Leprous

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leprous

Leprous live auf dem Wacken Open Air 2013
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 2001
Website www.leprous.net
Aktuelle Besetzung
Tor Oddmund Suhrke (seit 2001)
Einar Solberg (seit 2001)
E-Gitarre
Robin Ognedal (seit 2017)
Baard Kolstad (seit 2014)
Simen Børven (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Esben Meyer Kristensen (2001–2003)
E-Gitarre
Kenneth Solberg (2002–2003, 2003–2004)
Stian Lonar (2001–2002)
E-Bass
Halvor Strand (2002–2010)
E-Bass
Rein T. Blomquist (2011–2013)
Schlagzeug
Truls Vennman (2001–2005)
Schlagzeug
Tor Stian Borhaug (2005–2007)
Schlagzeug
Tobias Ørnes Andersen (2007–2014)
Gitarre
Øystein Landsverk (2004–2017)
Bass
Martin Skrebergene (2013–2015)

Leprous ist eine norwegische Progressive-Metal-Band aus Notodden, die im Jahr 2001 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 2001 gegründet. In den Jahren 2004 und 2006 folgte jeweils ein Demo. Dadurch konnte die Band ihre Bekanntheit steigern. Im August 2008 wurde das Debütalbum Tall Poppy Syndrome aufgenommen, danach suchte die Band nach einem passenden Label. Nach einem Vertragsabschluss mit Sensory Records erschien das Album im Mai 2009. Im selben Jahr gab die Band diverse Auftritte in Skandinavien. Im Jahr 2010 folgten Konzerte in Europa und den USA. Sie unterstützte dabei auch die Band Therion auf ihrer Tour durch Europa, wobei sie innerhalb von 30 Tagen in 17 Ländern spielte.[1] Im Jahr 2011 veröffentlichte die Band das zweite Album namens Bilateral bei InsideOut Music,[2] ehe sich 2013 Coal und 2015 The Congregation über dasselbe Label anschlossen.[3]

Im November 2016 veröffentlichte die Band ihr erstes Livealbum. Damit dokumentierten sie einen Auftritt in der Rockefeller Music Hall in ihrer Heimatstadt Oslo. Einar Solberg, der Sänger von Leprous, äußerte im Interview mit Metal.de, dass dieses Konzert sein persönliches Livehighlight sei.[4] Im Juni 2017 veröffentlichte die Band ein Video zu ihrem Song From the Flame vom kommenden Album Malina.[5] 2019 erschien mit Pitfalls das sechste Album. und 2021 "Aphelion" das Siebte Album der Band via InsideOut Music.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band spielt modernen Progressive Metal, wobei die Musik als eine Mischung aus den Stilen von Devin Townsend, Opeth und Porcupine Tree beschrieben wird.[6] Bereits auf Malina wurde der Stil von Leprous zunehmend rockiger und wurde durch Pop-Elemente erweitert. "Pitfalls" entfernt sich zunehmend von einem Metal-Sound und greift Elemente des Progressive Rock, sowie Synth Pop auf. Seit Malina ist auch Cellist Raphael Weinroth-Browne an den Alben beteiligt, während sich der Einsatz von Synthesizern ebenfalls elaborierte.

Leprous werden oft für den unverwechselbaren Gesang des Sängers Einar Solberg geschätzt. Dieser dominiert die meisten Lieder mit seinem großen Stimmumfang, während die Gitarren vermehrt zu einer rhythmischen Komponente der Musik werden und nur selten die Melodien übernehmen.[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH
2009 Tall Poppy Syndrome
Sensory Records
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2009
2011 Bilateral
InsideOut Music
Erstveröffentlichung: 22. August 2011
2013 Coal
InsideOut Music
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2013
2015 The Congregation
InsideOut Music
DE78
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2015
2017 Malina
InsideOut Music
DE34
(1 Wo.)DE
AT42
(1 Wo.)AT
CH39
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 25. August 2017
2019 Pitfalls
InsideOut Music
DE36
(1 Wo.)DE
AT61
(1 Wo.)AT
CH46
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2019
2021 Aphelion
InsideOut Music
DE22
(1 Wo.)DE
AT24
(1 Wo.)AT
CH10
(2 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 27. August 2021

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Silent Waters (Demo, 2004, Eigenveröffentlichung)
  • Aeolia (Demo, 2006, Eigenveröffentlichung)
  • Live at Rockefeller Music Hall (Livealbum, 2016, InsideOut Music)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biography, abgerufen am 31. Januar 2012.
  2. Leprous Bilateral, abgerufen am 31. Januar 2012.
  3. Olaf Schmidt: Leprous Coal, abgerufen am 30. Mai 2013.
  4. Nadine Schmidt: Leprous „Alle Bands ernähren sich von der Energie des Publikums“. Metal.de, abgerufen am 20. Juni 2017.
  5. Michael Klaas: Leprous veröffentlichen ersten Song. LEPROUS mit neuem Song vom neuen Album. Metal.de, abgerufen am 20. Juni 2017.
  6. Pr0m3th3us: :: Leprous – Bilateral (CD), abgerufen am 31. Januar 2012.
  7. Rodney Fuchs: Leprous - Pitfalls. Abgerufen am 8. November 2019.