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[2][3]

Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Leppin wurden Leppin, Harpe und Zehren Ortsteile der Stadt Arendsee (Altmark). Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Leppin und künftigen Ortsteile Leppin, Harpe und Zehren wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Stadt Arendsee (Altmark). In Leppin wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Renate Benecke.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Leppin

Die romanische Kirche des Altmarkdorfes Leppin ist in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden. In Harpe, einem von sehr altem Baumbestand geprägten Dorf, steht eine neugotische Backsteinkirche. Eine weitere neugotische Backsteinkirche und damit der dritte Sakralbau befindet sich auf einer Anhöhe in Zehren, das als Haufendorf und ehemaliger Rundling fünf Kilometer östlich von Leppin im Walde liegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hauptsatzung der Stadt Arendsee (Altmark). 2. September 2014, § 1 (4), S. 1 (stadt-arendsee.eu [PDF; 45 kB; abgerufen am 3. Februar 2017]).
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 8/2009 Seite 230–233 (Memento vom 11. Oktober 2010 im Internet Archive)
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010